Scandium Canada Ltd. hat seine Partnerschaft mit dem in Québec ansässigen Ingenieurbüro Norda Stelo durch einen Dienstleistungsvertrag für die Durchführung der Machbarkeitsstudie zum Crater-Lake-Projekt formalisiert. Das Unternehmen bestätigte, dass der Zeitplan für die Vorlage der Studienergebnisse weiterhin Sommer 2026 vorsieht, wobei der Abschlussbericht Ende August 2026 erwartet wird. Diese Entwicklung stellt einen entscheidenden Fortschritt für das potenzielle Hauptvorkommen von Scandium in Nordamerika dar – ein seltenes Erdmetall, das für die Herstellung hochleistungsfähiger Aluminium-Scandium-Legierungen unverzichtbar ist.
Norda Stelo wird die Gesamtdurchführung der Machbarkeitsstudie überwachen, einschließlich der Integration des technischen Berichts "Aktualisierte Mineralressourcenschätzung" NI 43-101 vom April 2025. Gemäß der Vereinbarung werden Aufgaben im Zusammenhang mit metallurgischen Prozessen und der Rückgewinnung separat von von Scandium Canada ausgewählten Firmen bearbeitet. Das Ingenieurbüro bringt umfangreiche Expertise in das Projekt ein und ist sowohl in Kanada als auch international mit fast 900 Mitarbeitern tätig, die sich auf Infrastruktur, Verkehr, natürliche Ressourcen, Energie und Fertigungsprojekte spezialisiert haben.
"Wir sind sehr erfreut über die erzielten Fortschritte. Dank der Ausübung von Optionsscheinen seit dem 1. Dezember können wir das Projekt zu einem weiteren Meilenstein vorantreiben", sagte Guy Bourassa, CEO von Scandium Canada. Das Crater-Lake-Projekt umfasst bedeutende Infrastrukturentwicklungen, darunter Bergbauanlagen mit einem Camp, Stromerzeugungssysteme, eine Landebahn und den Bau einer Hydrometallurgie-Anlage in der Region Schefferville. Das Unternehmen führt auch fortgeschrittene Gespräche über die Analyse eines Zugangsstraßenprojekts von Schefferville zur Crater-Lake-Stätte, wobei dieser Bestandteil jedoch nicht im aktuellen Umfang der Machbarkeitsstudie enthalten wäre.
Die Auswirkungen dieser Ankündigung gehen über die Unternehmensentwicklung hinaus und umfassen breitere industrielle und ökologische Überlegungen. Das ultimative Ziel von Scandium Canada besteht darin, die weltweit führende Primärquelle für Scandium in die Produktion zu bringen und so die Entwicklung und Vermarktung von Aluminium-Scandium-Legierungen zu ermöglichen. Diese fortschrittlichen Materialien adressieren den wachsenden Bedarf an leichteren, umweltfreundlicheren und langlebigeren Hochleistungsmaterialien in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und der Unterhaltungselektronik. Der Ansatz des Unternehmens betont den Aufbau einer verantwortungsvolleren Wirtschaft durch Innovation und Agilität und positioniert sich gleichzeitig als potenzieller Marktführer in der Scandiumversorgung.
Zukunftsgerichtete Aussagen in der Ankündigung heben sowohl das Potenzial als auch die Unsicherheiten des Projekts hervor. Die Leser werden darauf hingewiesen, dass die tatsächlichen Ergebnisse aufgrund verschiedener Risikofaktoren von den derzeitigen Erwartungen abweichen können. Weitere Informationen zu diesen Risiken und den Offenlegungen des Unternehmens finden sich in den regulatorischen Einreichungen auf der SEDAR+ Website. Das Unternehmen unterhält seine Unternehmenswebsite unter www.scandium-canada.com für allgemeine Informationszwecke.
Diese Machbarkeitsstudie stellt mehr als nur eine technische Bewertung dar – sie markiert Fortschritte bei der Etablierung einer nordamerikanischen Lieferkette für kritische Materialien, die in der modernen Fertigung benötigt werden. Da Industrien weltweit nach leichteren und stärkeren Materialien suchen, um die Energieeffizienz und Produktleistung zu verbessern, gewinnt die Entwicklung von Scandiumressourcen zunehmend an strategischer Bedeutung. Die erfolgreiche Durchführung dieser Studie könnte Scandium Canada zu einem Schlüsselakteur in der Materialinnovation machen und gleichzeitig zur regionalen Wirtschaftsentwicklung im Rohstoffsektor Québecs beitragen.

