Zum Nationalen Tag des Trauerbewusstseins am 30. August rückt die Trauma-Expertin Judith A. Swack, Ph.D., in den Fokus, warum manche Menschen lange nach einem Verlust in Trauer gefangen bleiben. Laut Dr. Swack, deren Buch "Clear Trauma Now: The Powerful Solution for Getting Unstuck" kürzlich mit der Silbermedaille 2026 für Trauerbücher der Coalition of Visionary Resources (COVR) ausgezeichnet wurde, können ungelöste Traumata Menschen daran hindern, auf freudige Erinnerungen an ihre Lieben zuzugreifen. Stattdessen lösen Erinnerungen an den Verstorbenen automatisch den Schmerz des Moments des Todes oder Abschieds aus.
Dr. Swack erklärt, dass bei einem traumatischen Verlust die Kampf-Flucht-Erstarren-Reaktion des Körpers konditioniert wird, sich an alles zu erinnern und darauf zu reagieren, was mit diesem Ereignis verbunden ist, was dazu führt, dass Menschen den Schock immer wieder erleben. Die Heilung beginnt damit, diese Trauma-Reaktion zu beruhigen, damit das Nervensystem nicht mehr so reagiert, als ob der Verlust in der Gegenwart geschieht. Sie teilt fünf erste Schritte zur Heilung:
1. Trennen Sie das Trauma von der Person, die Sie geliebt haben. Viele Trauernde befürchten, dass das Loslassen des Traumas ihre Verbindung zum Verstorbenen durchtrennt. Dr. Swack behauptet das Gegenteil: Trauma kann mit der Erinnerung an einen geliebten Menschen verschmelzen und jede Erinnerung schmerzhaft machen. Die Heilung des Traumas ermöglicht es, positive Erinnerungen und Dankbarkeit zurückzubringen, ohne die Beziehung zu verlieren.
2. Identifizieren Sie die "verborgenen Schichten" unter der Trauer. Trauer ist selten nur Traurigkeit. Dr. Swacks Forschung zeigt, dass Verlusttrauma oft Schock, Angst, Wut, Verletzung, Schuld, Scham und Hilflosigkeit umfasst.
3. Hören Sie auf einschränkende Überzeugungen, die durch den Verlust entstanden sind. Traumatischer Verlust kann unbewusste Schlussfolgerungen hinterlassen wie "Es ist meine Schuld", "Menschen verlassen mich immer", "Ich kann niemandem vertrauen", "Wer kümmert sich um mich?" oder "Ich bin machtlos". Diese Überzeugungen können Beziehungen, Arbeit und Selbstvertrauen lange nach dem Verlust beeinflussen, aber sie zu erkennen ist ein entscheidender Schritt zur Heilung.
4. Achten Sie auf Gefühle der Leere. Ein tiefes Gefühl der Leere oder ein "Loch" in der Brust oder im Magen ist ein Kennzeichen für ungelöstes Verlusttrauma. Menschen versuchen oft, diese Leere mit Arbeit, Essen, Beziehungen oder zwanghaften Verhaltensweisen zu füllen. Anzuerkennen, dass die Leere Teil der Trauma-Reaktion ist, kann Menschen zu gesünderen Heilungsmethoden führen.
5. Erkennen Sie, dass die Heilung von Traumata nicht bedeutet, zu vergessen oder "weiterzuziehen". Ein großes Hindernis für die Genesung ist die Angst, dass Heilung bedeutet, einen geliebten Menschen zurückzulassen. Die Auflösung von Traumata rund um einen Verlust löscht die Beziehung nicht aus; stattdessen ermöglicht sie es den Menschen, aufzuhören, den schlimmsten Moment immer wieder zu erleben, und zu beginnen, sich an die Liebe, Freude und Bedeutung zu erinnern, die dem Verlust vorausgingen.
"Die Heilung von Traumata auf allen Ebenen ermöglicht es Menschen, sich leicht an besondere Erinnerungen an liebevolle Verbindungen zu erinnern und die Art und Weise zu schätzen, wie ihr Leben durch die Kenntnis dieser Person bereichert wurde", sagt Dr. Swack. Ihr Buch beschreibt Praktiken aus ihrer Methode Healing from the Body Level Up™ (HBLU™), einem umfassenden System, das darauf ausgelegt ist, Traumata auf bewusster, unbewusster, körperlicher und seelischer Ebene zu klären.
Um diejenigen zu unterstützen, die Hilfe suchen, wird Dr. Swack im September donnerstagabends ein Webinar "Clear Trauma Now Live Healing" präsentieren: am 3. September von 19 bis 21 Uhr und am 10., 17. und 24. September von 19 bis 20:30 Uhr EDT. Die Teilnehmer können Traumaheilung in Echtzeit erleben und Selbstheilungstechniken erlernen. Details finden Sie unter hblu.org/live-healing-experience.
Dr. Swack ist Biochemikerin, Immunologin und Urheberin der HBLU™-Methode. Sie kombiniert wissenschaftliche Forschung mit jahrzehntelanger klinischer Erfahrung, um Menschen zu helfen, Traumata, Angstzustände und chronische Erkrankungen oft in nur wenigen Sitzungen zu lösen. Sie bildet Fachleute weltweit aus und arbeitet mit Klienten, die mit traditionellen Ansätzen keinen Erfolg hatten. Weitere Informationen finden Sie unter HBLU.org.
