BERLIN - Die HMS Bergbau AG (ISIN: DE0006061104, WKN: 606110), ein führendes unabhängiges Handels- und Marketingunternehmen für Rohstoffe, hat ihre vorläufigen und ungeprüften Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht, die ein signifikantes Wachstum und strategische Fortschritte zeigen. Der Umsatz stieg um etwa 71% auf rund 1,1 Milliarden Euro, gegenüber 643 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das EBITDA einschließlich Sondereffekten erreichte 22,5 Millionen Euro, verglichen mit 8,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das bereinigte EBITDA ohne Sondereffekte betrug 14,1 Millionen Euro. Die Sondereffekte in Höhe von 8,4 Millionen Euro waren hauptsächlich auf die Konsolidierung des südafrikanischen Bergbauunternehmens Hoshoza Resources Vryheid zurückzuführen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Halbjahreszahlen für 2026 nur eingeschränkt mit denen von 2025 vergleichbar sind, da letztere nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) erstellt wurden.
Die starke Leistung wurde durch ein robustes Handelsgeschäft mit Massengütern und flüssigen Brennstoffen getragen. März und April waren die erfolgreichsten Monate in der Unternehmensgeschichte in Bezug auf die umgeschlagene Tonnage. Darüber hinaus hat HMS seine Aktivitäten im Bereich Metallkonzentrate deutlich ausgeweitet. Für das Langpan-Bergbauprojekt in Südafrika hat das Unternehmen eine exklusive Abnahmevereinbarung für mindestens acht Jahre abgeschlossen, die die gesamte Produktion von Chromerz abdeckt.
Ein wichtiger Meilenstein im ersten Halbjahr war der Produktionsstart an den Kohleminen von HMS in Südafrika und Botswana. Beide Minen sollen noch 2026 die volle Produktion erreichen und anschließend wesentlich zum Ergebnis beitragen. Dennis Schwindt, CEO der HMS Bergbau, kommentierte: "Wir sind mit unserer Leistung im ersten Halbjahr sehr zufrieden. Alle Geschäftsbereiche haben sich gut entwickelt und tragen zu unserem Wachstum bei. Unser Handelsgeschäft hat sich sehr gut entwickelt; wir konnten die Einschränkungen durch die Schließung der Straße von Hormus durch verstärkten Handel in Südostasien mehr als ausgleichen. Besonders freut uns, dass unsere Kohleminen die Produktion aufgenommen haben. Im weiteren Verlauf dieses Jahres werden wir die Produktion dort schrittweise hochfahren. Danach erwarten wir entsprechende positive Ergebnisbeiträge."
Nach dem starken ersten Halbjahr hat HMS seine Jahresprognose bestätigt und erwartet einen Umsatzanstieg auf 2 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA soll von 23,1 Millionen Euro im Jahr 2025 auf 35 Millionen Euro im Jahr 2026 steigen. Das genaue Ausmaß der weiteren Auswirkungen auf das Ergebnis aus den laufenden Aktivitäten bei Hoshoza Resources Vryheid kann noch nicht bestimmt werden.
Diese Ankündigung unterstreicht die erfolgreiche Transformation von HMS zu einem diversifizierten Rohstoffunternehmen, das sein Handelserbe mit neuen Bergbauaktivitäten verbindet. Der Produktionsstart an den Kohleminen und die Abnahmevereinbarung für Chromerz signalisieren eine strategische Verlagerung hin zur vertikalen Integration, die die Versorgungssicherheit für Kunden erhöhen und neue Einnahmequellen schaffen könnte. Für die Branche zeigt die Fähigkeit von HMS, geopolitische Störungen wie die Schließung der Straße von Hormus zu bewältigen, die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit diversifizierter Rohstoffhändler. Die Bestätigung der Jahresprognose deutet auf Zuversicht in nachhaltiges Wachstum hin, was positive Auswirkungen auf Investoren und den breiteren Rohstoffmarkt haben könnte.
Der vollständige Halbjahresbericht 2026 wird ab dem 30. September 2026 auf der Website des Unternehmens, www.hms-ag.com, im Bereich Investor Relations zum Download zur Verfügung stehen.
