Christopher Michael Mottino, ein Fachmann für Firmenkundenbetreuung und Outdoor-Enthusiast aus Gig Harbor, Washington, ermutigt Familien, die Erkundung der Natur zu priorisieren, auch wenn es bedeutet, in der Nähe des eigenen Zuhauses zu beginnen. Mottino, der gerne wandert, angelt, campt und Rad fährt, glaubt, dass der Wert der Zeit im Freien weit über die Erholung hinausgeht und Familien die Möglichkeit bietet, sich wieder zu verbinden und bleibende Erinnerungen zu schaffen, ohne aufwendige Planung.
"Einige der besten Familienerlebnisse erfordern keinen komplizierten Plan", sagt Mottino. "Es kann so einfach sein, einen unentdeckten Wanderweg zu finden, mit dem Fahrrad an einen anderen Ort zu fahren oder ein paar Stunden zu angeln. Worauf es ankommt, ist, dass man etwas gemeinsam unternimmt und sich Zeit nimmt, den Moment zu genießen."
Mottino, der im pazifischen Nordwesten lebt, hat Zugang zu einer Fülle von Outdoor-Möglichkeiten, betont jedoch, dass die Botschaft universell ist: Familien überall können Abenteuer in ihrem eigenen Garten finden. Lokale Parks, unbekannte Wege, neue Radrouten und nahegelegene Angelplätze können ein gewöhnliches Wochenende in ein unvergessliches Erlebnis verwandeln. Lokal zu starten erleichtert es auch, Outdoor-Aktivitäten in den Alltag zu integrieren, sei es eine Wanderung am Samstagmorgen, eine Radtour am Sommerabend oder ein einfacher Campingausflug.
Mottino, Vater und Trainer, der die Sportaktivitäten seiner Kinder verfolgt, versteht, wie wichtig es ist, Kindern zu erlauben, in ihrem eigenen Tempo zu entdecken. Kinder betrachten einen Ausflug möglicherweise anders als Erwachsene, bleiben stehen, um einen ungewöhnlichen Baum zu untersuchen, nach Wildtieren Ausschau zu halten oder Fragen zu stellen. Mottino glaubt, dass diese Umwege keine Unterbrechungen sind, sondern den Kern des Erlebnisses ausmachen. Kindern etwas Einfluss auf den Ausflug zu geben, wie die Wahl eines Weges oder das Helfen beim Packen, fördert ein Gefühl der Teilhabe und weckt natürliche Neugier.
In einer Zeit, in der Bildschirme Arbeit, Bildung und Unterhaltung dominieren, sieht Mottino die Zeit im Freien als eine Möglichkeit, Erfahrungen zu schaffen, bei denen Technologie nicht im Mittelpunkt steht. Aktivitäten wie Angeln, Wandern und Campen fördern auf natürliche Weise Gespräche und Interaktion. "Die Idee ist nicht, dass alle Technologie für immer weglegen müssen", sagt er. "Es ist nur wichtig, Lebensbereiche zu haben, in denen man auf das achtet, was um einen herum passiert, und auf die Menschen, mit denen man zusammen ist."
Mottino erkennt auch an, dass Outdoor-Abenteuer mit Unsicherheiten verbunden sind – Wetterumschwünge, matschige Wege, vergessene Dinge oder müde Kinder. Er rät Familien jedoch, sich nicht von der Angst vor Unvollkommenheit abhalten zu lassen. Diese Unvollkommenheiten werden oft Teil dessen, was einen Ausflug unvergesslich macht. Eine kurze Wanderung zählt auch dann, wenn niemand den Gipfel erreicht, und ein Angelausflug kann sich lohnen, auch wenn kein Fang gelingt. Es geht um das Erlebnis selbst.
Traditionen durch kleine, wiederholte Abenteuer aufzubauen, kann wirkungsvoller sein als ein einziger großer Jahresausflug. Zu einem Lieblingsangelplatz zurückzukehren, jeden Tag einen neuen Weg zu entdecken oder eine Familien-Campingtradition zu entwickeln, schafft eine gemeinsame Geschichte und hilft Kindern, eine eigene Beziehung zur Natur aufzubauen. Mottino schlägt vor, mit etwas Überschaubarem zu beginnen: ein nahegelegenes Ziel wählen, eine Aktivität ausprobieren, an der alle teilnehmen können, und Raum für Flexibilität lassen. "Beginnen Sie dort, wo Sie sind", rät er und merkt an, dass ein Weg, ein Park oder ein Ufer, das man schon oft passiert hat, der Schlüssel zu einer bleibenden Familienerinnerung sein könnte.
Mottinos beruflicher Hintergrund umfasst einen Abschluss der Humboldt State University, heute Cal Poly Humboldt, und seine persönlichen Interessen erstrecken sich auf Leichtathletik, Luftfahrt und Outdoor-Aktivitäten. Seine Botschaft an Familien ist einfach: Die zurückgelegte Entfernung bestimmt nicht, ob ein Erlebnis von Bedeutung ist. Manchmal beginnt eine bleibende Familienerinnerung damit, einen Nachmittag freizuhalten und nach draußen zu gehen.
