Floridas vorgeschlagene Änderungen bei der Grundsteuer: Was Eigentümer über den Save Our Homes-Vorschlag 2026 wissen sollten

Floridas vorgeschlagene Änderungen bei der Grundsteuer: Was Eigentümer über den Save Our Homes-Vorschlag 2026 wissen sollten

Die Grundstückseigentümer in Florida stehen vor potenziell erheblichen Änderungen ihrer Grundsteuerrechnungen, aber die wirkungsvollsten Maßnahmen stehen noch aus und bedürfen der Zustimmung der Wähler. Eine vorgeschlagene Verfassungsänderung, bekannt als "Save Our Homes from Excessive Property Taxes", könnte die Homestead-Befreiungen erheblich erhöhen und die Bewertungsobergrenzen für viele Nicht-Homestead-Immobilien senken. Diese Änderungen werden jedoch erst wirksam, wenn mindestens 60 % der Wähler bei der allgemeinen Wahl am 3. November 2026 zustimmen.

Derzeit können qualifizierte Hausbesitzer in Florida eine Homestead-Befreiung von bis zu 50.000 US-Dollar erhalten, die unterschiedlich auf Schul- und Nicht-Schulsteuern angewendet wird. Der vorgeschlagene Verfassungszusatz CS/HJR 1-F würde die Nicht-Schulbefreiung ab 2027 auf bis zu 150.000 US-Dollar des assessed value ausweiten, ab 2028 auf 250.000 US-Dollar ansteigen und danach an die Inflation angepasst werden. Dies bedeutet, dass die Kreis-, Gemeinde- und andere Nicht-Schulanteile der Grundsteuerrechnung eines Hausbesitzers erheblich reduziert werden könnten, obwohl die Schulbezirkssteuern nicht in die erweiterte Befreiung einbezogen sind.

Der Vorschlag befasst sich auch mit Nicht-Homestead-Immobilien wie Mieteinheiten, Zweitwohnsitzen und Gewerbegebäuden. Für diese Immobilien würde die jährliche Bewertungsobergrenze von 10 % auf 5 % gesenkt. Dies könnte begrenzen, wie schnell die assessed values steigen, und möglicherweise das Wachstum der Grundsteuern verlangsamen. Eine niedrigere Obergrenze garantiert jedoch keine niedrigeren Steuern, da lokale Hebesätze und andere Faktoren weiterhin eine Rolle spielen.

Eine der wichtigsten Bestimmungen ist die fünfjährige Residenzregel. Nach dem Vorschlag könnten Personen, die bis zum 31. Dezember 2026 ihren ständigen Wohnsitz in Florida begründen und anderweitig für die Homestead-Befreiung qualifiziert sind, ab 2027 die erweiterte Befreiung erhalten. Personen, die nach diesem Datum Einwohner werden, würden zunächst nur die aktuelle Befreiung erhalten und müssten bis zu ihrem fünften Jahr der Homestead-Befreiung warten, um für den größeren Betrag in Frage zu kommen. Dies hat viele dazu veranlasst, darüber nachzudenken, ob ein Umzug nach Florida vor Ende 2026 eine kluge Entscheidung ist.

Experten warnen davor, dass Residenzentscheidungen nicht allein auf der Grundsteuer basieren sollten. Die Begründung eines Wohnsitzes in Florida umfasst mehr als nur den Erwerb eines Führerscheins oder die Einreichung einer Domizilerklärung; Faktoren wie Wohnort, familiäre und berufliche Verbindungen, geschäftliche Aktivitäten und Nachlassplanung sind alle relevant. Für diejenigen, die bereits einen Umzug erwägen, könnten die vorgeschlagenen Steueränderungen ein weiterer Faktor sein, der zu bewerten ist, aber es sollte Teil eines umfassenderen finanziellen und rechtlichen Plans sein.

Es ist wichtig zu unterscheiden zwischen dem, was bereits Gesetz geworden ist, und dem, was noch vorgeschlagen wird. CS/SB 4-F, das am 24. Juni 2026 in Kraft trat, ändert bestimmte Regeln für lokale Grundsteuersätze und -verwaltung. Die größere Homestead-Befreiung und die niedrigeren Bewertungsobergrenzen sind jedoch Teil von CS/HJR 1-F und werden erst am 1. Januar 2027 wirksam, wenn die Wähler den Zusatz genehmigen.

Grundstückseigentümer sollten die Wahl im November 2026 genau beobachten. Bis dahin sollten sie mögliche Auswirkungen auf den Kauf, Verkauf oder Besitz von Immobilien in Betracht ziehen, aber nicht davon ausgehen, dass die Änderungen in Kraft treten. Für offizielle Informationen hat der Senat von Florida Materialien zu CS/HJR 1-F und CS/SB 4-F sowie Leitlinien zur Grundsteuer vom Florida Department of Revenue veröffentlicht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die vorgeschlagenen Änderungen zwar potenzielle Einsparungen für viele Grundstückseigentümer bieten, aber noch nicht in Kraft sind. Die Zustimmung der Wähler ist erforderlich, und die tatsächlichen Auswirkungen hängen von den individuellen Umständen ab. Grundstückseigentümern wird empfohlen, sich auf dem Laufenden zu halten und Fachleute zu konsultieren, um zu verstehen, wie sich diese Vorschläge auf ihre spezifische Situation auswirken könnten.

Das Redaktionsteam Burstable.News

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