Alphabet plant Anleihe in Yen zur Finanzierung der KI-Expansion

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Alphabet plant Anleihe in Yen zur Finanzierung der KI-Expansion

Der Google-Mutterkonzern Alphabet gab kürzlich Pläne bekannt, seine erste auf japanische Yen lautende Anleihe zu begeben, während Amazon die Vorbereitungen für eine erstmalige Schuldverschreibung in Schweizer Franken vorantreibt. Diese Entwicklungen spiegeln einen breiteren Finanzierungswandel unter US-Technologiegiganten wider, die außerhalb der heimischen Märkte nach frischem Kapital suchen, während die Ausgaben für fortschrittliche Computerinfrastruktur beschleunigt werden.

Dieser Schritt erfolgt, während die Investitionen in KI branchenweit rapide zunehmen. Analysten erwarten, dass große Technologieunternehmen in diesem Jahr insgesamt mindestens 700 Milliarden Dollar für KI-bezogene Infrastruktur ausgeben werden, ein deutlicher Anstieg gegenüber den geschätzten 410 Milliarden Dollar im letzten Jahr. Da die Ausgabenanforderungen steigen, greifen Unternehmen, die früher stark auf hohe interne Barreserven angewiesen waren, zunehmend auf Kredite zur Finanzierung ihres Wachstums zurück.

Weder Alphabet noch Amazon haben das Volumen ihrer geplanten Anleiheemissionen bekannt gegeben. Eine mit Alphabets Plänen vertraute Person sagte jedoch, dass die auf Yen lautende Emission des Unternehmens Hunderte von Milliarden Yen betragen könnte. Laut der Quelle sollen die Details der Emission noch in diesem Monat finalisiert werden. Zur Abwicklung der Transaktion hat Alphabet Berichten zufolge mehrere große Finanzinstitute ausgewählt, darunter Bank of America, Morgan Stanley und Mizuho.

Marktanalysten deuten darauf hin, dass die Entscheidung, international Kapital aufzunehmen, sowohl den enormen Finanzierungsbedarf führender Technologieunternehmen als auch das starke Vertrauen der Anleger widerspiegelt, das sie genießen. Alphabet war in jüngster Zeit auf dem Anleihemarkt aktiv. Letzte Woche sicherte sich das Unternehmen fast 17 Milliarden Dollar durch zwei verschiedene Anleihetransaktionen, darunter eine Emission über 9 Milliarden Euro (etwa 10,6 Milliarden Dollar) und einen Verkauf von 8,5 Milliarden kanadischen Dollar im Wert von rund 6,2 Milliarden Dollar.

Amazon bestätigte ebenfalls neue Kreditaufnahmepläne. Ein Unternehmenssprecher sagte, dass die Erlöse aus dem Schweizer-Franken-Angebot allgemeine Unternehmensaktivitäten unterstützen und möglicherweise zur Finanzierung zukünftiger Investitionen und langfristiger Ausgabenpläne beitragen werden. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte, dass Amazon mehrere Banken mit der Überwachung der Transaktion beauftragt hat, darunter JPMorgan Chase, BNP Paribas und Deutsche Bank. Die geplante Schuldverschreibung soll sechs separate Teile umfassen, mit Rückzahlungsfristen von drei bis zu 25 Jahren.

Die Verlagerung hin zu internationalen Anleihemärkten zeigt, wie das Rennen um die Vorherrschaft bei KI nicht nur die Geschäftsprioritäten verändert, sondern auch die Art und Weise, wie die größten Player des Silicon Valley ihre Ambitionen finanzieren. Da KI-Systeme immer fortschrittlicher werden, werden Unternehmen wie Datavault AI Inc. (NASDAQ: DVLT) wahrscheinlich noch ausgefeiltere KI-gestützte Lösungen entwickeln, die auf die sich wandelnden Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten sind.

Das Redaktionsteam Burstable.News

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