American Heart Association betont kritische Verbindung zwischen Herz-, Nieren- und Stoffwechselgesundheit

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American Heart Association betont kritische Verbindung zwischen Herz-, Nieren- und Stoffwechselgesundheit

Das aktualisierte Statistikwerk der American Heart Association für 2026 deckt eine erhebliche Lücke im öffentlichen Bewusstsein über die vernetzte Natur von Herz-, Nieren- und Stoffwechselgesundheit auf. Millionen von Amerikanern sind sich nicht bewusst, dass sie unter Erkrankungen leiden, die ihr Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle dramatisch erhöhen. Dem Bericht zufolge weiß fast jeder vierte US-Erwachsene mit Diabetes nichts von seiner Erkrankung, während Daten der Centers for Disease Control darauf hindeuten, dass bis zu 90 % der Erwachsenen mit chronischer Nierenerkrankung nicht wissen, dass sie betroffen sind. Dieser Mangel an Bewusstsein ist besonders besorgniserregend, da diese Erkrankungen eng über das kardiovaskulär-renal-metabolische Syndrom (CKM-Syndrom) verknüpft sind, bei dem das Vorliegen einer Erkrankung die Wahrscheinlichkeit erhöht, die anderen zu entwickeln.

Der medizinische Zusammenhang zwischen Herzkrankheiten, Nierenerkrankungen und Diabetes stellt eine große Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar. Gemeinsame Risikofaktoren wie Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel, hoher Blutzucker, Übergewicht und eingeschränkte Nierenfunktion erzeugen einen Kaskadeneffekt, der zu Behinderung und Tod durch kardiovaskuläre Ereignisse führen kann. Der Statistikbericht des Verbands zeigt, dass das Screening auf Nierenerkrankungen erheblich verbessert werden könnte, da zwei Drittel der Patienten mit Bluthochdruck oder Diabetes aufgrund fehlender uACR-Tests (ein Urintest zur Nierenfunktion) nicht wissen, dass sie auch eine Nierenerkrankung haben. Für Menschen mit Diabetes oder Bluthochdruck werden zwei Screening-Tests für die Nierengesundheit empfohlen: der uACR-Urintest und der eGFR-Bluttest.

„Wir ermutigen die Menschen, sich der Verbindung zwischen diesen Erkrankungen bewusst zu werden, damit sie und ihr Gesundheitsteam über ihre Gesamtgesundheit jenseits einzelner Krankheiten nachdenken können“, sagte Dr. Stacey E. Rosen, FAHA, ehrenamtliche Präsidentin der American Heart Association. „Das Verständnis des Zusammenhangs hilft Ihnen, Komplikationen durch Lebensstiländerungen und geeignete Behandlungen besser zu verhindern.“ Rosen betont, dass regelmäßige Screenings Probleme frühzeitig erkennen können, da laut dem Verband etwa 80 % der Herzinfarkte und Schlaganfälle vermeidbar sind. Risikofaktoren entwickeln sich oft langsam mit wenigen oder keinen anfänglichen Symptomen, was systematische Screenings entscheidend macht.

Die Statistik des Verbands für 2026 zeigt alarmierende Prävalenzraten: Etwa die Hälfte aller US-Erwachsenen hat Bluthochdruck, etwa jeder Dritte hat einen hohen Gesamtcholesterinspiegel, mehr als die Hälfte hat Prädiabetes oder Diabetes, über die Hälfte hat einen hohen Taillenumfang und etwa jeder Siebte hat eine Nierenerkrankung. Das Screening auf das CKM-Syndrom kann die Messung des Blutdrucks, ein Cholesterinprofil, Blutzuckertests, Messungen von Körpergewicht und -größe sowie Nierenfunktionstests mit uACR und eGFR umfassen. Medizinische Fachkräfte können die Ergebnisse dieser Tests im PREVENT-Online-Rechner verwenden, um das individuelle kardiovaskuläre Erkrankungsrisiko für die nächsten 10 oder 30 Jahre abzuschätzen.

Die American Heart Association hat eine spezielle Initiative für kardiovaskulär-renal-metabolische Gesundheit gestartet, um das Bewusstsein für die Zusammenhänge des CKM-Syndroms zu schärfen und die Diagnoseraten zu verbessern. Die Initiative, unterstützt von den Gründungssponsoren Novo Nordisk und Boehringer Ingelheim mit zusätzlicher Unterstützung von Novartis Pharmaceuticals Corporation, Bayer und dem Champion-Sponsor DaVita, rekrutiert 150 Gesundheitseinrichtungen in 15 US-Regionen, um an der Erarbeitung und Verbreitung bewährter Praktiken für die interdisziplinäre Versorgung des CKM-Syndroms teilzunehmen. Diese Bemühungen sollen die Versorgung von mehr als einer Viertelmillion Patienten beeinflussen. Das CKM-Syndrom ist sowohl durch gesunde Gewohnheiten wie die in Life's Essential 8 beschriebenen als auch durch evidenzbasierte Behandlungen, die mehrere Gesundheitszustände gleichzeitig verbessern können, vermeidbar und behandelbar.

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Das Redaktionsteam Burstable.News

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