Creative Biolabs hat umfassende Aktualisierungen seiner Dienstleistungen zur Entwicklung von bispezifischen Antikörpern angekündigt, bei denen KI-gestütztes Design mit proprietären Engineering-Plattformen kombiniert wird, um langjährige Herausforderungen der Branche in Bezug auf strukturelle Stabilität und Herstellungskomplexität zu bewältigen. Das Unternehmen zielt darauf ab, das "Kettenpaarungsproblem" zu überwinden, das die Entwicklung von bispezifischen Antikörpern erschwert hat, bei dem Fehlpaarungen von schweren und leichten Ketten zu geringen Ausbeuten und inkonsistenten Ergebnissen führen.
Bispezifische Antikörper stellen eine vielversprechende Klasse von Therapeutika dar, die in der Lage sind, gleichzeitig zwei Ziele zu adressieren, wie beispielsweise die Umleitung von T-Zellen zu Tumorantigenen in der Krebsimmuntherapie. Die Branche hatte jedoch Schwierigkeiten, diese komplexen Moleküle effizient herzustellen. Creative Biolabs begegnet diesen Herausforderungen durch verschiedene maßgeschneiderte Formate für bispezifische Antikörper, darunter Knobs-in-Holes (KIH), CrossMab und DVD-Ig-Technologien.
"Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Therapeutikum ist nicht nur die Bindungsaffinität, sondern auch die Entwicklungsfähigkeit", sagt ein leitender Wissenschaftler bei Creative Biolabs. "Unsere Plattform entwirft nicht nur ein Molekül; sie stellt sicher, dass die von uns gelieferten bispezifischen Antikörperprodukte für hochreine Aufreinigung und klinische Skalierbarkeit optimiert sind." Dieser Ansatz stellt einen bedeutenden Fortschritt dar, um bispezifische Antikörper für die therapeutische Entwicklung besser zugänglich zu machen.
Das Unternehmen nutzt fortschrittliche Technologien wie Charge-Pair- und Orthogonal-Fab-Schnittstellen, um die korrekte Assemblierung zu erzwingen und so eine Heterodimerisierungseffizienz zu erreichen, die oft 90 % übersteigt. Für Anwendungen, die eine Penetration der Blut-Hirn-Schranke erfordern, werden häufig spezifische Fragmente wie tandem-scFvs oder sdAb-basierte BsAbs bevorzugt, da sie aufgrund ihrer geringeren Größe und besseren Gewebedurchdringung geeignet sind. Das Dienstleistungsportfolio umfasst auch Nicht-IgG-Formate wie bispezifische Immuntoxine, Diabodies und bispezifische Aptamere.
Kundenfeedback unterstreicht die praktische Bedeutung dieser Dienstleistungen. Ein leitender Forscher eines führenden biopharmazeutischen Unternehmens merkte an: "Creative Biolabs ermöglichte uns einen nahtlosen Übergang vom scFv-Screening zu einem voll funktionsfähigen IgG-scFv-Format. Ihr Analysepaket, insbesondere die SEC-MALS- und PK/PD-Daten, war entscheidend für unsere IND-Einreichung." Dies zeigt, wie die aktualisierten Dienstleistungen den regulatorischen Zulassungsprozess für neue Therapeutika beschleunigen können.
Neben der maßgeschneiderten BsAb-Entwicklung bietet Creative Biolabs ein umfassendes Ökosystem für die Wirkstoffentdeckung, einschließlich eines umfangreichen Katalogs von Standardprodukten, die auf Schlüsselmarker wie CD3, HER2 und PD-1 abzielen. Jedes Produkt durchläuft eine rigorose biochemische Charakterisierung, einschließlich SDS-PAGE- und LC-MS-Analyse, um sicherzustellen, dass Forscher validierte Werkzeuge für spezifische Forschungsbereiche von der Onkologie bis zur Neurologie erhalten. Weitere Informationen zu diesen Dienstleistungen finden Sie unter https://www.creative-biolabs.com/bsab/.
Die Auswirkungen dieser Dienstleistungsaktualisierungen erstrecken sich über die Biotechnologie- und Pharmaindustrie. Durch die Bewältigung von Herstellungsengpässen und die Verbesserung der strukturellen Stabilität könnte die verbesserte Plattform von Creative Biolabs die Entwicklung von bispezifischen Antikörpertherapien für verschiedene Erkrankungen beschleunigen. Dieser Fortschritt kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da die Nachfrage nach gezielten Immuntherapien weiter wächst, insbesondere in der Onkologie, wo bispezifische Antikörper vielversprechende Möglichkeiten zur Behandlung resistenter Krebsarten bieten. Die Integration von KI-gestütztem Design stellt einen zukunftsorientierten Ansatz dar, der neue Standards für Effizienz und Zuverlässigkeit im Antikörper-Engineering setzen könnte.

