Das Programm zur Schmelz-/Elektroschweißung von HDPE-Wasserleitungssystemen liefert weiterhin messbare Vorteile für Gemeinden in den gesamten Vereinigten Staaten, indem es kritische Wasserinfrastruktur-Herausforderungen angeht und gleichzeitig qualifizierte lokale Arbeitskräfte entwickelt. Das vom Municipal Advisory Board (MAB) gesponserte Programm – einem unabhängigen Berater der Municipal & Industrial Division des Plastics Pipe Institute, Inc. – hat seit seinem Start im Jahr 2021 fast 150 Fachkräfte aus Versorgungsbetrieben und College-Studenten aus 22 Städten ausgebildet.
Camille George Rubeiz, P.E., Co-Vorsitzender des MAB und Vizepräsident der Municipal & Industrial Division von PPI, hob die rasche Expansion des Programms hervor. „Unsere erste Schulung fand 2021 statt und hat sich in sehr kurzer Zeit so entwickelt, dass wir Teilnehmer von Maine bis Kalifornien haben und die Anzahl der Schulungen auf vier pro Jahr erhöht haben.“ Die Schulung vermittelt Technikern, Bedienern, Inspektoren und Ingenieuren in Versorgungsbetrieben die richtigen Methoden zur Schmelz- und Elektroschweißung von Hochdichtepolyethylen-Leitungssystemen für Trinkwasser- und Abwasseranwendungen.
Die Wirkung des Programms geht über die technische Kompetenzentwicklung hinaus und adressiert bedeutende kommunale Herausforderungen. Die Heißschweißung erzeugt nahtlose Rohrverbindungen, die zu leckfreien HDPE-Rohrleitungen führen und Verbindungsfehler vermeiden, die bei traditionellen Rohrsystemen häufig auftreten. Dies reduziert direkt den Non-Revenue-Water-Verlust – aufbereitetes Wasser, das das System verlässt, bevor es Kunden erreicht – und minimiert gleichzeitig Notfälle durch Wasserhauptleitungsbrüche. „HDPE-Rohrsysteme bieten Gemeinden erhebliche Vorteile gegenüber alternder traditioneller Infrastruktur“, erklärte Rubeiz. „Das korrosionsbeständige Material eliminiert rostbedingte Ausfälle, während heißgeschweißte Verbindungen leckfreie Übergänge schaffen.“
Die Flexibilität von HDPE ermöglicht sowohl traditionelle offene Verlegung als auch grabenlose Installationsmethoden, was Eigentumsschäden und Straßenbeeinträchtigungen während Infrastrukturmodernisierungen reduziert. Das Schulungsprogramm, das am Northeast Wisconsin Technical College in Green Bay, Wisconsin, stattfindet, wurde um College-Studenten erweitert, die sich auf Infrastrukturkarrieren vorbereiten. Carly Wilkerson, eine Bauingenieurstudentin an der Purdue University, lobte den praxisorientierten Ansatz: „Der beste Weg zu lernen war durch praktische Erfahrungen. Der Teamaspekt der Schulung war äußerst wichtig für unsere kontinuierliche Verbesserung während des gesamten Prozesses.“
Während der Sommersession 2025 begrüßte die 11. Schulungsklasse besondere Gäste aus der Stadt Green Bay, wobei Bürgermeister Eric Genrich eine Dankesurkunde für die Unterstützung der Stadt bei Arbeitskräfteentwicklungsprogrammen für Wasserfachkräfte im ganzen Land entgegennahm. Das Feedback der Teilnehmer hebt durchgängig die Qualität des Programms hervor, wobei Teilnehmer „praktische Schulungen mit Ausbildern mit über 25 Jahren Erfahrung“ erwähnen und feststellen, dass der Lehrplan „informativ und gleichzeitig unterhaltsam“ ist.
Das Programm stellt eine strategische Investition in die Resilienz der nationalen Wasserinfrastruktur dar. Durch die Schulung lokaler Arbeitskräfte in fortschrittlichen Rohrverlegetechniken gewinnen Gemeinden die Fähigkeit, ihre Wassersysteme effektiver zu warten und zu modernisieren. Versorgungsbetriebsmitarbeiter, Inspektoren und Ingenieure, die am Schulungsplan für 2026 interessiert sind, finden weitere Informationen unter https://www.plasticpipe.org/mabpubs. Der MAB und seine Mitglieder setzen diese Initiative fort, um Gemeinden Wasser zu sparen, Wasserleitungsbrüche zu reduzieren, Fähigkeiten zum Aufbau lokaler Arbeitskräfte hinzuzufügen und resiliente Wassersysteme durch technische Informationen, Feldberichte und Expertise aus Städten im ganzen Land aufzubauen.

