Shincheonji-Kirche wirft südkoreanischer Regierung Verfassungsverstoß durch religiöse Äußerungen vor

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Shincheonji-Kirche wirft südkoreanischer Regierung Verfassungsverstoß durch religiöse Äußerungen vor

Die Shincheonji-Kirche Jesu hat tiefe Besorgnis über das geäußert, was sie als einseitige Einmischung der südkoreanischen Staatsgewalt beschreibt. Sie argumentiert, dass jüngste Regierungsaussagen, die auf die religiöse Gruppe abzielen, einen schwerwiegenden Verstoß gegen verfassungsrechtliche Schutzbestimmungen darstellen. Laut der Kirche haben Regierungsbeamte gezielt eine bestimmte religiöse Gruppe ins Visier genommen, indem sie sie pauschal als 'gesellschaftsschädlich' und 'schädlich' kategorisierten und dabei die Staatsgewalt auf vergeltende Weise mobilisierten. Die Kirche behauptet, diese Handlungen verletzten Artikel 20 der Verfassung der Republik Korea, der die Religionsfreiheit garantiert und das Prinzip der Trennung von Kirche und Staat festschreibt.

Die Kontroverse geht auf Aussagen von Präsident Lee Jae-myung am 12. Januar während eines Treffens mit Religionsführern zurück, bei dem er erklärte, dass 'gesellschaftlicher Schaden [durch eine bestimmte Religion] zu lange vernachlässigt wurde, was zu großen Schäden geführt hat'. Am folgenden Tag verwendete Premierminister Kim Min-seok während einer Kabinettssitzung Begriffe wie 'Sekte' und 'Irrlehre', um gemeinsame Untersuchungs- und 'Ausrottungs'-Maßnahmen anzuordnen. Die Shincheonji-Kirche argumentiert, diese Aussagen zögen effektiv Schlussfolgerungen, bevor eine formelle Untersuchung überhaupt begonnen habe, was möglicherweise rechtsstaatliche Prinzipien und Untersuchungsgrundsätze gefährde.

Während eine von der Regierung angeordnete gemeinsame Untersuchung im Gange ist, soll die Verwaltung verfassungsrechtliche Grenzen niederreißen, indem sie die Gruppe als 'Sekte' und 'Schaden' als ausgemachte Sache deklariert. Die Kirche fragt, mit welcher Autorität eine säkulare Regierung religiöse Lehren definiert und beurteilt und auf welcher rechtlichen Grundlage die höchste Machtinstanz 'Untersuchungsrichtlinien' vorgibt, die die richterliche Unabhängigkeit untergraben könnten. Nach Ansicht der Kirche dürfen Kriterien für 'Rechtgläubigkeit' oder 'Irrlehre' niemals auf politischer Nähe oder säkularen Interessen basieren, sondern müssen ausschließlich in der Heiligen Schrift verwurzelt sein.

Die Shincheonji-Kirche hat vorgeschlagen, theologische Streitigkeiten durch eine offene, öffentliche Bibelprüfung zu lösen, die auf der Schrift basiert und nicht auf Emotionen oder politischem Druck. Die Kirche betont, sie habe niemals Unfehlbarkeit beansprucht und sei bereit, etwaige echte doktrinäre oder soziale Fehler zu korrigieren, wenn diese konkret identifiziert würden. Die Organisation verweist auf ihre gemeinnützige Arbeit, darunter Freiwilligendienste während nationaler Katastrophen und Rekord-Blutspendeaktionen während Versorgungskrisen, als Beleg für ihr Engagement, ein wesentlicher Teil der Gesellschaft zu sein. Trotz dieser Bemühungen behauptet die Kirche, die Regierung verwende weiterhin abstrakte Etiketten wie 'Schaden', ohne konkrete Fälle nachgewiesener Schädigung vorzulegen.

Darüber hinaus weist die Kirche darauf hin, dass trotz zahlreicher früherer Vorwürfe gerichtliche Verfahren wiederholt zu Freisprüchen oder Feststellungen ohne Verdacht geführt haben. Die Organisation argumentiert, dass die Wiederaufnahme bereits gerichtlich geklärter Angelegenheiten als Munition für politische und mediale Angriffe die Frage aufwirft, ob solche Handlungen widerspiegeln, wofür die Republik Korea steht, oder eine Abkehr von demokratischen Standards darstellen, die vom Rechtsstaatsprinzip geprägt sind. Die Kirche betont, dass, wenn heute eine Religion ins Visier genommen wird, morgen jede marginalisierte Gruppe ins Visier genommen werden könnte, und unterstreicht damit die breiteren Implikationen für die Religionsfreiheit in Südkorea.

Die Shincheonji-Kirche Jesu, die sich selbst als religiöse Gruppe mit Sitz in Südkorea beschreibt, die auf den Grundlagen Christi und den Geboten der Schrift agiert, hat Gemeindemitglieder weltweit und engagiert sich in gemeinnütziger Arbeit. Weitere Informationen über die Organisation finden Sie unter https://www.shincheonji.org. Die Kirche bekräftigt, dass sie innerhalb des Rahmens von Recht und Ordnung in Wahrheit und Glauben standhaft bleiben wird, ihr verfassungsmäßiges Recht auf Religionsfreiheit bekräftigt und die Regierung auffordert, Urteile auf Fakten und Recht zu stützen und nicht auf emotionale Etikettierung.

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Das Redaktionsteam Burstable.News

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