Die Anwaltskanzlei Perna & Abracht, LLC hat einen umfassenden Leitfaden mit dem Titel „Kenne deine Rechte bei einem Polizeikontakt“ veröffentlicht, um Bürgern in Pennsylvania ihre verfassungsmäßigen Rechte zu erläutern. Der Leitfaden reagiert auf die zunehmenden Fragen zu Polizeiverfahren, Verkehrskontrollen und Durchsuchungen im gesamten Bundesstaat. Laut Rechtsanwalt Ryan G. Borchik erleben Strafverteidiger regelmäßig Situationen, in denen Personen aufgrund mangelnder Kenntnis über Polizeikontakte unbeabsichtigt ihre Rechte gefährden. Der Leitfaden soll klare, allgemeine Informationen bieten, die Bürger befähigen, in stressigen Situationen mit der Polizei informierte Entscheidungen zu treffen.
Der Leitfaden der Kanzlei umfasst fünf Grundprinzipien, die jeder Bürger in Pennsylvania verstehen sollte. Erstens haben Personen das Recht zu schweigen und müssen keine Fragen beantworten, die über die Angabe grundlegender Identifikationsdaten hinausgehen. Schweigen darf nicht als Schuldbeweis gewertet werden, und die frühzeitige Berufung auf dieses Recht schützt oft davor, den eigenen Fall unbeabsichtigt zu schädigen. Zweitens können Personen, sofern Polizisten keinen Durchsuchungsbefehl, einen hinreichenden Verdacht oder eine spezifische gesetzliche Befugnis haben, der Durchsuchung ihrer Person, ihres Fahrzeugs oder ihrer Wohnung widersprechen. Der Leitfaden empfiehlt, klar zu sagen: „Ich stimme einer Durchsuchung nicht zu“, um diesen verfassungsmäßigen Schutz zu wahren.
Drittens können Personen während eines Kontakts fragen, ob sie gehen dürfen. Wenn ein Polizist jemanden vorübergehend festhält, kann die Person ruhig fragen: „Darf ich gehen?“ Bestätigt der Polizist, dass sie gehen dürfen, kann die Person sich entfernen. Sagt der Polizist nein, handelt es sich um eine vorläufige Festnahme, und weitere Rechte gelten. Viertens hat jeder, der befragt, festgehalten oder verhaftet wird, das Recht, vor der Beantwortung von Fragen mit einem Anwalt zu sprechen. Die Weigerung, vor der Konsultation eines Anwalts zu sprechen, schützt davor, Aussagen zu machen, die in Gerichtsverfahren missverstanden oder falsch angewendet werden könnten.
Fünftens betont der Leitfaden, ruhig zu bleiben und nicht zu widerstehen, selbst wenn man den Kontakt für ungerechtfertigt hält. Widerstand oder Streit können die Situation eskalieren lassen, daher ist der sicherste Weg, ruhig zu bleiben, rechtmäßigen Anordnungen Folge zu leisten und mögliche Verstöße später mit einem Anwalt zu besprechen. Der Leitfaden ermutigt auch dazu, sich der eigenen Pflichten bewusst zu sein, wie etwa der Vorlage eines Ausweises bei bestimmten Verkehrskontrollen, und betont, dass das Verständnis der Rechte Verwirrung, Angst und unbeabsichtigte rechtliche Konsequenzen verringern kann.
Rechtsanwalt Ryan Borchik erklärte, das Ziel der Kanzlei sei es, der Gemeinschaft zu helfen, verfassungsmäßige Rechte zu verstehen, ohne fallbezogene Rechtsberatung zu bieten. Die Kenntnis der Rechte ist ein entscheidender Faktor, um Fairness und Rechenschaftspflicht bei Polizeikontakten zu gewährleisten. Bürger, die detailliertere Informationen zu spezifischen Strafvorwürfen oder rechtlichen Bedenken suchen, können über die Website der Kanzlei unter https://www.pernaabracht.com eine kostenlose Beratung vereinbaren. Die Kanzlei vertritt Mandanten in Chester County, Delaware County, Lancaster County und umliegenden Gemeinden in Pennsylvania.
Die Veröffentlichung dieses Leitfadens erfolgt zu einer Zeit, in der das öffentliche Bewusstsein für Polizeiverfahren deutlich gestiegen ist. Durch die Bereitstellung zugänglicher Informationen zu verfassungsmäßigen Rechten will die Kanzlei Wissenslücken schließen, die zu unbeabsichtigten rechtlichen Komplikationen führen können. Der Leitfaden dient als praktische Ressource für Bürger in Pennsylvania, die mit Polizeikontakten konfrontiert sind, und kann Missverständnisse verringern sowie informiertere Entscheidungen in kritischen Momenten fördern. Diese Initiative spiegelt breitere Bemühungen in der Rechtsgemeinschaft wider, das öffentliche Verständnis für grundlegende Rechte und gesetzliche Schutzmaßnahmen zu verbessern.

