Der Geschäftsführer David Rocker hat eine direkte Antwort auf das gegeben, was er als "Vertrauenskrise" bezeichnet, die Fachkräfte in allen Branchen betrifft. Gestützt auf über 30 Jahre Erfahrung in Unternehmensfinanzierung, Gewerbeimmobilien und strategischer Beratung betont Rocker, dass sich viele Menschen isoliert fühlen, wenn sie geschäftliche Herausforderungen bewältigen. Er stellt fest, dass die Systeme, auf die Menschen angewiesen sind – finanzielle, soziale und operative – oft starr oder reaktionslos wirken, was Einzelpersonen dazu zwingt, Probleme allein zu lösen.
Rocker verweist auf konkrete Daten, die diese Krise veranschaulichen. Laut einem Gallup-Bericht von 2023 ist die Mitarbeiterbindung zwei Jahre in Folge gesunken, wobei weniger als 33 % der US-Arbeitnehmer sich an ihrem Arbeitsplatz verbunden fühlen. Bei Unternehmern geben mehr als 40 % an, keinen Zugang zu Mentoren, Beratern oder notwendigen Ressourcen zu haben. "Das Problem ist, dass die meisten Menschen keinen Bauplan bekommen", erklärt Rocker. "Sie bekommen kein Coaching. Sie werden ins kalte Wasser geworfen und sollen schwimmen."
Die Lösung liegt laut Rocker nicht in einer über Nacht erfolgenden Systemüberholung, sondern im Aufbau praktischer Unterstützung durch Struktur und schrittweise Maßnahmen. Er plädiert für eine Rückkehr zu den Grundlagen: persönliche Interaktion, Einzelcoaching und gemeinsame Problemlösung. "Man kann jemandem einen Scheck geben", erläutert Rocker. "Aber wenn niemand ihn durch die schwierigen Entscheidungen führt – Einstellungen, Systeme, Strategie – wird es nicht von Dauer sein." Er betont, dass wirksame Anleitung oft von ehrlichem Feedback und gelebter Erfahrung kommt, nicht von formellen Dokumenten oder Webinaren.
Um unmittelbare Bedürfnisse zu adressieren, stellt Rocker 10 umsetzbare Schritte vor, die Fachkräfte innerhalb einer Woche umsetzen können. Dazu gehören: einen umständlichen Prozess identifizieren und beheben, 30 Minuten für Reflexion blockieren, 15 Minuten Rat von erfahrenen Personen einholen, Neuankömmlingen Hilfe anbieten sowie Cashflow oder Zeitpläne als Systeme überprüfen, um Engpässe zu erkennen. Weitere Maßnahmen umfassen: wiederkehrende Fehler dokumentieren, persönliche Meetings vereinbaren, wenig wertschöpfende Aufgaben eliminieren, Zeit für mentale Erholung reservieren und früheren Mentoren Dankbarkeit ausdrücken. Rocker ermutigt dazu, eine Aktion auszuwählen und sie sieben Tage lang konsequent umzusetzen, dann seine Botschaft mit anderen zu teilen, die davon profitieren könnten.
Die Auswirkungen dieses Ansatzes erstrecken sich über Wirtschafts-, Non-Profit- und Regierungssektoren. Für Kleinunternehmer könnten strukturierte Reflexion und Mentoring die Entscheidungsfindung und Nachhaltigkeit verbessern. Teamleiter könnten durch echte Verbindungen und Feedbackschleifen eine höhere Mitarbeiterbindung erreichen. Organisationen könnten von Rockers Prozessdenk-Methodik profitieren, die er durch seinen Hintergrund in Systemtechnik am Georgia Tech entwickelte und durch seine Firmen NYSA Capital LLC und The Rocker Group, LLC anwendet. Seine Arbeit mit Minderheitenunternehmen und behinderten Veteranen zeigt, wie gezielte Unterstützung Ressourcenlücken schließen kann.
Rocker's Botschaft kommt in einer Zeit dokumentierter Entfremdung und Ressourcenknappheit an. Durch sein Eintreten für Mentoring, Bewusstheit und schrittweisen Fortschritt bietet er einen Rahmen, der Fachkräften helfen kann, Unsicherheiten zu bewältigen. "Man muss nicht alles reparieren", schließt Rocker. "Man muss nur anfangen." Diese Perspektive bietet einen machbaren Weg für Einzelpersonen und Organisationen, die Vertrauen wiederaufbauen und widerstandsfähigere operative Umgebungen durch praktische, menschenzentrierte Maßnahmen schaffen wollen.

