Energy Fuels Inc. hat eine bankfähige Machbarkeitsstudie für die geplante Phase-2-Erweiterung der Seltene-Erden-Verarbeitungsanlage in der White Mesa Mill in Utah veröffentlicht, die die positive Wirtschaftlichkeit des Projekts und das Potenzial zur Deckung eines erheblichen Teils des US-Bedarfs an Seltenen Erden bestätigt. Die Studie beziffert die geschätzten anfänglichen Kapitalkosten für die Phase-2-Anlage auf 410 Millionen US-Dollar auf eigenständiger Basis, mit einem Nachsteuer-Kapitalwert von 1,9 Milliarden US-Dollar bei einem Diskontsatz von 8 % und einer internen Rendite von 33 %.
Die wirtschaftliche Perspektive wird noch bedeutender, wenn das breitere Portfolio des Unternehmens berücksichtigt wird. In Kombination mit dem Vara-Mada-Schwermineralsandprojekt in Madagaskar steigt der kombinierte Kapitalwert auf 3,7 Milliarden US-Dollar. Dieser integrierte Ansatz positioniert Energy Fuels, eine umfassende Lieferkette für Seltene Erden vom Bergbau bis zu getrennten Oxiden aufzubauen.
Nach der Inbetriebnahme wird erwartet, dass die Phase-2-Anlage die Produktionskapazität für Neodym-Praseodym-Oxid auf über 6.000 Tonnen pro Jahr erhöht. Diese Erweiterung würde die White Mesa Mill zu einem der weltweit größten und kostengünstigsten Produzenten sowohl von leichten als auch schweren Seltenen-Erden-Oxiden machen. Das Unternehmen rechnet mit der regulatorischen Genehmigung bis Mitte 2027, wobei Bau und Inbetriebnahme bis zum ersten Quartal 2029 abgeschlossen sein sollen.
Die Auswirkungen dieser Erweiterung sind für mehrere Sektoren bedeutend. Seltene Erden sind kritische Komponenten in zahlreichen modernen Technologien, einschließlich Elektrofahrzeugen, Windturbinen, Unterhaltungselektronik und Verteidigungssystemen. Derzeit ist die USA für diese Materialien stark auf Importe angewiesen, insbesondere aus China. Die Erweiterung der White Mesa Mill stellt einen wesentlichen Schritt zur Etablierung inländischer Produktionskapazitäten für diese strategisch wichtigen Materialien dar.
Die bestehende Infrastruktur von Energy Fuels bietet einen erheblichen Vorteil für diese Erweiterung. Die White Mesa Mill ist die einzige vollständig lizenzierte und betriebsbereite konventionelle Uranverarbeitungsanlage in den USA, und das Unternehmen war in den letzten Jahren der führende US-Produzent von natürlichem Uran-Konzentrat. Diese bestehende Betriebserfahrung und regulatorische Compliance-Struktur sollte den Seltene-Erden-Expansionsprozess erleichtern.
Die umfassendere Strategie des Unternehmens umfasst die Entwicklung weiterer Schwermineralsandprojekte über Vara Mada hinaus, einschließlich des Bahia-Projekts in Brasilien und des Donald-Projekts in Australien durch ein Joint Venture mit Astron Corporation Limited. Diese Projekte könnten zusätzliche Rohstoffe für die Verarbeitungskapazitäten der White Mesa Mill liefern. Energy Fuels prüft auch die potenzielle Gewinnung medizinischer Isotope aus bestehenden Uranprozessströmen für neuartige Krebstherapien.
Für Investoren und Branchenbeobachter sind die detaillierten Studienergebnisse im Newsroom des Unternehmens unter http://ibn.fm/UUUU verfügbar. Die Ankündigung wurde über BillionDollarClub verbreitet, eine spezialisierte Kommunikationsplattform innerhalb des Dynamic Brand Portfolio von IBN. Die vollständige Pressemitteilung mit weiteren Details zur Machbarkeitsstudie ist unter https://ibn.fm/32xlV abrufbar.
Die Phase-2-Erweiterung der White Mesa Mill stellt eine strategische Investition in die US-Infrastruktur für kritische Materialien zu einem Zeitpunkt dar, an dem die Lieferkettensicherheit für Seltene Erden zu einer nationalen Priorität geworden ist. Mit wettbewerbsfähigen Produktionskosten und erheblichen prognostizierten Renditen könnte das Projekt die globale Seltene-Erden-Landschaft erheblich verändern und gleichzeitig inländische Fertigung und saubere Energieinitiativen unterstützen.

