Umfrage zeigt: Amerikanische Arbeitnehmer kämpfen mit bezahlbarer Gesundheitsversorgung

Umfrage zeigt: Amerikanische Arbeitnehmer kämpfen mit bezahlbarer Gesundheitsversorgung

Eine aktuelle Umfrage von The Harris Poll im Auftrag der American Heart Association zeigt, dass US-Arbeitnehmer hochmotiviert sind, ihre Gesundheit zu verbessern, aber finanzielle Einschränkungen, Zeitmangel und Arbeitsplatzstrukturen erhebliche Hürden darstellen. Laut der Umfrage bemühen sich 95 % der Arbeitnehmer aktiv darum, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu verbessern. Allerdings berichten 50 %, dass die Gesundheitskosten es ihnen erschwert haben, alltägliche Ausgaben wie Lebensmittel, Kinderbetreuung und Miete zu bezahlen. Zusätzlich haben 47 % ihre Rentenbeiträge reduziert oder ganz eingestellt, um Gesundheitskosten zu decken und einen gesunden Lebensstil aufrechtzuerhalten.

Die Ergebnisse unterstreichen eine kritische Erschwinglichkeitskrise im US-Gesundheitssystem. Nancy Brown, CEO der American Heart Association, betonte, dass niemand auf Lebensmittel verzichten oder seine Rentenersparnisse opfern sollte, um medizinische Ausgaben zu bezahlen. Sie wies darauf hin, dass Arbeitgeber eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung dieser Herausforderungen spielen, indem sie bezahlbare und zugängliche Versorgung priorisieren. Eine Umfrage des Business Group on Health aus dem Jahr 2026 deutet darauf hin, dass große Arbeitgeber in diesem Jahr mit einem medianen Anstieg der Gesundheitskosten um 9 % rechnen, bevor sie kostensenkende Maßnahmen umsetzen. Als Reaktion konzentrieren sich Führungskräfte auf umfassende Unterstützung und systemische Veränderungen, um das Wohlbefinden der Belegschaft zu verbessern.

Ein aktuelles Präsidialgutachten der American Heart Association warnt davor, dass die Erschwinglichkeit der Gesundheitsversorgung ein kritisches Niveau erreicht hat. Das Gutachten skizziert fünf Kernprinzipien zur Orientierung von politischen Entscheidungsträgern und Interessengruppen: Zugang zu hochwertiger Versorgung ohne finanzielle Härten; minimale oder keine Kostenbeteiligung bei hochwertigen Präventionsleistungen; gemeinsame Verantwortung im gesamten Gesundheitswesen für Effizienz und Transparenz; strategische Investitionen in die Gesundheitsbelegschaft, Infrastruktur und Daten; sowie Stärkung der öffentlichen Gesundheitsinfrastruktur zur Bekämpfung gesundheitlicher Ungleichheiten.

Neben den Kosten identifizierte die Umfrage weitere wichtige Hindernisse für das Gesundheitsmanagement, darunter Work-Life-Balance (36 %), Zeitmangel (30 %) sowie Erziehungs- oder Betreuungspflichten (23 %). Eine überwältigende Mehrheit der Arbeitnehmer (92 %) stimmt zu, dass ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden im täglichen Arbeitsalltag unterstützt werden sollten, nicht nur durch Richtlinien oder Programme. Ebenso wünschen sich 93 %, dass Führungskräfte eine gute Work-Life-Balance vorleben.

Die Umfrage wurde unter 2.001 US-Arbeitnehmern ab 18 Jahren durchgeführt, die Vollzeit oder Teilzeit für Unternehmen mit mindestens 25 Mitarbeitern arbeiten, in arbeitgeberfinanzierte Krankenversicherungen eingeschrieben sind und über ihren Arbeitgeber versichert sind. Die Daten wurden gewichtet, um die nationale Demografie widerzuspiegeln, mit einem Glaubwürdigkeitsintervall von ±2,8 Prozentpunkten.

Mehr als 8 von 10 US-Erwachsenen vertrauen der American Heart Association bei der Bereitstellung vertrauenswürdiger Informationen zur öffentlichen Gesundheit, so eine Umfrage des Annenberg Public Policy Center der University of Pennsylvania. Die Organisation setzt sich weiterhin für ein erschwinglicheres und gerechteres Gesundheitssystem ein.

Das Redaktionsteam Burstable.News

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