Umfrage von Consolidated Credit zeigt: Amerikaner holen sich erst Hilfe bei Schulden, wenn der Betrag 10.000 Dollar übersteigt

Umfrage von Consolidated Credit zeigt: Amerikaner holen sich erst Hilfe bei Schulden, wenn der Betrag 10.000 Dollar übersteigt

Eine neue landesweite Umfrage von Consolidated Credit, einer gemeinnützigen Organisation für Finanzbildung und Beratung, zeigt, dass viele Amerikaner professionelle Schuldenhilfe erst dann in Anspruch nehmen, wenn ihre Beträge fünfstellige Höhen erreichen – während die gesamten US-Kreditkartenschulden auf etwa 1,25 Billionen Dollar steigen. Die Umfrage unter 1.005 US-Erwachsenen ergab, dass 78 % der Befragten derzeit Kreditkartenschulden haben, wobei fast 30 % 10.000 Dollar oder mehr schulden. Trotz dieser hohen Beträge betrachten viele Verbraucher ihre Schulden noch als „bewältigbar“, was zu verzögertem Handeln und verpassten Chancen für frühzeitige finanzielle Intervention führen kann.

Die Ergebnisse kommen zu einer Zeit, in der die Amerikaner laut Daten der Federal Reserve Bank of New York mit Rekord-Kreditkartensalden und steigenden Lebenshaltungskosten konfrontiert sind. Die Umfrage zeigt eine wachsende Kluft zwischen steigenden Schuldenständen und dem Verständnis der Verbraucher für verfügbare Schuldenlösungen. Roxanne Grant, zertifizierte Kreditberaterin bei Consolidated Credit, bemerkte: „Viele Verbraucher suchen erst dann Hilfe, wenn sie das Gefühl haben, alle anderen Optionen ausgeschöpft zu haben. Die Realität ist: Je früher jemand seine Schulden angeht, desto mehr Optionen hat er oft, um die Kontrolle zurückzugewinnen und langfristige finanzielle Schäden zu vermeiden.“

Die Umfrage ergab, dass das Bewusstsein für Schuldenlösungen stark variiert. Während Schuldenkonsolidierungsdarlehen und Insolvenz weithin bekannt sind, wusste fast die Hälfte der Befragten nicht, dass gemeinnützige Organisationen Schuldenmanagementprogramme (DMPs) anbieten, und nur 37 % gaben an, mit DMPs insgesamt vertraut zu sein. Zudem äußerten viele Befragte Bedenken, wie sich Schuldenhilfeprogramme auf ihre Kreditwürdigkeit, Rückzahlungsfristen und monatlichen Kosten auswirken könnten. Diese Fehlvorstellungen scheinen zur Zögerlichkeit beizutragen, obwohl 70 % der Teilnehmer angaben, gemeinnützigen Kreditberatungsstellen zu vertrauen.

Die Umfrage ergab auch, dass etwa 1 von 5 Befragten die Suche nach Hilfe hinauszögern würde, bis die Schulden zur letzten Option werden, während 6 % angaben, niemals professionelle Schuldenhilfe in Anspruch zu nehmen. Nur 39 % gaben an, jemals an einem Schuldenmanagementprogramm teilgenommen zu haben. Viele Verbraucher beginnen damit, online nach Lösungen zu suchen oder Familie und Freunde zu konsultieren, bevor sie einen Kreditberater einer gemeinnützigen Agentur kontaktieren.

Schuldenmanagementprogramme, die von gemeinnützigen Kreditberatungsstellen angeboten werden, sollen Verbrauchern helfen, ungesicherte Schulden in eine erschwingliche monatliche Zahlung zu konsolidieren und gleichzeitig Zinssätze und Gebühren möglicherweise zu reduzieren. Consolidated Credit weist darauf hin, dass die Programmgebühren landesweit gedeckelt sind und oft deutlich niedriger sind als von Verbrauchern erwartet. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass, während der finanzielle Stress weiter zunimmt, eine stärkere Verbraucherbildung notwendig sein könnte, um Amerikanern zu helfen, zu verstehen, wann und wie sie vertrauenswürdige Beratung suchen können, bevor die Schulden ein kritisches Niveau erreichen.

Weitere Informationen zu Schuldenmanagementlösungen, Finanzbildungsressourcen oder die Möglichkeit, mit einem zertifizierten Kreditberater zu sprechen, finden Sie unter Online-Berater.

Das Redaktionsteam Burstable.News

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