SCHOTT Pharma verstärkt Klimaschutz mit aktualisierten, von SBTi validierten wissenschaftsbasierten Zielen

SCHOTT Pharma verstärkt Klimaschutz mit aktualisierten, von SBTi validierten wissenschaftsbasierten Zielen

SCHOTT Pharma, ein Anbieter von Lösungen für die Arzneimittelverpackung und Verabreichungssysteme, hat sein Engagement für wissenschaftsbasierten Klimaschutz nach der Validierung der aktualisierten Klimaziele der SCHOTT Gruppe durch die Science Based Targets initiative (SBTi) bekräftigt. Die neuen Ziele, die einen verstärkten Fokus auf die Reduzierung der Scope-3-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette beinhalten, wurden offiziell validiert und markieren einen bedeutenden Schritt in der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens.

Das aktualisierte Rahmenwerk behält das zuvor validierte Ziel zur Reduzierung der Scope-1- und Scope-2-Emissionen bei und führt gleichzeitig ein absolutes Scope-3-Emissionsziel ein. Diese Änderung betont messbare Reduktionen der Emissionen aus den Wertschöpfungsketten-Kategorien mit der größten Klimawirkung, wie eingekaufte Güter und Dienstleistungen, treibstoff- und energiebezogene Aktivitäten sowie die Verarbeitung verkaufter Produkte. Durch die Priorisierung von Maßnahmen auf der Grundlage ihres Emissionsminderungspotenzials möchte SCHOTT Pharma die Dekarbonisierungsbemühungen auf die relevantesten Emissionsquellen ausrichten, einschließlich solcher, die über direkte Lieferanten hinausgehen.

Reinhard Mayer, CFO von SCHOTT Pharma, erklärte: "Unser Engagement für den Klimaschutz bleibt unverändert, aber das aktualisierte Scope-3-Emissionsziel ermöglicht es uns, Maßnahmen wirkungsorientierter zu priorisieren und uns auf die Emissionsreduzierungen zu konzentrieren, die in unserer Wertschöpfungskette am wichtigsten sind."

Die Validierung bestätigt, dass die Klimaziele der SCHOTT Gruppe den SBTi-Anforderungen entsprechen und die Ziele des Pariser Abkommens zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius unterstützen. Folglich hat das Unternehmen sein bisheriges internes Ziel der "Klimaneutralität bis 2030", das auf Scope 1 und 2 beschränkt war und Kompensationen einschloss, eingestellt. Die neuen wissenschaftsbasierten Ziele sind umfassender und konzentrieren sich auf absolute Emissionsreduktionen.

SCHOTT Pharma setzt weiterhin ein breites Portfolio an Dekarbonisierungsinitiativen um. Seit 2021 bezieht das Unternehmen Energieattribut-Zertifikate (EACs) aus erneuerbaren Energien für sein globales Fertigungsnetzwerk. Zudem liegt ein Fokus auf der Verbesserung der Energieeffizienz im gesamten Betrieb und der Einführung innovativer Technologien. Beispielsweise hat SCHOTT Pharma an seinem Standort in der Schweiz seine Technologie zur Erzeugung von Water for Injection (WFI) von der herkömmlichen Destillation auf ein fortschrittliches Membransystem umgestellt. Diese Änderung reduziert die Abhängigkeit von Erdgas und verbessert die Wassereffizienz von typischerweise 70 % auf über 90 %, während die Einhaltung pharmazeutischer Qualitätsstandards gewährleistet bleibt.

Die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden ist ein weiterer zentraler Aspekt der Unternehmensstrategie. SCHOTT Pharma arbeitet mit Partnern zusammen, um Emissionen durch die Nutzung erneuerbarer Energien, Materialeffizienz, Kreislaufwirtschaftsansätze für Sekundärverpackungen und Transparenz über den Produkt-CO2-Fußabdruck zu senken. Bei pharmazeutischen Verpackungen aus Glas stellen Emissionen aus der Herstellung von pharmazeutischen Glasröhren einen erheblichen Anteil des CO2-Fußabdrucks dar. Innovationen bei emissionsarmen Schmelztechnologien im Röhrengeschäft der SCHOTT Gruppe sind entscheidend für die Reduzierung der Scope-3.1-Emissionen.

Bei seinen Beschaffungsentscheidungen bewertet SCHOTT Pharma die Klimaziele der Lieferanten und deren Bezug von erneuerbarem Strom. Durch die Brancheninitiative Energize unterstützt das Unternehmen Lieferanten bei ihren Dekarbonisierungsbemühungen, indem es Zugang zu Fachwissen, Ressourcen und Möglichkeiten zur Beschaffung erneuerbarer Elektrizität bietet. SCHOTT Pharma beteiligt sich auch an Kooperationen wie der Alliance to Zero, um die Dekarbonisierung entlang der Gesundheitswertschöpfungskette voranzutreiben.

Diese Maßnahmen unterstreichen das Engagement von SCHOTT Pharma zur Reduzierung seiner Umweltauswirkungen und zur Erreichung globaler Klimaziele. Die Validierung der aktualisierten Ziele durch die SBTi stärkt die Glaubwürdigkeit des Ansatzes des Unternehmens und dessen Übereinstimmung mit international anerkannten Standards. Während das Unternehmen Nachhaltigkeit weiterhin in seine Kernstrategie integriert, strebt es danach, greifbare Fortschritte bei der Reduzierung von Emissionen in seinem Betrieb und seiner Wertschöpfungskette zu erzielen.

Das Redaktionsteam Burstable.News

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