Die REPLOID Group AG (ISIN: AT0000A3HRX5) hat Pläne für einen Aktiensplit im Verhältnis 1:15 angekündigt, ein Schritt, der darauf abzielt, die Handelbarkeit ihrer Aktie zu verbessern. Der Vorschlag wird den Aktionären auf der Hauptversammlung am 14. September 2026 zur Genehmigung vorgelegt. Bei Genehmigung erhöht sich die Anzahl der Aktien von 110.881 auf 1.663.215, während jede nennwertlose Aktie weiterhin einen anteiligen Betrag des Grundkapitals von 1,00 Euro repräsentiert.
Die Entscheidung kommt, nachdem die REPLOID-Aktie kürzlich bei etwa 1.700 Euro gehandelt wurde. Nach dem Split würde der Preis etwa 113 Euro pro Aktie betragen, ein Niveau, von dem das Unternehmen glaubt, dass es die Aktie leichter handelbar und attraktiver macht, insbesondere für Privatanleger. Philip Pauer, CEO und Gründer von REPLOID, betonte das Ziel: "Wenn wir heute splitten, läge der Preis bei etwa 113 Euro. Genau das ist unser Ziel: die REPLOID-Aktie leichter handelbar und attraktiver zu machen, insbesondere für Privatanleger."
Als Voraussetzung für den Aktiensplit soll die Hauptversammlung eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln beschließen, ohne Ausgabe neuer Aktien. Das Grundkapital soll von derzeit 110.881 Euro auf 1.663.215 Euro erhöht werden. Diese Kapitalerhöhung wird durch die Umwandlung eines Teils der freien Kapitalrücklagen durchgeführt, die aus der im Geschäftsjahr 2025 erzielten Eigenkapitalerhöhung gebildet wurden.
Die REPLOID Group AG bietet ein innovatives System zur industriellen Nutzung regionaler organischer Reststoffe aus der Lebensmittelindustrie. Das Unternehmen baut und wartet modulare und skalierbare Insektenaufzuchtanlagen, sogenannte REPLOID ReFarmUnits. In diesen Anlagen erhalten junge Schwarze Soldatenfliegenlarven, die vom Unternehmen geliefert werden, eine standortspezifische Futterration, die durch REPLOIDs eigene Forschung und Entwicklung entwickelt wurde und Reststoffe aus der regionalen Lebensmittelwertschöpfungskette verwendet. Nach der Aufzucht verwenden die Kunden die Larven und/oder deren Nebenprodukte entweder selbst, oder REPLOID nimmt sie zur zentralen Vermarktung oder Weiterverarbeitung zurück.
REPLOID verkauft die aufgezogenen Larven entweder direkt oder nach weiterer Verarbeitung zu Proteinen und Fetten an Kunden in der Tierfutterindustrie. Aus den Nebenprodukten der Insektenaufzucht (Insektenkot) produziert das Unternehmen Premium-Organikdünger. Mit dezentralem Upcycling im industriellen Maßstab bietet REPLOID eine wirtschaftlich attraktive Lösung in der Kreislaufwirtschaft, die Lebensmittelreste und ungenutzte Lebensmittel effizient nutzt, um wichtige Ressourcen langfristig zu schonen.
REPLOID wurde 2020 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Wels, Österreich, ist global ausgerichtet und ist seit Juli 2025 im Segment direct market plus der Wiener Börse notiert (Tickersymbol: HRX5). Die Gruppe beschäftigt mehr als 190 Mitarbeiter.
