Intershop meldet leicht positives EBIT im ersten Halbjahr 2026, Cloud-Aufträge steigen um 26 %

Intershop meldet leicht positives EBIT im ersten Halbjahr 2026, Cloud-Aufträge steigen um 26 %

Die Intershop Communications AG (ISIN: DE000A254211), ein globaler Anbieter von agentischen B2B-Commerce-Lösungen, meldete für das erste Halbjahr 2026 ein leicht positives operatives Ergebnis (EBIT) von 0,1 Mio. EUR, eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Verlust von -0,9 Mio. EUR im Vorjahr. Dies gelang dem Unternehmen trotz eines Umsatzrückgangs um 8 % auf 15,8 Mio. EUR, da Kostensenkungsmaßnahmen und ein wachsendes Cloud-Geschäft geringere Lizenz-, Wartungs- und Serviceerlöse ausglichen.

Die Cloud-Erlöse stiegen um 4 % auf 10,5 Mio. EUR und machen nun 67 % des Gesamtumsatzes aus, gegenüber 59 % im Vorjahr. Die Cloud-Marge verbesserte sich auf 66 %. Die Cloud-Eingangsaufträge sprangen um 26 % auf 8,4 Mio. EUR, was auf eine stärkere Kundennachfrage hindeutet. Die jährlich wiederkehrenden Cloud-Umsätze (ARR) sanken jedoch leicht von 20,1 Mio. EUR auf 19,8 Mio. EUR, und das Netto-Neu-ARR war mit -0,4 Mio. EUR negativ, bedingt durch nicht verlängerte Verträge im ersten Quartal. Im zweiten Quartal erholte sich das Geschäft mit einem leicht positiven Netto-Neu-ARR von 0,2 Mio. EUR.

Die Serviceerlöse fielen um 14 % auf 3,2 Mio. EUR, da das Unternehmen seine Partner-First-Strategie fortsetzte, während die Lizenz- und Wartungserlöse um 40 % auf 2,0 Mio. EUR zurückgingen. Der Bruttogewinn verbesserte sich um 1 % auf 7,7 Mio. EUR, und die Bruttomarge stieg um fünf Prozentpunkte auf 49 %. Die Betriebsausgaben sanken um 11 % auf 7,5 Mio. EUR, was zu einer Reduzierung der Gesamtausgaben um 14 % auf 15,6 Mio. EUR beitrug.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) mehr als verdoppelte sich auf 1,8 Mio. EUR. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit verbesserte sich deutlich auf 4,3 Mio. EUR, und die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente stiegen von 8,8 Mio. EUR zum Jahresende 2025 auf 11,1 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote blieb stabil bei 35 %.

CEO Markus Dranert kommentierte: „Unsere konsequente Kostendisziplin hat sich im ersten Halbjahr 2026 ausgezahlt, und wir liegen auf Kurs, um unser Gesamtjahresziel für das operative Ergebnis zu erreichen. Es gibt erste Anzeichen, dass Kunden wieder investitionsbereiter sind: Die Cloud-Eingangsaufträge stiegen um 26 % auf 8,4 Mio. EUR. Auch das Netto-Neu-ARR war im zweiten Quartal, wie angekündigt, wieder leicht positiv. Das bedeutet, dass die Erholung substanzieller wird, auch wenn das Neukundengeschäft angesichts des weiterhin herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Marktumfelds verhalten bleibt.“

Intershop bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 und erwartet Cloud-Eingangsaufträge und Netto-Neu-ARR auf Vorjahresniveau, wobei die Umsätze voraussichtlich um einen etwas geringeren Prozentsatz als 2025 zurückgehen werden. Das Unternehmen erwartet ein ausgeglichenes operatives Ergebnis (EBIT) für das Jahr.

Der Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2026 ist abrufbar unter https://www.intershop.com/financial-reports.

Das Redaktionsteam Burstable.News

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