Rubean AGs SoftPOS-App erreicht 150.000 aktive Terminals – Verdopplung im Jahresvergleich

Rubean AGs SoftPOS-App erreicht 150.000 aktive Terminals – Verdopplung im Jahresvergleich

Die in München ansässige Fintech-Firma Rubean AG gab bekannt, dass ihre SoftPOS-Zahlungsakzeptanzsoftware inzwischen auf über 150.000 aktiven Terminals eingesetzt wird. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg gegenüber rund 80.000 Terminals Anfang Juli 2025 und nahezu einer Verdopplung der Nutzerbasis im Jahresvergleich. Das Unternehmen führt dieses Wachstum auf die breite Akzeptanz seiner rein softwarebasierten Kassensystemlösungen zurück.

Co-CEO Jochen Pielage erklärte, dass der sprunghafte Anstieg der Nutzerzahlen die kürzlich veröffentlichte Prognose für Umsatz und Ertrag untermauere. Auf der Hauptversammlung Anfang Juli hatte der Vorstand für das laufende Jahr einen Konzernumsatz zwischen 5,0 und 6,0 Millionen Euro prognostiziert, nach 3,71 Millionen Euro im Vorjahr. Die wiederkehrenden Umsätze sollen sich bis 2026 mehr als verdoppeln.

Co-CEO Stephan Kuck betonte, dass das anhaltende Wachstum der SoftPOS-Nutzung es dem Unternehmen ermöglichen werde, im Jahr 2027 die monatliche Gewinnschwelle zu erreichen und erstmals einen positiven Jahresüberschuss zu erzielen. Rubens Technologie ersetzt herkömmliche Kartenlesegeräte durch eine Software-App, sodass Händler bargeldlose und mobile Zahlungen ohne zusätzliche Hardware akzeptieren können. Dieser Ansatz ist besonders vorteilhaft für kleine und große Einzelhändler, die Gastronomie und Lieferdienste.

Das Unternehmen ist bereits Marktführer in Deutschland und Spanien. Seine PhonePOS-Lösung ermöglicht es Händlern, Kartenzahlungen direkt über ihr Smartphone zu akzeptieren, und ist die einzige SoftPOS-Lösung, die Girocard (EC-Karte) in Deutschland unterstützt. Rubean ist an m:access und weiteren Handelsplätzen, einschließlich XETRA, notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.rubean.com.

Die Auswirkungen dieses Wachstums sind für die Zahlungsbranche erheblich, da es die zunehmende Verlagerung hin zu softwarebasierten Zahlungslösungen zeigt, die die Abhängigkeit von physischer Hardware reduzieren. Dieser Trend könnte die Kosten für Händler senken und die Verbreitung bargeldloser Zahlungen in Europa beschleunigen. Für Investoren deutet Rubens Entwicklungskurve auf einen Weg zur Rentabilität hin, wobei sich die wiederkehrenden Umsätze bis 2026 mehr als verdoppeln sollen, was das Unternehmen zu einem bemerkenswerten Akteur im Fintech-Bereich macht.

Das Redaktionsteam Burstable.News

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