Auf der heutigen Hauptversammlung der INDUS Holding AG, die im Congress Centre North der Koelnmesse in Bergisch Gladbach stattfand, stimmte eine große Mehrheit der Aktionäre allen Vorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat zu. Rund 43,47 % des stimmberechtigten Grundkapitals waren auf der Versammlung vertreten.
Dr. Johannes Schmidt, Vorsitzender des Vorstands, hob hervor, dass INDUS in einem anspruchsvollen Marktumfeld, das von geopolitischen Unsicherheiten, verhaltener Investitionsbereitschaft und steigenden Materialpreisen geprägt ist, konsequent auf seine Stärken setzt. „Wir lassen uns nicht von Dingen ablenken, die wir nicht kontrollieren können. Wir bauen auf unsere Stärken. Und wir schauen auf die Chancen“, so Schmidt. Die Strategie EMPOWERING MITTELSTAND biete auch in schwierigen Zeiten Orientierung und positioniere INDUS strategisch gut für die Zukunft.
Ein zentraler Aspekt der weiteren Entwicklung von INDUS ist die gezielte Stärkung der drei Wachstumstreiber: Akquisitionen, Internationalisierung und Engineering-Kompetenz. Schmidt betonte insbesondere die zunehmende Bedeutung von Technologie und Digitalisierung für die Beteiligungsunternehmen: „Wir transformieren die Unternehmen, bei denen wir durch KI und Digitalisierung Potenziale heben können. Das ist eine große Chance für INDUS-Unternehmen.“
Jürgen Abromeit, Vorsitzender des Aufsichtsrats, unterstrich in seinen persönlichen Ausführungen die Bedeutung des grundlegenden Wandels. Er betonte die Notwendigkeit, industrielle Stärken konsequent zu erkennen und weiterzuentwickeln, indem „aus einer wirtschaftlichen und ökologischen Industrie Hightech-Unternehmen entstehen, die das vernetzte Wissen von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups nutzen.“ Diese Transformation erstrecke sich nicht nur auf Prozesse und Technologien, sondern auch auf Denkweisen und Zusammenarbeit. INDUS sehe sich als Pionier und „Paradebeispiel“ für die künftige Konvergenz von Industrie und Hochtechnologie.
Nach einer soliden Geschäftsentwicklung im Jahr 2025 zeigt sich der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr verhalten optimistisch. INDUS werde weiterhin auf Resilienz, operative Exzellenz und gezieltes Wachstum setzen. „Und dafür sind wir gut aufgestellt“, bekräftigte Schmidt.
Die Hauptversammlung genehmigte die Verwendung des Bilanzgewinns, was zu einer Dividendenzahlung von 1,30 EUR pro Aktie führt. Darüber hinaus wurden die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie die Wahl des Abschlussprüfers für den Jahresabschluss, den Konzernabschluss und den Nachhaltigkeitsbericht beschlossen. Carl Martin Welcker, geschäftsführender Gesellschafter der Alfred H. Schutte GmbH & Co. KG und langjähriges Mitglied des INDUS-Aufsichtsrats, wurde als Vertreter der Aktionäre im Aufsichtsrat bis zu der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2027 beschließt, wiedergewählt. Das Genehmigte Kapital 2026 wurde geschaffen und entsprechende Satzungsänderungen wurden gebilligt.
Weitere Informationen zur Hauptversammlung, zur Rede des Vorstandsvorsitzenden und zu den Abstimmungsergebnissen finden Sie hier.
Die INDUS Holding AG fokussiert sich seit ihrer Gründung im Jahr 1989 auf den Erwerb von inhabergeführten Mittelstandsunternehmen mit einzigartigen Engineering-Fähigkeiten und deren internationale Expansion. Die SME Group besitzt und verwaltet weltweit über 40 Beteiligungsunternehmen und ist seit 1995 an der Frankfurter Wertpapierbörse (SDAX) notiert. Weitere Informationen unter www.indus.eu.
