Globale Studie zeigt: 65 % befürworten formale Bildungswege für E-Sport-Karrieren

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Globale Studie zeigt: 65 % befürworten formale Bildungswege für E-Sport-Karrieren

Eine globale Studie, die von Logitech G in Auftrag gegeben und heute veröffentlicht wurde, zeigt, dass fast zwei Drittel der Menschen weltweit (65 %) mehr formale Bildungswege im E-Sport und Gaming für angehende Profis befürworten. Die Logitech G PRO Series Survey, durchgeführt von Censuswide mit 18.000 Befragten in 12 Märkten, zeigt eine wachsende Akzeptanz von E-Sport und professionellem Gaming als Berufung: Über die Hälfte (54 %) der Befragten weltweit glaubt, dass professionelles Gaming ein legitimer Karriereweg ist.

Die Einstellungen älterer Generationen unterscheiden sich stark in Bezug auf die Akzeptanz dieses Berufs. Während zwei Drittel (67 %) der Gen Z und 60 % der Millennials der Meinung sind, dass professionelles Gaming ein legitimer Karriereweg ist, sind es bei den Babyboomern nur 37 %. Einige Nationen liegen bei der Entwicklung dieser digitalen Athleten vorn. In Deutschland betrachten nur jeder fünfte (20 %) der Babyboomer professionelles Gaming als legitimen Karriereweg, verglichen mit fast drei Vierteln (74 %) der Babyboomer in China.

Derek Perez, Global Communications Gaming Lead bei Logitech G, kommentiert: „Diese Forschung zeigt, wie weit E-Sport und Gaming gekommen sind – nicht nur als Unterhaltung, sondern als echter Weg zu persönlichem und beruflichem Erfolg. Es kann jedoch noch mehr getan werden, um jüngere Generationen bei der Verfolgung von Karrieren im professionellen Gaming zu unterstützen.“ Er fügte hinzu, dass je mehr Unternehmen wie Logitech Athleten und die Branche insgesamt unterstützen, desto mehr Möglichkeiten werden Menschen auf der ganzen Welt haben, Rollen im E-Sport zu verfolgen.

Die Gesamtmeinungen in der Umfrage sind positiv, insbesondere bei jüngeren Generationen, aber es gibt noch einiges zu tun, bis professionelles Gaming als respektiertere, etablierte Karriere angesehen wird. Medizinisches Fachpersonal (55 %), Anwälte (33 %), Lehrer oder Dozenten (30 %) und Ingenieure (28 %) stehen weltweit an der Spitze der respektiertesten Berufe. Professionelles Gaming (8 %) liegt gleichauf mit Musikern, Schauspielern oder Entertainern (9 %), Profirennfahrern (8 %) und Politikern (7 %), wenn es darum geht, wie respektiert diese Karrieren gesehen werden.

Nur 1 % der Boomer und 3 % der Gen X würden für ihre Kinder oder eine ihnen nahestehende junge Person den Beruf des professionellen Gamers wählen. Selbst Millennials sind zurückhaltend: Nur 4 % würden diesen Beruf einer ihnen bekannten jungen Person empfehlen, während 15 % eine Karriere als Arzt oder medizinisches Fachpersonal fördern würden. Jedoch gewinnen etablierte E-Sport-Karrieren an Attraktivität: Während 44 % glauben, dass Politik und 25 %, dass Lehre heute weniger wünschenswert sind als vor einem Jahrzehnt, sagen zwei Fünftel (40 %), dass professionelles Gaming im Jahr 2026 erstrebenswerter ist als 2016.

Die größten Hindernisse für die Verfolgung einer Karriere im professionellen Gaming sind das wahrgenommene finanzielle Risiko (42 %), die Wettbewerbsintensität der Branche (34 %) und mangelnde Unterstützung durch Eltern und Gesellschaft (31 %). Ein Drittel der Befragten weltweit glaubt, dass professionelles Gaming keine Arbeitsplatzsicherheit bietet, während 42 % sagen, dass Menschen professionelles Gaming nicht als echten Job ansehen, weil es immer noch als Hobby und nicht als gültiger Karriereweg betrachtet wird.

Die Umfrage hebt eine Anerkennung der physischen und psychischen Anforderungen des kompetitiven Gamings hervor: Mehr als ein Drittel (37 %) weltweit befürwortet die Aufnahme des Sports in die Olympischen Spiele, bei der Gen Z steigt dieser Anteil auf fast die Hälfte (49 %). Immer mehr Menschen sehen eine Karriere im professionellen Gaming als mental anspruchsvoll (84 %), während mehr als die Hälfte (55 %) zustimmt, dass es ein körperlich anstrengender Beruf ist. Auch das Engagement für Training und Entwicklung wird anerkannt: Mehr als ein Viertel (27 %) der Menschen glaubt, dass Gamer 10–12 Stunden pro Tag trainieren, weit über den traditionellen „9-to-5“-Arbeitstag hinaus.

Jeder fünfte Befragte glaubt, dass fehlende formale Qualifikationen oder Bildungsanforderungen einer der Hauptgründe sind, warum Menschen professionelles Gaming nicht als echten Beruf ansehen. Es besteht jedoch eine große Bereitschaft, dem entgegenzuwirken: Fast die Hälfte (47 %) denkt, dass Schulen E-Sport-Kurse in den Lehrplan aufnehmen sollten, neben traditionellen Sportarten. Diese Aussicht ist besonders beliebt in Ländern wie der Schweiz (73 %), China (77 %) und sogar den USA (46 %), während Länder wie Großbritannien (32 %), Frankreich (36 %) und Deutschland (29 %) zurückhaltender sind.

Weltweit gibt es Forderungen nach mehr Coaching- und Bildungswegen für Karrieren im professionellen Gaming. Die meisten Menschen (65 %) sind der Meinung, dass es formale Bildungswege für Karrieren im E-Sport und professionellen Gaming von Universitäten, Hochschulen und Fachkursen geben sollte. Die Befragten sagen, dass mehr Medienberichterstattung in Mainstream-Kanälen und professionelle Trainingsmöglichkeiten (33 %), mehr Transparenz bei den Einkünften (32 %) und die Aufnahme in große globale Sportereignisse (30 %) dazu führen würden, dass professionelles Gaming ernster als Karriere genommen wird.

Perez schließt: „Der Zugang zu Training, Einrichtungen und Technologie ist entscheidend für das weitere Wachstum von Karrieren im professionellen Gaming. Als führendes Unternehmen in der Gaming-Technologie ist Logitech G bestrebt, alle – von aufstrebenden E-Sport-Stars bis hin zu alltäglichen Gamern – mit Ausrüstung zu unterstützen, die auf Präzision und Zuverlässigkeit ausgelegt ist.“ Weitere Informationen finden Sie unter www.logitechg.com.

Das Redaktionsteam Burstable.News

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