Die American Heart Association gab am 22. September 2026 über ihr American Heart Association Ventures' Studio Red die Empfänger der translationalen Forschungsstipendien „Redefining Women's Health: From Heart to Head to Hormones“ bekannt. Jedes der fünf ausgewählten Projekte erhält 100.000 US-Dollar, um vielversprechende Forschung mit hohem Potenzial zu beschleunigen und vielversprechende Entdeckungen in die reale Anwendung zu bringen. Die Bekanntgabe unterstreicht die wachsende Bemühung, anhaltende Ungleichheiten in der kardiovaskulären und verwandten Gesundheit von Frauen anzugehen, wo Erkrankungen oft unterdiagnostiziert, unterbehandelt und unterfinanziert bleiben.
Die Stipendien sind Teil eines breiteren Bestrebens, erhebliche Lücken in der Forschung, Diagnose und Behandlung von Frauengesundheit zu schließen, wie in einem Bericht der American Heart Association und des McKinsey Health Institute dokumentiert. Trotz jahrzehntelanger Fortschritte in der kardiovaskulären Wissenschaft haben Frauen weiterhin schlechtere Ergebnisse bei vielen Erkrankungen. Die ausgewählten Projekte konzentrieren sich auf vorrangige Bereiche wie Ischämie mit nicht-obstruktiven Koronararterien (INOCA), Autoimmunerkrankungen und starke Menstruationsblutungen.
Unter den Empfängern wird das Cedars-Sinai Medical Center eine sicherere, nicht-invasive MRT-Technik entwickeln, um verborgene Herzgefäßprobleme bei Frauen ohne Medikamente, Injektionen oder invasive Verfahren zu erkennen. Die Johns Hopkins University School of Medicine entwickelt einen neuartigen Bluttest zur früheren und genaueren Diagnose systemischer Autoimmunerkrankungen bei Frauen und zur Vorhersage des Risikos schwerer Erkrankungen. Die Regents of the University of California, Los Angeles, werden künstliche Intelligenz nutzen, um Krankenakten, Herzbilder und Labortests zu analysieren, um Frauen mit Risiko für INOCA und koronare mikrovaskuläre Dysfunktion (CMD) früher zu identifizieren. Die University of Maryland, Baltimore, entwickelt ein KI-gestütztes Tool, um schnell Ursachen starker Menstruationsblutungen zu identifizieren und wirksame Tests und Behandlungen zu empfehlen. Die University of Pittsburgh testet eine ultraschallbasierte Therapie mit winzigen Bläschen und Schallwellen, um die Durchblutung in den kleinsten Gefäßen des Herzens zu verbessern und Brustschmerzen bei Frauen mit oft übersehener Herzerkrankung zu lindern.
„Zu oft werden Erkrankungen, die Frauen ausschließlich oder überproportional betreffen, in der klinischen Versorgung übersehen oder missverstanden“, sagte Annabelle Volgman, M.D., Freiwillige der American Heart Association und Vorsitzende des Peer-Review-Komitees. „Die Projekte, die wir zur Förderung ausgewählt haben, zeichneten sich durch wissenschaftliche Strenge und das Potenzial aus, in bedeutende Verbesserungen bei Diagnose, Behandlung und Ergebnissen für Frauen übersetzt zu werden.“
Während der einjährigen Förderperiode wird Studio Red den Stipendiaten Unterstützung und Schulung zu geistigem Eigentum, regulatorischen Fragen, Erstattung und Kommerzialisierungsstrategien bieten. Am Ende könnten ein bis zwei Preisträger für eine Unternehmensinkubation in Studio Red ausgewählt werden, mit dem Ziel, mindestens ein Unternehmen zu schaffen, das für Folgefinanzierung bereit ist. Dieses Modell zielt darauf ab, die Finanzierungslücke zwischen Forschung und realer Wirkung zu überbrücken, eine Kernaufgabe von heart.org/ventures.
Die Auswirkungen auf die Frauengesundheit sind erheblich. Diese Projekte könnten zu einer früheren Erkennung stiller Herzerkrankungen, genaueren Diagnosen von Autoimmunerkrankungen und personalisierten Behandlungen für starke Menstruationsblutungen führen – Bereiche, in denen Innovationen zurückgeblieben sind. Zum Beispiel bleibt Ischämische Herzkrankheit und stille Ischämie | American Heart Association ein kritisches Anliegen, und Frauen mit häufigen Autoimmunerkrankungen könnten eine höhere Sterblichkeitsrate durch Herzerkrankungen und Schlaganfälle haben als Männer | American Heart Association unterstreicht die Notwendigkeit einer besseren Risikovorhersage. Darüber hinaus hat ein Call to Action for Cardiovascular Disease in Women: Epidemiology, Awareness, Access, and Delivery of Equitable Health Care: A Presidential Advisory From the American Heart Association | Circulation systemische Veränderungen skizziert, und American Heart Association News bringt Ihnen die neuesten Informationen zur Frauengesundheit verfolgt weiterhin die Fortschritte.
„Viele Herz-, Hirn- und verwandte Erkrankungen, die Frauen überproportional, unterschiedlich oder spezifisch betreffen, bleiben unterdiagnostiziert, unterbehandelt und unterfinanziert“, sagte Mariell Jessup, M.D., FAHA, Chief Science and Medical Officer der American Heart Association. „Durch dieses Förderprogramm investiert die American Heart Association in bahnbrechende Forschung und neuartige Lösungen, die kritische Lücken in der Gesundheit von Frauen schließen werden.“
Weitere Informationen finden Sie unter heart.org oder stroke.org. Die Originalmitteilung ist verfügbar unter www.newmediawire.com.
