Neue Erkenntnisse von Consolidated Credit zeigen einen besorgniserregenden finanziellen Trend, der Haushalte in den gesamten USA betrifft: Während die Einkommen stetig gestiegen sind, nehmen die Kreditkartenschulden deutlich schneller zu. Daten der Kreditberatungsagentur zeigen, dass Verbraucher, die an ihrem Schuldenmanagementprogramm teilnehmen, seit 2016 einen Einkommensanstieg von 22 % verzeichnet haben. Im gleichen Zeitraum sind ihre Kreditkartenschulden jedoch um 54 % gestiegen – mehr als doppelt so schnell wie das Einkommenswachstum.
Diese wachsende Diskrepanz unterstreicht den zunehmenden finanziellen Druck, mit dem amerikanische Familien konfrontiert sind, da höhere Einnahmen von steigenden Schuldenverpflichtungen überholt werden. Gleichzeitig ist das Borgen deutlich teurer geworden. Der durchschnittliche Kreditkartenzinssatz ist von 12,35 % im Jahr 2016 auf heute 19,58 % gestiegen, wobei viele Menschen effektive Jahreszinsen von bis zu 27 % haben. Infolgedessen ist der Anteil des Einkommens, der zur Bewältigung der Kreditkartenschulden benötigt wird, von 36,72 % im Jahr 2016 auf 45,91 % bis Ende 2025 gestiegen – ein Anstieg um fast 10 Prozentpunkte.
Diese Trends stimmen mit breiteren nationalen Daten überein. Laut der Federal Reserve Bank of New York haben die gesamten US-Kreditkartenschulden einen Rekordwert von 1,28 Billionen Dollar erreicht, was zu einer Gesamthaushaltsverschuldung von 18,8 Billionen Dollar beiträgt. Gleichzeitig sind die Kreditkartenausfallraten in den letzten Jahren stark gestiegen, insbesondere bei Haushalten mit niedrigerem Einkommen, was auf zunehmende Schwierigkeiten bei der Begleichung von Zahlungen hindeutet.
„Die Menschen spüren es finanziell, aber auch mental und emotional“, sagt April Lewis-Parks, Direktorin für Finanzbildung bei Consolidated Credit. „Die Menschen stehen unter Stress und berichten uns, dass sie unter Angstzuständen und schlaflosen Nächten leiden, die mit Geldproblemen zusammenhängen.“ Jüngste Berichte zeigen, dass über 100 Millionen Verbraucher ihre Kreditkartensalden nicht monatlich vollständig begleichen können, während Alltagsausgaben wie Lebensmittel weiterhin eine große Stressquelle für alle Einkommensgruppen darstellen.
„Die letzten 10 Jahre waren eine Achterbahnfahrt für die amerikanische Wirtschaft, aber für den Durchschnittsverbraucher ging es meist bergab“, fügt Lewis-Parks hinzu. „Angesichts globaler Instabilität, die die Kosten in die Höhe treibt, und anhaltender Inflationsdruck könnte dies die schwierigste Zeit für Haushaltsbudgets sein. Viele Familien haben bereits eine Rezession, eine Pandemie und Rekordinflation durchgestanden – dies könnte der Wendepunkt sein.“
Der April ist der Monat der finanziellen Bildung und erinnert daran, dass die Geldverwaltung heute mehr erfordert als nur Budgetierung – sie erfordert das Verständnis, wie man mit Schulden umgeht, Widerstandsfähigkeit aufbaut und die Kontrolle zurückgewinnt. Um Verbraucher zu unterstützen, bietet Consolidated Credit eine kostenlose Bildungsressource an: Der 2026 Money Confidence Roadmap. Die Roadmap bietet einen klaren, schrittweisen Quartalsleitfaden zur Reduzierung von finanziellem Stress, Verbesserung der Kreditwürdigkeit, besserer Handhabbarkeit von Schulden und Aufbau langfristigen finanziellen Vertrauens.
„Die Amerikaner haben viel durchgestanden, aber dieser Moment erfordert Handeln“, sagt Lewis-Parks. „Wenn Schulden schneller steigen als das Einkommen, ist die Lösung nicht abzuwarten – sondern die Kontrolle zu übernehmen, einen Plan zu machen und heute damit zu beginnen, die Dinge zu ändern.“ Die wachsende Kluft zwischen Einkommenswachstum und Schuldenaufbau stellt eine erhebliche Herausforderung für die finanzielle Stabilität der Haushalte dar, mit Auswirkungen auf das Konsumverhalten, die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit und das allgemeine finanzielle Wohlbefinden im ganzen Land.

