Zwischendaten aus der laufenden RAINIER-Studie von Aptevo Therapeutics Inc. zeigen, dass die experimentelle Therapie Mipletamig des Unternehmens in Kombination mit der Standard-Frontline-Behandlung für akute myeloische Leukämie (AML) eine klinische Nutzenrate von 86 % bei einem günstigen Sicherheitsprofil erzielt. Die Kombination von Mipletamig mit Venetoclax und Azacitidin erreichte bei auswertbaren neu diagnostizierten AML-Patienten eine Remissionsrate von 79 %, wobei 55 % der Patienten in Remission einen MRD-negativen Status erreichten, bei dem hochsensitive Tests keine verbleibenden Leukämiezellen nachweisen konnten.
Die neuen Daten deuten darauf hin, dass Mipletamig aktuelle Frontline-AML-Behandlungsansätze verbessern könnte, während gleichzeitig die für ältere Patienten oder Personen mit anderen Gesundheitsproblemen erforderliche Sicherheit und Verträglichkeit erhalten bleibt, die intensive Chemotherapie nicht tolerieren können. Bisher hat kein behandelter Patient ein Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS) erlebt, eine häufige und potenziell schwerwiegende Immunreaktion, die Patienten zum Abbruch der Therapie zwingen kann. Dieses Sicherheitsprofil ist besonders wichtig für Medikamente, die in Kombination mit anderen Behandlungen eingesetzt werden sollen, wo Verträglichkeit entscheidend dafür ist, Patienten in Therapie zu halten.
Mipletamig ist ein bispezifischer Antikörper, der darauf ausgelegt ist, CD123 zu targetieren – einen Marker, der häufig auf AML-Leukämiezellen vorkommt – und gleichzeitig T-Zellen zu binden, um das Immunsystem zur Bekämpfung und Zerstörung von Krebszellen zu lenken. Dieser gezielte Ansatz zielt darauf ab, die Immunantwort gegen AML zu aktivieren, während ein Sicherheitsprofil beibehalten wird, das die Kombination mit bestehenden Frontline-Behandlungen ermöglicht. Die RAINIER-Studie, eine Phase-1b-Dosisoptimierungsstudie, bewertet Mipletamig in Kombination mit Venetoclax und Azacitidin bei neu diagnostizierten AML-Patienten, die älter sind oder keine intensive Chemotherapie erhalten können.
AML betrifft jährlich etwa 22.000 Menschen in den USA und bleibt eine der aggressivsten Erwachsenenleukämien. Für Patienten, die keine intensive Behandlung tolerieren können, stellen therapeutische Fortschritte, die die Ergebnisse verbessern ohne signifikante Toxizität hinzuzufügen, einen wichtigen medizinischen Bedarf dar. Die Phase-1b-Studie des Unternehmens soll die optimale Dosis bestimmen, gefolgt von einer größeren Phase-2-Studie zur weiteren Bewertung der Wirksamkeit. Weitere Informationen über das Unternehmen und seine Entwicklungsprogramme finden Sie unter https://www.aptevotherapeutics.com.
Laut Marvin White, Präsident und CEO von Aptevo Therapeutics, zeigen die Frontline-Daten, dass Mipletamig das Potenzial hat, eine bedeutende Rolle in der zukünftigen Frontline-AML-Behandlung zu spielen. Die Kombination aus starken Remissionsergebnissen mit anhaltender Abwesenheit des Zytokinfreisetzungssyndroms stellt ein ermutigendes Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil für Therapien dar, die in Kombination mit bestehenden Frontline-AML-Behandlungen wirken sollen. Die ursprünglichen Forschungsergebnisse wurden über https://www.newmediawire.com veröffentlicht.

