Angkor Resources Corp. hat Ergebnisse aus dem Diamantbohrloch AB25-009 am Kupferziel Thmei Nord auf seiner Andong-Bor-Mineralerkundungslizenz in Kambodscha bekannt gegeben. Das am 18. Juli 2025 abgeschlossene Bohrloch wies über die gesamten beprobten 286,2 Meter Kupfermineralisierung auf, mit einem Gesamtdurchschnitt von 1.309 Teilen pro Million Kupfer. Bemerkenswerterweise stiegen die Kupfergehalte mit der Tiefe deutlich an, wobei die unteren 67,3 Meter durchschnittlich 2.181 ppm Kupfer aufwiesen, einschließlich eines 52,6-Meter-Abschnitts mit 2.493 ppm Kupfer.
Der geologische Kontext offenbart wichtige Details zum Mineralisierungssystem. Der obere Teil des Bohrlochs erbohrte bis in eine Tiefe von 244,9 Metern einen mittelkörnigen Diorit, der kleine Quarzgänge mit Eisen- und Kupfermineralen enthielt. Bei 244,9 Metern durchquerte das Bohrloch Hornfels, wo die Anzahl der mineralhaltigen Gänge deutlich zunahm und der Kupfergehalt entsprechend stieg. Das Bohrloch endete in Mineralisierung, was darauf hindeutet, dass das kupferhaltige System in der Tiefe fortgesetzt wird.
Dennis Ouellette, VP Exploration, kommentierte die Bedeutung dieser Ergebnisse. „Was an diesem Bohrloch ermutigend ist, ist der Anstieg des Kupfergehalts, als wir tiefer in den Hornfels vordrangen“, erklärte Ouellette. Er erläuterte, dass der Kontakt zwischen Diorit und Hornfels sehr steil ist, wobei mineralisierte Quarzgänge diesen gleichen Strukturen folgen. Der Hornfels weist mehr Gänge und höhere Kupfergehalte auf, und Kupfermineralisierung tritt auch im Diorit selbst auf, was Potenzial in beiden Gesteinstypen anzeigt.
Ouellette erläuterte weiter die geologische Interpretation und beschrieb die Lagerstätte als einen porphyrischen Kupfer-bezogenen Skarn, bei dem kleine Körper aus Diorit und Feldspatporphyrgängen in hoch aufnahmefähige Siltsteine und vulkanoklastische Gesteine eingedrungen sind. Der Hornfels zeigt kaliumreiche Alteration, ein starkes Indiz dafür, in der richtigen Zone für Kupferporphyrsysteme zu sein. Frühe kaliumreiche Alteration wurde durch spätere Chlorit-Serizit- und phyllische Alteration überprägt, eine für Kupferporphyrsysteme typische Alterationsabfolge, nach der das Unternehmen am Thmei Nord sucht.
Diese Ergebnisse haben Auswirkungen auf die Mineralerkundung in Kambodscha, einem Land mit aufstrebendem Mineralpotenzial. Das Ziel Thmei Nord liegt auf relativ flachem Ackerland und wird durch eine etwa einen Quadratkilometer große Kupferbodenanomalie definiert. Ein früheres Ziel, Thmei Süd, etwa drei Kilometer südlich gelegen, war der Ort eines historischen Diamantbohrlochs aus dem Jahr 2016, das ebenfalls vielversprechende Geologie zeigte, aber nie vollständig beprobt wurde.
Das Unternehmen plant, Studenten im fünften Jahr am Kambodschanischen Institut für Technologie bei einer Studie des historischen Bohrlochs zu unterstützen, um zusätzliche Daten zum Kupferpotenzial des Thmei-Gebiets zu liefern und die Ausbildung künftiger Geologen Kambodschas voranzutreiben. Diese Bildungsinitiative steht für ein breiteres Engagement zur Entwicklung lokaler Expertise im Rohstoffsektor.
Ein zweites Bohrloch, AB25-010, wurde am 20. Juli 2025 begonnen, aber aufgrund des Grenzkonflikts zwischen Kambodscha und Thailand im Nordwesten der Region gestoppt. Die Sicherheit der Mitarbeiter und des Personals hat für das Unternehmen oberste Priorität, und Aktivitäten auf der Andong-Bor-Lizenz ruhen, bis die Bedingungen eine sichere Wiederaufnahme erlauben. Diese Entwicklung unterstreicht die operativen Herausforderungen, die die Mineralerkundung in bestimmten Regionen beeinflussen können.
Die technische Offenlegung in der Mitteilung wurde von Dennis Ouellette, einer qualifizierten Person gemäß National Instrument 43-101, geprüft und genehmigt. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter https://angkorresources.com. Die Originalmitteilung ist verfügbar unter https://www.newmediawire.com.

