Die Wagner Law Group, eine bundesweit tätige Kanzlei für Klagen wegen sexuellen Missbrauchs, hat bundesweite Vertretung für Überlebende sexueller Übergriffe während Uber-Fahrten angekündigt und eine spezielle Hotline für Betroffene eingerichtet. Die Kanzlei fordert alle, die während einer Uber-Fahrt geschädigt wurden, auf, die Uber Sexual Assault Abuse Hotline unter (833) 200-7111 für eine kostenlose und vertrauliche Beratung zu kontaktieren. Diese Ankündigung erfolgt, während Uber-Klagen wegen sexueller Übergriffe weiterhin nationale Aufmerksamkeit erregen, wobei Rechtsexperten deren potenzielle Auswirkungen auf Tausende anhängiger Fälle betonen.
Jüngste Gerichtsverfahren haben schwerwiegende Vorwürfe gegen das Mitfahrunternehmen hervorgehoben. In einem bundesweit beachteten Bundesgerichtsfall, der als erster Testprozess in einer großen Multidistrict Litigation diente, sprach eine Jury Uber haftbar und sprach einem Überlebenden, der Vergewaltigung durch einen Fahrer angegeben hatte, Millionen zu. Dieses Urteil wird als potenziell einflussreich für zahlreiche andere Uber-Klagen wegen sexuellen Missbrauchs landesweit angesehen. Separate strafrechtliche Verurteilungen von Uber-Fahrern haben die Risiken, denen einige Fahrgäste ausgesetzt waren, weiter verdeutlicht. Öffentliche Berichte haben laut Kanzleivertreter Butch Wagner auch erhebliche Zahlen von Beschwerden wegen sexuellen Fehlverhaltens offengelegt, die Uber in den letzten Jahren erhalten hat.
Viele Klagen erheben nicht nur Vorwürfe gegen einzelne Fahrer, sondern auch unternehmerische Fahrlässigkeit von Uber selbst. Häufige Klagepunkte umfassen unzureichende Hintergrundüberprüfungen, unterlassene Entfernung von Fahrern nach Beschwerden, mangelhafte Überwachungssysteme und verspätete Reaktionen auf Meldungen sexueller Übergriffe. Obwohl Uber Fahrer als selbstständige Auftragnehmer einstuft, prüfen Gerichte weiterhin, ob das Unternehmen für fahrlässige Einstellung, Überwachung und Beibehaltung haftbar gemacht werden kann. Die rechtlichen Argumente konzentrieren sich darauf, ob ein Unternehmen, das vom Transport schutzbedürftiger Fahrgäste profitiert, eine Sicherheitspriorität hat. Die Wagner Law Group, die über 300 Millionen US-Dollar für Opfer sexuellen Missbrauchs und Unfälle erstritten hat, ist bereit, wo angemessen entschiedene rechtliche Schritte einzuleiten. Weitere Informationen zur Arbeit der Kanzlei finden Sie unter https://www.thewagnerlawgroup.com.
Die Kanzlei betont, dass viele Überlebende aufgrund von Trauma, Angst oder Datenschutzbedenken zögern, sich zu melden. Alle Anrufe bei der Hotline sind vertraulich, und ein Gespräch mit einem Anwalt verpflichtet Überlebende nicht zur Klageerhebung, ermöglicht ihnen aber, ihre Rechte und Optionen zu verstehen. Jeder Anspruch unterliegt einer Verjährungsfrist, und zu langes Warten kann zu verlorenen Beweisen, gelöschten Fahrtaufzeichnungen oder erloschenen Rechtsansprüchen führen. Überlebende werden ermutigt, die Hotline umgehend für eine Fallbewertung zu kontaktieren.
Die Auswirkungen dieser rechtlichen Aktivitäten gehen über Einzelfälle hinaus. Mit fortschreitenden Gerichtsverfahren könnten Uber und ähnliche Plattformen zu stärkeren Sicherheitsmaßnahmen, rigoroseren Fahrerüberprüfungen und verbesserten Reaktionssystemen gedrängt werden. Die Ergebnisse könnten wichtige rechtliche Präzedenzfälle zur Unternehmenshaftung in der Gig-Economy schaffen und potenziell beeinflussen, wie alle Mitfahr- und Lieferdienste operieren. Für Überlebende stellt der Zugang zu rechtlicher Unterstützung durch Ressourcen wie die Hotline einen entscheidenden Schritt hin zu Verantwortung und Entschädigung dar, während die wachsende Zahl von Fällen auf breitere systemische Probleme hinweist, die branchenweite Aufmerksamkeit erfordern.

