PVA TePla AG schloss das Geschäftsjahr 2025 trotz eines herausfordernden Marktumfelds mit einem deutlichen Anstieg des Auftragseingangs ab, was die Unternehmensführung als solide Grundlage für die künftige Geschäftsentwicklung bezeichnet. Laut vorläufigen, ungeprüften Zahlen stieg der Auftragseingang des Konzerns auf rund 268 Mio. Euro und übertraf damit deutlich die 150,6 Mio. Euro des Vorjahres sowie den Jahresumsatz von etwa 244 Mio. Euro. Dies führte zu einem Buchungs-zu-Fakturierungs-Verhältnis über 1, was auf eine wachsende Nachfrage nach den Lösungen des Unternehmens in den Bereichen Material- und Messtechnik hindeutet.
Die operative Leistung im Jahr 2025 wurde erheblich durch Verzögerungen bei der Projektumsetzung und -abnahme beeinträchtigt, was sich sowohl auf den Umsatz als auch auf das Ergebnis auswirkte. Der Umsatz sank auf rund 244 Mio. Euro gegenüber 270,1 Mio. Euro im Vorjahr, während das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf etwa 25 Mio. Euro von 47,8 Mio. Euro zurückging. Markus Groß, CFO von PVA TePla, führte diese projektspezifischen Verzögerungen auf handelspolitische Unsicherheiten zurück, wobei er feststellte, dass die Nachfrage im Laufe des Jahres deutlich zunahm.
Für die Zukunft erwartet die Geschäftsführung für 2026 stetige Fortschritte bei der Projektumsetzung bei gleichzeitiger Fokussierung auf Portfolioptimierung und Effizienzsteigerungen. CEO Jalin Ketter betonte, dass der starke Auftragseingang 2025 die Attraktivität des Produktportfolios und die technologische Wettbewerbsfähigkeit von PVA TePla, insbesondere im Bereich der Messtechnik, unterstreicht. Mit einer gut gefüllten Auftragspipeline und normalisierter Projektabwicklung rechnet das Unternehmen für 2026 mit einem leichten Umsatzanstieg, gefolgt von einer deutlichen Geschäftsbeschleunigung ab 2027.
Auf Basis der aktuellen Auftragslage prognostiziert PVA TePla für das Geschäftsjahr 2026 einen konsolidierten Umsatz zwischen 255 Mio. und 275 Mio. Euro, wobei das EBITDA voraussichtlich zwischen 26 Mio. und 31 Mio. Euro liegen soll. Das Management erwartet ab 2027 eine spürbare Beschleunigung der Geschäftsentwicklung und prognostiziert für dieses Jahr einen Konzernumsatz von über 300 Mio. Euro bei einer Rückkehr zu signifikanten zweistelligen Wachstumsraten, die in den Folgejahren anhalten sollen. Das Unternehmen hält an seinem strategischen Ziel fest, den Konzernumsatz mittelfristig auf etwa 500 Mio. Euro zu steigern, wie in den Unternehmensmitteilungen unter https://www.newmediawire.com dargelegt.
Die Auswirkungen dieser Entwicklungen gehen über die unmittelbaren Finanzkennzahlen von PVA TePla hinaus und deuten auf eine robuste Nachfrage nach fortschrittlichen Material- und Messtechnologien trotz breiterer Marktherausforderungen hin. Die Leistungsindikatoren des Unternehmens könnten als Frühindikator für die Hochpräzisionsfertigungs- und Inspektionsbranchen dienen, insbesondere da Branchen weltweit globale Herausforderungen in den Bereichen Digitalisierung, Dekarbonisierung und Mobilität bewältigen. Die prognostizierte Wachstumstrajektorie ab 2027 könnte ein erneutes Vertrauen in industrielle Investitionszyklen und die Technologieadoption in mehreren Sektoren signalisieren, die auf die spezialisierten Lösungen von PVA TePla angewiesen sind.
Alle berichteten Ergebnisse bleiben vorläufig und ungeprüft. Die endgültigen geprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 und der vollständige Jahresbericht sollen am 19. März 2026 veröffentlicht werden. Die zukunftsgerichteten Aussagen des Unternehmens spiegeln sowohl die aktuelle Auftragsdynamik als auch die strategische Positionierung in Wachstumsbereichen wider, wobei die tatsächliche Leistung von der Projektdurchführung, den Marktbedingungen und der Lösung handelspolitischer Unsicherheiten abhängt, die das vergangene Geschäftsjahr beeinflusst haben.

