Young Drivers of Canada hat die Ergebnisse seiner Absolventenumfrage 2026 veröffentlicht. Sie zeigen, dass Absolventen, die das Programm vor mehr als zwei Jahren abgeschlossen haben, weiterhin starke, nachhaltige Gewohnheiten in den Bereichen Gefahrenerkennung, vorausschauendes Fahren und Risikovermeidung an den Tag legen. An der Umfrage nahmen über 1.000 Absolventen teil, die ihre Ausbildung vor zwei oder mehr Jahren abgeschlossen hatten. Sie offenbart, dass die Absolventen die zentralen kognitiven Fahrgewohnheiten, die im Programm vermittelt wurden, auch lange nach Ende der formalen Ausbildung konsequent anwenden.
Die Befragten bewerteten die Aussage "Die Fahrfertigkeiten, die ich bei YDC gelernt habe, haben mir geholfen, gefährliche Situationen vorherzusehen und zu vermeiden" im Durchschnitt mit 4,6 von 5 Punkten auf einer Fünf-Punkte-Skala. Dies unterstreicht die Beständigkeit des Gold-Standard-Ansatzes von Young Drivers, der auf Gewohnheitsbildung in der Fahrausbildung setzt. Im Gegensatz zu traditionellen Fahrausbildungsprogrammen, die sich hauptsächlich auf Regeln und kurzfristige Prüfungsvorbereitung konzentrieren, legt der Gold-Standard-Lehrplan von Young Drivers of Canada den Schwerpunkt auf kognitive Fahrgewohnheiten. Dazu gehören die frühzeitige Gefahrenerkennung, das vorausschauende Scannen der Umgebung und das proaktive Raummanagement.
Diese Prinzipien, die unter Young Drivers of Canada: Gold Standard Driver Education dargelegt sind, werden durch Fahrpraxis mit Coach, strukturierte Gewohnheitsbildung und kontinuierliches Feedback gefestigt – und nicht durch bloßes Auswendiglernen. Die Umfragenteilnehmer nannten häufig Fertigkeiten wie das Antizipieren der Handlungen anderer Verkehrsteilnehmer, das Anpassen von Position und Geschwindigkeit, bevor Gefahren eskalieren, das Scannen über das unmittelbar vorausfahrende Fahrzeug hinaus sowie das Einhalten sicherer Abstände und Fluchtwege.
Die Ergebnisse von 2026 decken sich weitgehend mit den Erkenntnissen aus der Young Drivers Absolventenumfrage 2023–2025. Auch diese hatte gezeigt, dass jüngere Absolventen ihre Fähigkeiten zur Gefahrenwahrnehmung und ihr vorausschauendes Fahrverhalten beibehalten, was zu einer Quote von fast 97 % unfallfreier oder nicht schuldhafter Fahrten führte. Gemeinsam verstärken diese Umfragen ein konsistentes Muster: Die Absolventen verinnerlichen vorausschauende Fahrgewohnheiten, die auch während des eigenständigen Fahrens lange aktiv bleiben. Dies stützt die langjährige Position von Young Drivers, dass Gewohnheitsbildung der wahre Indikator für sichere Fahrergebnisse ist.
Die Absolventen gaben außerdem ein hohes Maß an Selbstvertrauen am Steuer an. Auf die Frage, ob sie sich nach Abschluss des Programms sicherer fühlten, lag der Durchschnittswert erneut bei 4,6 von 5 Punkten. Qualitative Antworten zeigen, dass dieses Vertrauen mit einem gesteigerten Bewusstsein und weniger Stress einhergeht, nicht mit Übermut. "Ein auf Aufmerksamkeit basierendes Selbstvertrauen unterscheidet sich grundlegend von einem auf Glück basierenden", sagte Andrew Marek, CGO. "Unsere Absolventen beschreiben, dass sie auf der Straße gelassener, besser vorbereitet und weniger überrascht sind."
Viele Absolventen schilderten, dass sie Unfälle oder Beinahe-Unfälle vermieden hätten, weil sie sich entwickelnde Gefahren früh erkannten. Oft merkten sie an, dass solche Situationen häufig vorkämen, nicht nur in seltenen Notfällen. "Eine der aufschlussreichsten Erkenntnisse der Umfrage ist, wie oft Absolventen sagten, dass diese Fertigkeiten ihnen fast täglich helfen", so Marek. "So sieht echte Gewohnheitsbildung aus. Die Ausbildung wird automatisch, und Sicherheit wird proaktiv statt reaktiv."
Die Ergebnisse bekräftigen die Position von Young Drivers of Canada, dass Gefahrenwahrnehmung und vorausschauende Analyse sowohl in der Fahrausbildung als auch in den Führerscheinsystemen eine größere Rolle spielen sollten. Aufbauend auf dieser Forschung hat Young Drivers kürzlich StreetSmart™ eingeführt – ein neues kognitives Bewertungs- und Personalisierungstool, das entwickelt wurde, um zu identifizieren, wie einzelne Fahrer Risiken wahrnehmen, Informationen verarbeiten und auf sich entwickelnde Gefahren reagieren.
"Wenn wir sicherere Straßen wollen, müssen wir langfristige Verhaltensänderungen messen und belohnen – nicht nur kurzfristige Prüfungsleistungen", sagte Marek. "Diese Umfrage liefert klare Belege dafür, dass gewohnheitsbasiertes, vorausschauendes Training nachhaltige Sicherheitsergebnisse bringt." Young Drivers of Canada plant, diese Erkenntnisse zu nutzen, um die erweiterte Ausbildung, Auffrischungskurse und technologiegestützte Lernwerkzeuge weiter auszubauen, die lebenslange sicheres Fahrverhalten fördern.

