Die Jacksonville-Autorin Gail Carter-Cade hat die Hingabe ihrer Familie zu den Jacksonville Jaguars in ein Gedicht umgesetzt, das Sportler unterstützen soll, die mit den emotionalen Herausforderungen des Profisports konfrontiert sind. Das Gedicht entstand nach einer persönlichen Erfahrung bei einem Auswärtsspiel der Jaguars in Nashville, Tennessee, wo Carter-Cade und ihre Familie die sichtbare Enttäuschung der Spieler nach einer Niederlage miterlebten.
Carter-Cade, die sich auf das Schreiben über Heilung und emotionale Widerstandsfähigkeit spezialisiert hat, beobachtete, dass Sportler nach Niederlagen mehr als nur körperlichen Schmerz erleben. Sie verweist auf Psychology Today, das feststellt, dass Sportler oft tiefgreifende emotionale Folgen wie Traurigkeit, Scham, Wut, Angst, andere zu enttäuschen, Selbstzweifel, Ängste und Vertrauensverlust erleben. Ihr Gedicht mit dem Titel "Eine Niederlage" versucht, diesen unsichtbaren Kämpfen eine Stimme zu geben und Niederlagen als Feedback statt als Versagen umzudeuten.
"Ich habe dieses Gedicht geschrieben, um Sportlern zu zeigen, dass ihre Gefühle zählen – und um Fans die emotionale Belastung des Spiels verständlich zu machen", erklärte Carter-Cade. "Auf diese Weise können wir den Schmerz wirklich aufrichten." Das Gedicht erscheint in ihrem Arbeitsbuch Uplifting The Pain By Fostering Growth Mindset Through Poetry Now und ihrem Buch Uplifting The Pain of Behavioral and Learning Styles Through Poetry Now, das auch bei Barnes and Noble erhältlich ist.
Die Initiative hat Auswirkungen, die über die Football-Fankultur hinausgehen. Indem sie die psychologischen Auswirkungen von sportlichen Leistungen thematisiert, trägt Carter-Cades Arbeit zu breiteren Diskussionen über psychische Gesundheit im Sport bei. Ihr Fokus auf die Wachstumsmentalität – die Idee, dass Rückschläge Lernmöglichkeiten bieten, anstatt Versagen zu definieren – stimmt mit zeitgenössischen Ansätzen zur Entwicklung und Resilienzförderung von Sportlern überein.
Für die Sportbranche stellt diese Perspektive traditionelle Narrative in Frage, die den Sieg über das emotionale Wohlbefinden stellen. Sie legt nahe, dass die Unterstützung der Fans über das Jubeln bei Siegen hinausgehen und die psychologischen Anforderungen des Wettkampfs anerkennen sollte. Carter-Cade erwähnt speziell den Charakter und die Arbeitsmoral von Quarterback Trevor Lawrence als Eigenschaften, die nicht in der Punktebilanz widergespiegelt werden, und betont, wie die öffentliche Wahrnehmung oft die persönlichen Kämpfe der Sportler übersieht.
Die Botschaft des Gedichts richtet sich auch an Schüler und alle, die mit Enttäuschungen konfrontiert sind, und positioniert den Sport als Metapher für breitere Lebensherausforderungen. Carter-Cade hofft, dass Gemeinden in Florida diese Perspektive übernehmen und unterstützendere Umgebungen für Sportler aller Leistungsstufen schaffen. Ihre Präsenz in sozialen Medien, einschließlich Inhalten auf YouTube, Facebook, Instagram und TikTok, verstärkt diese Botschaft für ein breiteres Publikum.
Dieser Ansatz stellt einen Wandel dar, wie Gemeinden mit Sportteams interagieren – weg von einer transaktionalen Fankultur hin zu emotionaler Solidarität. Indem sie die emotionalen Erfahrungen von Sportlern validiert, trägt Carter-Cades Arbeit potenziell dazu bei, das Stigma rund um die Diskussion psychischer Gesundheit in Wettkampfumgebungen zu verringern. Die Initiative zeigt, wie persönliche Leidenschaft für Sport in sinnvolle Unterstützungssysteme umgesetzt werden kann, die sowohl Sportlern als auch den Gemeinden, die für sie jubeln, zugutekommen.

