Oncotelic Therapeutics Inc. hat neue Daten veröffentlicht, die die Fähigkeiten seiner Deciparticle-Nanomedizin-Plattform demonstrieren, die verschiedene hydrophobe Wirkstoffe zu einheitlichen, intravenös verabreichbaren Nanopartikeln zuverlässig formuliert. Der bemerkenswerteste Erfolg der Plattform betrifft Sapu003, die intravenöse Deciparticle-Formulierung von Everolimus, bei der präklinische pharmakokinetische Daten zeigen, dass die gastrointestinale Arzneimittelakkumulation im Vergleich zur oralen Einnahme um bis zu 67-fach reduziert wird. Dieser Fortschritt stellt einen bedeutenden Schritt in der Wirkstoffverabreichungstechnologie dar mit Auswirkungen auf die Patientensicherheit und Behandlungseffizienz.
Das Unternehmen präsentierte diese Daten auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium 2025 und hob hervor, wie die Deciparticle-Plattform wasserabweisende Wirkstoffe in kleinere, einheitliche Nanopartikel verpacken kann, die für die intravenöse Verabreichung geeignet sind. Laut Informationen unter https://ibn.fm/LxQ7N adressiert diese Technologie eine grundlegende Herausforderung in der pharmazeutischen Entwicklung: die effektive Verabreichung hydrophober Verbindungen über intravenöse Wege anstatt auf orale Verabreichung mit ihren damit verbundenen gastrointestinalen Nebenwirkungen angewiesen zu sein.
Die Plattform zeigt bemerkenswerte Kompatibilität über mehrere therapeutische Kategorien hinweg und formuliert erfolgreich alle fünf Haupt-Makrolid-mTOR-Inhibitoren zu stabilen, monodispersen Partikeln. Dazu gehören Temsirolimus, Sirolimus, Ridaforolimus, Everolimus und Umirolimus. Zusätzlich formuliert die Plattform effektiv Tacrolimus, einen weiteren wichtigen therapeutischen Wirkstoff. Diese breite Kompatibilität deutet darauf hin, dass die Technologie revolutionieren könnte, wie zahlreiche bestehende Medikamente verabreicht werden, was möglicherweise ihr Sicherheitsprofil und therapeutische Ergebnisse verbessert.
Die Implikationen dieser Entwicklung gehen über den technischen Erfolg hinaus zu praktischen Patientenvorteilen. Durch die so signifikante Reduktion der gastrointestinalen Arzneimittelakkumulation könnte die Technologie Nebenwirkungen minimieren, die üblicherweise mit der oralen Verabreichung dieser potenten Medikamente verbunden sind. Für Onkologie- und Immunologie-Patienten, die bereits mit anspruchsvollen Behandlungsregimen konfrontiert sind, könnte dies eine verbesserte Lebensqualität während der Therapie und möglicherweise eine bessere Einhaltung der verordneten Behandlungsprotokolle bedeuten.
Die wachsende Pipeline von Oncotelic Therapeutics, die auf dieser modularen, cGMP-fähigen Nanomedizin-Engineering-Plattform basiert, positioniert das Unternehmen an der Spitze der Wirkstoffverabreichungssysteme der nächsten Generation. Die Fähigkeit, hydrophobe Wirkstoffe in intravenöse Formulierungen umzuwandeln, eröffnet neue Möglichkeiten für die Arzneimittelentwicklung und -verabreichung, die zahlreichen Patientengruppen zugutekommen könnten. Während das Unternehmen seine Technologie weiterentwickelt, könnte die breitere pharmazeutische Industrie traditionelle Wirkstoffverabreichungsansätze überdenken müssen zugunsten gezielterer, effizienterer Methoden, die systemische Nebenwirkungen minimieren und gleichzeitig die therapeutische Wirkung maximieren.

