Logistik-Mitarbeiter verklagen Trident Transport wegen nicht gezahlter Überstunden
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Am 12. September 2025 reichte ein Account/Sales Manager eine Überstundenklage gegen Trident Transport, LLC ein, ein Logistikunternehmen, das Brokerage- und Frachtdienstleistungen anbietet. Die Klage fordert nicht gezahlte Überstundenvergütung für Account Manager, Sales Manager, Business Development Representatives, Carrier Sales Representatives und Capacity Sales Representatives, die innerhalb der letzten drei Jahre irgendwo in den Vereinigten Staaten bei dem Unternehmen beschäftigt waren.
Die Klageschrift behauptet, dass Trident diese Mitarbeiter fälschlicherweise als von der Überstundenvergütung befreit eingestuft habe und ihnen keine Überstundenprämie zahlte, wenn sie mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiteten. Das Verfahren soll als Sammelklage nach dem bundesstaatlichen Fair Labor Standards Act fortgeführt werden. Die Klage fordert rückwirkende Überstundenvergütung und doppelte Schadensersatzleistungen für die Arbeitnehmer.
Michele R. Fisher, eine der Anwältinnen, die die Arbeitnehmer vertritt, erklärte: "Die Arbeit in der Logistik ist ein anspruchsvoller Job, der lange und unterschiedliche Stunden erfordert, um Kundenerwartungen zu erfüllen. Wir glauben, dass diese Mitarbeiter fälschlicherweise als von der Überstundenvergütung befreit eingestuft wurden und zusätzliche Vergütung für ihre geleisteten Überstunden verdienen."
Die Kläger werden von Michele R. Fisher und Alexandra M. Robinson von Nichols Kaster, PLLP vertreten, einer Kanzlei mit Büros in Minneapolis, Minnesota und San Francisco, Kalifornien. Der Fall trägt den Titel: Dennis v. Trident Transport LLC, Case No. 1:25-cv-00297 (Eastern District of Tennessee).
Weitere Informationen über den Fall und wie Logistikmitarbeiter Ansprüche auf nicht gezahlte Überstundenvergütung geltend machen können, finden sich unter www.nka.com/tridentcase. Nichols Kaster, PLLP, eine auf Arbeitnehmer-, Verbraucher- und Bürgerrechte spezialisierte Kanzlei, widmet sich seit über 50 Jahren der Vertretung von Mandanten in Einzel- und Sammelklageverfahren.
Die Kanzlei erhielt kürzlich eine First-Tier-Einstufung auf der 2026 Best Law Firms List in Minneapolis für Litigation-Labor and Employment von U.S. News-Best Lawyers® "Best Law Firms". Dieser Präzedenzfall könnte erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Logistik- und Transportbranche haben, da viele Unternehmen ähnliche Vergütungspraktiken anwenden. Die Klärung der richtigen Einstufung von Logistikmitarbeitern könnte zu umfassenden Veränderungen in der Branchenvergütung führen und andere Unternehmen dazu zwingen, ihre eigenen Vergütungsrichtlinien zu überprüfen.
Für betroffene Arbeitnehmer stellt dieser Fall eine wichtige Gelegenheit dar, ihre Rechte auf faire Vergütung für Überstundenarbeit durchzusetzen. Die potenziellen finanziellen Auswirkungen für Trident Transport und andere Unternehmen der Branche könnten erheblich sein, falls sich herausstellt, dass systematische Fehlklassifizierungen vorlagen. Die Entscheidung in diesem Verfahren wird wahrscheinlich als Referenz für ähnliche Fälle in der schnell wachsenden Logistikbranche dienen.
