Neues Sachbuch enthüllt die tragische Geschichte zweier Radreisender, die auf ihrer Weltumrundung ISIS-Terroristen begegneten
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Der preisgekrönte Autor William Elliott Hazelgrove veröffentlicht mit 'Evil on the Roof of the World' am 13. November 2025 ein neues Sachbuch, das die tragische wahre Geschichte zweier amerikanischer Radreisender dokumentiert. Das bei Bloomsbury erscheinende Werk erzählt vom Schicksal der jungen Amerikaner Lauren Geoghegan und Jay Austin, die ihre gutbezahlten Jobs in Washington aufgaben, um die Welt mit dem Fahrrad zu erkunden.
Basierend auf den persönlichen Blogeinträgen des Paares, ihren eigenen Aufzeichnungen und umfangreichen Interviews mit Freunden und Familienmitgliedern zeichnet Hazelgrove ein lebendiges Porträt zweier Träumer, die Afrika, Europa und Zentralasien mit dem Fahrrad durchquerten. Ihre Abenteuer umfassten gefährliche Begegnungen mit Elefanten, extreme Landschaften, bürokratische Hindernisse und schwere Stürze, doch sie setzten ihre Reise unerschrocken fort.
Die Reise führte das Paar schließlich in die Pamir-Berge, das legendäre 'Dach der Welt', wo ihr Traum im Jahr 2018 ein jähes Ende fand. Dort trafen sie auf radikalisierte junge Männer, die entschlossen waren, sie zu Märtyrern zu machen. Der Autor nutzt die erzählerische Kraft eines Romans kombiniert mit der nüchternen Wahrheit investigativer Berichterstattung, um diese erschütternde Begegnung zu dokumentieren.
Das Buch hat bereits Vergleiche mit den besten Werken moderner Abenteuer- und True-Crime-Literatur hervorgerufen. Doug Kari, Autor von 'The Berman Murders', beschreibt Hazelgroves packenden Bericht als reminiscent an Jon Krakauers 'Into the Wild'. Bestsellerautor Cory Mortensen bezeichnet das Werk als eine ernüchternde Erinnerung daran, dass selbst die kühnsten Träume nicht vor der Dunkelheit sicher sind, die wir gerne ignorieren.
Publishers Weekly lobt Hazelgroves Prosa, die den Leser durch die schlichte Darstellung der Fakten in den Bann zieht und eine beunruhigende Atmosphäre schafft. Die Rezension prophezeit, dass Leser entsetzt sein werden über das Schicksal der beiden jungen Abenteurer.
Das Werk fungiert sowohl als warnende Geschichte als auch als Zeugnis für die Risiken der Wundersuche in einer Welt, in der Gefahr oft im Schatten des Idealismus lauert. Die Veröffentlichung durch Bloomsbury Academic unterstreicht den dokumentarischen und historischen Wert dieser Untersuchung.
Für die Tourismusindustrie und Abenteuerreisende weltweit bietet das Buch wichtige Einblicke in die Sicherheitsrisiken, die mit Reisen in politisch instabile Regionen verbunden sind. Es wirft Fragen über die Verantwortung von Reisenden und Reiseveranstaltern auf und zeigt, wie globale Konflikte selbst die friedlichsten Unternehmungen beeinflussen können.
Die Geschichte von Geoghegan und Austin dient als Mahnmal für alle, die die Grenzen des Möglichen erkunden wollen, und erinnert gleichzeitig an die zerbrechliche Balance zwischen Abenteuerlust und Sicherheit in einer zunehmend unberechenbaren Welt.
