Die Ringmetall SE (ISIN: DE000A3E5E55), ein führender internationaler Spezialzulieferer in der Verpackungsindustrie, hielt ihre Hauptversammlung am 16. Juni in virtueller Form in München ab und meldete hohe Zustimmungen zu allen Tagesordnungspunkten. Zum Zeitpunkt der Abstimmung waren 75,94 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft in Höhe von 29.069.040,00 EUR vertreten, gegenüber 70,7 Prozent im Vorjahr.
Vor dem Hintergrund eines anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfelds steigerte das Unternehmen seinen Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2025 um 7,3 Prozent auf 187,7 Mio. EUR, hauptsächlich aufgrund von Akquisitionen im Vorjahr und während des Geschäftsjahres. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) lag jedoch bei 23,0 Mio. EUR und damit 3,1 Prozent unter dem Vorjahreswert von 23,7 Mio. EUR. Dieser Rückgang spiegelt einen Einmaleffekt im Vorjahr, den schwachen US-Dollar und das gedämpfte Bag-in-Box-Geschäft wider.
Aufgrund der insgesamt soliden Entwicklung des Unternehmens stimmte die Hauptversammlung für eine unveränderte Dividendenzahlung von 0,10 EUR pro ausstehender Aktie im Vergleich zum Vorjahr.
Neben den regulären Tagesordnungspunkten – Gewinnverwendung, Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, Wahl des Abschlussprüfers und Billigung des Vergütungsberichts – stimmten die Aktionäre über die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals im Jahr 2026 für Barkapitalerhöhungen und Sacheinlagen mit der Möglichkeit des Bezugsrechtsausschlusses ab. Die bestehenden genehmigten Kapitalien für 2018 und 2021 wurden gleichzeitig aufgehoben und die Satzung entsprechend geändert.
Die prozentualen Zustimmungen zu den abgestimmten Tagesordnungspunkten waren bemerkenswert hoch: Tagesordnungspunkt 2 erhielt 99,90 Prozent Zustimmung; die Tagesordnungspunkte 3a und 3b erhielten 98,29 Prozent bzw. 97,80 Prozent; Tagesordnungspunkt 4 erreichte 98,61 Prozent; Tagesordnungspunkt 5 erhielt 99,90 Prozent; Tagesordnungspunkt 6 wurde mit 92,07 Prozent angenommen; und Tagesordnungspunkt 7 erhielt 95,23 Prozent.
„2025 war für uns ein Jahr bedeutender strategischer Schritte, insbesondere im Geschäftsbereich Liner, den wir durch mehrere Akquisitionen deutlich gestärkt haben“, sagte Christoph Petri, CEO der Ringmetall SE. „Diesen Weg werden wir 2026 fortsetzen. Auch wenn das Marktumfeld herausfordernd bleibt, blicken wir zuversichtlich auf die weitere Entwicklung.“
Die hohe Aktionärsvertretung und Zustimmungsraten unterstreichen das Vertrauen in die strategische Ausrichtung von Ringmetall. Der Fokus des Unternehmens auf Akquisitionen zur Stärkung des Geschäftsbereichs Liner positioniert es für Wachstum trotz Gegenwind wie Währungsschwankungen und verhaltener Nachfrage in bestimmten Segmenten. Die unveränderte Dividende signalisiert Stabilität für die Anleger.
Weitere Informationen zu den Tagesordnungspunkten und zum Ringmetall-Konzern finden Sie unter www.ringmetall.de.
