Der langjährige Medien-Dekonstruktions-Podcast No Agenda, moderiert von Adam Curry und John C. Dvorak, veröffentlichte am 4. Juni 2026 die Episode 1874 und bot eine umfassende Analyse der meistdiskutierten Narrative der Woche. Aus dem Texas Hill Country und Kalifornien sendend, beleuchteten die Moderatoren ein geleaktes Telefonat zwischen Trump und Netanyahu, den Aufstieg von Tom Steyer im Rennen um das Gouverneursamt in Kalifornien und eine Abstimmung über die War Powers Resolution im Repräsentantenhaus, bei der vier republikanische Abgeordnete, darunter Thomas Massie aus Kentucky, überliefen.
Das Herzstück der Episode war der Axios-Leak, in dem Präsident Trump Premierminister Netanyahu angeblich als 'verdammt verrückt' bezeichnete, und zwar aufgrund der Libanon-Invasion. Curry und Dvorak untersuchten die zweite, weniger beachtete Hälfte der Geschichte, in der eine Quelle dem Reporter Barak Ravid mitteilte, dass Netanyahu, in den Worten eines Trump-Administrationsbeamten, 'zu blutrünstig' gewesen sei. Curry argumentierte, dass der Leak inszeniert wirke, um die öffentliche Wut von Israel weg und auf Netanyahu persönlich zu lenken, während Dvorak nach plausiblen Urhebern des Lecks fragte und warum Miranda Devine diesen Teil des Telefonats in ihrem Interview im New York Post Podcast nicht weiterverfolgte. Die Moderatoren diskutierten auch Megyn Kelly und Sean Ryans 'schwarz-pilligen' Podcast-Kreis, der den israelischen Einfluss beklagte, sowie die sich verändernden Positionen von Cenk Uygur und Anna Kasparian.
In den Technologienachrichten widmete sich die Episode der Keynote von NVIDIA-CEO Jensen Huang in Korea, in der er den RTX Spark und die DGX Station für Windows vorstellte, die Huang als 'Neuerfindung des Laptops' bezeichnete, die in der Lage sei, Billionen-Parameter-Modelle 'meterfrei' auf dem Desktop auszuführen. Die Moderatoren stellten Huangs Vision Ed Zitrons Bloomberg-Auftritt gegenüber, der den KI-ROI in Frage stellte, David Sachs, der auf dem All-In Pod das Jevons-Paradoxon anführte, und einen CNBC-Beitrag über 30 bis 50 Milliarden Dollar schwere Rechenzentrums-Schuldenpakete. Weitere Segmente behandelten Bill Pulte Ernennung zum amtierenden Director of National Intelligence, den gestrichenen 1,8-Milliarden-Dollar-'Anti-Waffenfonds', Eli Lillys Retatrutid-Studienergebnisse, Richard Geres 'Diktatur der Monster'-Rede und die ukrainische Drohnenattacke auf St. Petersburg während Putins Wirtschaftsforum.
Die Episode enthielt zudem Aussagen der Detransitionerin Chloe Cole vor dem Senat und einen Mikrofon-Drop-Austausch zwischen Finanzminister Scott Bessent und Senator Ron Wyden über Jeffrey Epstein. Currys und Dvoraks charakteristische Rahmung dieser Themen bot den Hörern eine skeptische, respektlose Alternative zur konventionellen Nachrichtenanalyse. Episode 1874 ist jetzt überall verfügbar, wo es Podcasts gibt.
