Limelight Software hat seinen 2026 FP&A Statistics Report veröffentlicht, der auf mehr als 50 Benchmarks basiert und eine Finanzabteilung zeigt, die zwischen steigenden Technologieinvestitionen und veralteten Arbeitsabläufen gefangen ist. Der Bericht, der auf Forschungen von Gartner, PwC, AFP und anderen basiert, zeigt, dass während CFOs die Ausgaben für FP&A-Technologie erhöhen und die KI-Einführung beschleunigen, fast 100% der Finanzprofis immer noch auf Tabellenkalkulationen für die monatliche Planung angewiesen sind und 82% Entscheidungen auf Basis veralteter Daten treffen.
Zu den wichtigsten Ergebnissen gehört, dass 77% der CFOs und leitenden Finanzverantwortlichen planen, die Ausgaben für FP&A-Technologie im Jahr 2025 zu erhöhen, wobei 47% einen Anstieg von 10% oder mehr gegenüber 2024 erwarten, so Gartner. Der Markt für FP&A-Software soll von 3,9 Milliarden Dollar im Jahr 2023 auf 9,7 Milliarden Dollar bis 2031 wachsen. Die KI-Einführung wird sich in den nächsten 12 Monaten mehr als verdoppeln; derzeit nutzen 28% der Finanzabteilungen KI für Prognosen, weitere 39% planen die Einführung im nächsten Jahr, so PwC. Der KI-Markt im FP&A-Bereich soll bis 2034 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 34,8% wachsen.
Trotz dieser Investitionen bleiben Tabellenkalkulationen nahezu universell. Über die Hälfte der FP&A-Teams verwaltet mittlerweile 8+ Datenkategorien und 10+ Berichtstools pro Quartal. Die Prognosegenauigkeit ist das größte Hindernis für die Kostenkontrolle für 61% der CFOs, die ungenaue Prognosen als die größte Barriere für die Kostenkontrolle nennen, so SAP Concur. Zusätzlich geben 85% an, dass veraltete Daten direkt zu Umsatzverlusten führen. Transformationsprogramme stocken: 69% der Finanztransformationsinitiativen verlaufen langsamer als geplant und 30% erreichen ihre Ziele gar nicht, oft aufgrund von schlechtem Change-Management.
Die Rolle des CFOs expandiert weiter: 82% geben an, dass ihr Aufgabenbereich in den letzten fünf Jahren deutlich gewachsen ist, und 81% sehen sich heute als Haupttreiber des Geschäftswachstums. Die Hälfte plant eine Umstrukturierung der Finanzabteilung. KI verändert zunächst die Prognose: 66% der Finanzverantwortlichen sagen, dass generative KI die größte unmittelbare Auswirkung auf die Erklärung von Prognose- und Budgetabweichungen haben wird. Im Einzelhandel und bei Konsumgütern nutzen 55% der Finanzverantwortlichen bereits generative KI in ihren Prognoseprozessen.
Rosie Shea, BDM bei Limelight Software, kommentierte: „Finanzverantwortliche im Jahr 2026 werden in zwei Richtungen gezogen. Sie sollen Strategie vorantreiben, digitale Transformation sponsern und den ROI beschleunigen, während sie dennoch die meiste Zeit ihrer Woche damit verbringen, Zahlen aus Tabellenkalkulationen zu ziehen. Die Teams, die vorankommen, haben aufgehört, diese Lücke zu tolerieren. Sie haben ihre Planungsdaten zentralisiert, die manuelle Arbeit automatisiert und KI auf echte Prognoseprobleme angesetzt, anstatt sie als Wissenschaftsprojekt zu behandeln.“ Sie fügte hinzu: „Was die Daten wirklich zeigen, ist eine Kluft zwischen Absicht und Infrastruktur. CFOs verpflichten sich zu größeren Budgets für FP&A-Technologie und beschleunigen die KI-Einführung. Aber fast 100% der Finanzprofis arbeiten immer noch mit Tabellenkalkulationen, und 61% nennen die Prognosegenauigkeit als ihr größtes Kostenkontrollproblem. Diese Lücke zu schließen, ist die Aufgabe der nächsten zwei Jahre.“
Der vollständige Bericht ist verfügbar unter Limelights FP&A Statistics Report. Die Auswirkungen auf die Branche sind erheblich: Während Finanzteams stark in neue Technologien investieren, unterstreicht die anhaltende Abhängigkeit von Tabellenkalkulationen und veralteten Daten den kritischen Bedarf an integrierten Echtzeit-Planungsumgebungen, um die Prognosegenauigkeit zu verbessern und das Geschäftswachstum voranzutreiben.
