HR-Compliance-Risiken im Jahr 2026: Papier-I-9s, KI-Voreingenommenheit und Multistate-Regeln

HR-Compliance-Risiken im Jahr 2026: Papier-I-9s, KI-Voreingenommenheit und Multistate-Regeln

Die neueste Folge des Podcasts 'You Should Know', moderiert von Ryan Leary vom WRKdefined Podcast Network, wirft ein Licht auf die HR-Compliance-Risiken, die Unternehmen oft übersehen. In der Folge mit dem Titel 'The HR Compliance Risks Companies Keep Missing' diskutiert Jeremy Mancheski, Gründer und CEO von OutSolve, warum Compliance in einer Ära überlappender bundesstaatlicher, staatlicher, städtischer und Landkreis-Vorschriften, aggressiver ICE-Durchsetzung und der schnellen Einführung von KI-Einstellungstools immer schwieriger geworden ist.

Mancheski, der OutSolve 1998 gründete, betont, dass Technologie die Notwendigkeit erfahrener menschlicher Aufsicht nicht beseitigt hat. Er weist darauf hin, dass viele Arbeitgeber stillschweigend erheblichen Risiken ausgesetzt sind, insbesondere in Bereichen wie I-9-Compliance, Verwaltung von Remote-Mitarbeitern und KI-gesteuerten Einstellungsentscheidungen.

Eines der wichtigsten Themen ist die anhaltende Verwendung von Papier-I-9-Formularen und inkonsistente Aufbewahrungspraktiken. Mancheski warnt, dass Geldstrafen für I-9-Verstöße bis zu 27.000 US-Dollar pro Mitarbeiter betragen können, und da die ICE-Durchsetzung derzeit weit verbreitet ist, haben die meisten Arbeitgeber Mängel, die ihnen nicht bewusst sind. Diese finanzielle Belastung unterstreicht die Dringlichkeit für Unternehmen, ihre Compliance-Prozesse zu überprüfen.

Die Folge untersucht auch die Komplexität der Verwaltung einer Remote-Belegschaft in verschiedenen Bundesstaaten, Städten und Landkreisen. Anforderungen an Aushänge, Lohntransparenzgesetze und Berichtspflichten können erheblich variieren und schaffen ein Compliance-Minenfeld für Arbeitgeber mit Mitarbeitern in mehreren Rechtsgebieten.

KI-Einstellungstools sind ein weiterer Schwerpunkt. Mancheski vergleicht sie mit den First-Generation-Bewerbermanagementsystemen Mitte der 1990er Jahre und stellt fest, dass sie nützlich, aber fehlerhaft sind. Die Möglichkeit von Voreingenommenheit bei KI-Entscheidungen ist eine wachsende Sorge, und Klagen wie der Workday-bezogene Fall werfen Fragen zur Verantwortlichkeit auf. Klägeranwälte und Aufsichtsbehörden testen diese Fragen bereits vor Gericht.

Aushänge für Compliance-Poster im Pausenraum werden als oft übersehene Grundlage der Compliance-Position eines Unternehmens hervorgehoben. Mancheski fordert HR-Leiter auf, diese Poster physisch zu lesen, da bundesstaatliche OSHA-Hinweise und spezifische Anforderungen der Bundesstaaten Widersprüche zwischen den Verpflichtungen roter und blauer Staaten aufdecken können.

Die ungewisse Zukunft des EEO-1-Berichts wird ebenfalls diskutiert. Mancheski stellt fest, dass blaue Staaten ihre eigenen Versionen entwickeln, was für Arbeitgeber eine weitere Ebene der Komplexität hinzufügt.

Mancheski nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um den politischen Wandel geht, der die HR-Compliance beeinflusst. 'Es gab stärkere Ausschläge in die eine Richtung, dann schwingt die nächste Regierung sie in die andere, und das hat diese Bereiche etwas verwässert', sagt er. Diese Instabilität macht es umso wichtiger für Unternehmen, informiert und anpassungsfähig zu bleiben.

Das Gespräch ist direkt und praktisch, basierend auf den Erfahrungen der etwa 70 HR-Compliance-Berater von OutSolve, die diese Probleme jede Woche in Kundenkonten sehen. Die Folge ist jetzt auf dem WRKdefined Podcast Network verfügbar und unter wrkdefined.com/podcast/you-should-know zu finden.

Das Redaktionsteam Burstable.News

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