Die thematische Ausstellung 2026 „Xinjiang, ein Land der Wunder" wurde am 30. Juli in Shihezi, Xinjiang, eröffnet und ist die bisher größte Veranstaltung dieser Art. Sie läuft bis zum 3. August und steht unter dem Motto „Integration und gemeinsames Schaffen", wobei die Vielfalt und Harmonie des immateriellen Kulturerbes durch gegenseitige Wertschätzung präsentiert wird.
Der Hauptveranstaltungsort, das Kongress- und Ausstellungszentrum Shihezi, umfasst sechs Themenbereiche: „Immaterielles Erbe: Musik und Tanz", „Immaterielles Erbe: Ein Fest der lokalen Aromen", „Immaterielles Erbe: Technologie und Innovation", „Immaterielles Erbe: Lernen und Weitergabe", „Immaterielles Erbe: Kreativmarkt" sowie eine interaktive Ausstellung und Aufführungen zum Thema „Immaterielles Erbe in der Poesie". Diese Bereiche bieten ein breites Spektrum an Erfahrungen, darunter den Chaoshang-Yingge-Tanz, Xinjiang-Muqam, Verkostungen von Erbe-Speisen, XR-Digitalerlebnisse und interaktive Bildungsaktivitäten.
Am Nebenveranstaltungsort, dem Kultur- und Kreativviertel der Bayi-Zuckerfabrik, werden sieben Objekte des immateriellen Kulturerbes, darunter das Nanjing-Yunjin-Brokat und das Hainan-Li-Brokat, dauerhaft präsentiert. Dies zielt darauf ab, die Darstellung des immateriellen Kulturerbes von kurzfristigen Ausstellungen auf eine dauerhafte Weitergabe umzustellen und sicherzustellen, dass diese Traditionen bewahrt und weitergegeben werden.
Mit dem immateriellen Kulturerbe als Brücke fördert die Veranstaltung Interaktion, Austausch und Integration zwischen allen ethnischen Gruppen. Indem die Praktizierenden ermutigt werden, voneinander zu lernen und zusammenzuarbeiten, wird neues Leben in den Schutz und die Weitergabe dieser kulturellen Schätze gebracht.
Die Ausstellung vereint mehr als 650 repräsentative Objekte des immateriellen Kulturerbes und wird voraussichtlich 200.000 Besucher anziehen. Diese große Zusammenkunft unterstreicht nicht nur den Reichtum des chinesischen Kulturerbes, sondern auch die Bedeutung des gemeinschaftlichen Engagements für den Erhalt dieser Traditionen.
Der Fokus der Veranstaltung auf Integration und gemeinsames Schaffen spiegelt einen breiteren Trend in der Kulturerhaltung wider, bei dem Technologie, Bildung und interaktive Erfahrungen genutzt werden, um das Erbe zugänglicher und ansprechender zu machen. Die Einbeziehung von XR-Digitalerlebnissen und interaktiven Bildungsaktivitäten zeigt, wie moderne Technologie genutzt werden kann, um jüngere Zielgruppen anzuziehen und die Relevanz dieser alten Traditionen in der heutigen Welt sicherzustellen.
Die dauerhaften Installationen im Kultur- und Kreativviertel der Bayi-Zuckerfabrik sind besonders bedeutsam, da sie einen Wandel von temporären Ausstellungen zu dauerhaften Kulturräumen darstellen. Dieser Ansatz bietet nicht nur fortlaufende Möglichkeiten für die öffentliche Teilhabe, sondern unterstützt auch den Lebensunterhalt von Kunsthandwerkern und Praktizierenden und trägt zur lokalen Wirtschaft und kulturellen Nachhaltigkeit bei.
Die Ausstellung dient auch als Plattform für den interkulturellen Dialog, bringt verschiedene ethnische Gruppen zusammen und fördert gegenseitiges Verständnis. Indem die Schönheit der Vielfalt hervorgehoben wird, steht die Veranstaltung im Einklang mit den breiteren nationalen Bemühungen, soziale Harmonie und kulturellen Austausch zu fördern.
Da die Ausstellung bis zum 3. August läuft, haben Besucher die Möglichkeit, den Reichtum des immateriellen Kulturerbes Chinas hautnah zu erleben. Die erwarteten 200.000 Besuche unterstreichen ihre Bedeutung als große kulturelle Veranstaltung und lenken die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Erhaltung und Förderung dieser lebendigen Traditionen für zukünftige Generationen.