Die European Science Park Group (ESPG AG) hat ihren testierten Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht, der ein klar positives Jahresergebnis bestätigt. Das auf Science Parks spezialisierte Unternehmen erzielte ein Konzernergebnis von 2,3 Millionen Euro, eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Verlust von -24,8 Millionen Euro im Jahr 2024. Der Jahresabschluss erhielt ein uneingeschränktes Prüfungsurteil, was die Glaubwürdigkeit der ausgewiesenen Zahlen unterstreicht.
Das positive Ergebnis wird auf eine erfolgreiche finanzielle Neuordnung und strategische Portfoliomaßnahmen zurückgeführt. Die Erträge aus der Immobilienbewirtschaftung stiegen auf 18,0 Millionen Euro, gegenüber 16,4 Millionen Euro im Vorjahr, während das Ergebnis aus der Immobilienbewirtschaftung von 7,3 Millionen Euro auf 11,6 Millionen Euro anstieg. Das EBIT verbesserte sich drastisch auf 9,5 Millionen Euro, verglichen mit einem negativen Wert von -11,2 Millionen Euro im Jahr 2024. Diese Trendwende wurde durch einen Einmaleffekt aus der Kündigung eines größeren Mietvertrags unterstützt, der zu dem Ergebnisschub beitrug. Ohne diesen Effekt betrug das Konzernergebnis 0,7 Millionen Euro.
Ralf Nocker, Mitglied des Vorstands der ESPG AG, kommentierte die Ergebnisse: „Die veröffentlichten Finanzkennzahlen zeigen, dass wir den in den letzten zwei Jahren eingeschlagenen Kurs fortsetzen und ein positives Ergebnis erzielen konnten. Nach der finanziellen Neuordnung sind wir nun wieder in der Lage, von einer soliden Basis aus zu handeln und unsere Projekte zielgerichtet voranzutreiben." Er wies auch darauf hin, dass eine Immobilie als zur Veräußerung klassifiziert wurde, was ein aktives Portfoliomanagement zeigt.
Die finanzielle Stabilität des Unternehmens wird durch eine stabile Loan-to-Value-Quote (LTV) von 57,4 % weiter untermauert, ein leichter Rückgang gegenüber 58,6 % im Jahr 2024. Das Eigenkapital stieg von 79,5 Millionen Euro auf 83,7 Millionen Euro, und die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente verdoppelten sich von 2,3 Millionen Euro auf 4,7 Millionen Euro. Christian Fendel, Finanzdirektor der ESPG AG, hob hervor: „Mit einem LTV von 57,4 % verfügt die ESPG AG über ein hohes Maß an finanzieller Stabilität. Dies gibt uns Flexibilität für weitere Investitionen in unsere Science Parks." Er fügte hinzu, dass das Unternehmen in Gesprächen über Kreditverlängerungen und neue Finanzierungen zu nachhaltigen Konditionen sei.
Zum 31. Dezember 2025 umfasste das Portfolio 16 Science Parks mit einem Wert von rund 215 Millionen Euro. Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf die Entwicklung von Science Parks für Mieter in forschungsintensiven Branchen wie Life Sciences, grüne Technologien und digitale Transformation. Zu den wichtigsten operativen Prioritäten in den kommenden Monaten gehören die Reduzierung von Leerständen durch neue Mietverträge sowie die Durchführung von Instandhaltungs- und Modernisierungsprojekten im gesamten Portfolio.
Die ESPG AG sieht den Markt für Science Parks in Deutschland als attraktiv an und verweist auf die Nähe zu Universitäten, Krankenhäusern und Forschungseinrichtungen sowie auf die Nachfrage aus innovationsgetriebenen Sektoren. Das Unternehmen sieht weiteres Potenzial für eine gezielte Portfolioentwicklung. Der testierte Konzernabschluss 2025 steht auf der Website der ESPG AG unter https://espg.space/investor_relations/financial-statements/ zum Download zur Verfügung.
