Eine neue landesweite Umfrage im Auftrag der Coalition to Empower our Future (CEF) zeigt, dass eine Mehrheit der Eltern und registrierten Wähler skeptisch gegenüber Maßnahmen ist, die hauptsächlich darauf abzielen, den Zugang Jugendlicher zu Technologie einzuschränken, um die psychische Krise bei Jugendlichen zu lösen. Die von Mercury Analytics durchgeführte Umfrage ergab, dass sieben von zehn registrierten Wählern und fast drei Viertel der Eltern befürchten, dass solche Verbote zu unbeabsichtigten Folgen führen könnten.
Die Forschung, bei der 2.000 registrierte Wähler landesweit befragt und Eltern in Kalifornien, New York und Texas überrepräsentiert wurden, deutet darauf hin, dass die Befragten eine breitere Strategie bevorzugen. Anstatt sich auf ein einzelnes Thema wie Bildschirmzeitbegrenzungen zu konzentrieren, zeigten die Teilnehmer größeres Vertrauen in Lösungen, die die vielen Einflüsse auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen berücksichtigen, darunter familiäre Unterstützung, schulisches Umfeld, gemeinschaftliches Engagement und verantwortungsvoller Technologieeinsatz.
Ein Elternteil aus Kalifornien bemerkte: „Ich unterstütze nicht unbedingt das Wegnehmen der Telefone. Es ist, als würde man ein Symptom behandeln, aber nicht unbedingt das Problem.“ Ein anderer aus New York sagte: „Aus eigener Erfahrung: Ich war offen mit [meinen Eltern] über das, was ich tat. Verbote, ohne dass Fragen gestellt werden, sind keine gute Lösung, weil es dann heißt: ‚Okay, ich darf das nicht tun, also habe ich jetzt mehr Neigung, es zu tun.‘“
Fast drei von vier Befragten stimmten zu, dass die Verbesserung des Wohlbefindens Jugendlicher die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern, Gesundheitsfachleuten, Gemeinschaftsorganisationen und politischen Entscheidungsträgern erfordert, anstatt sich auf eine einzige politische Lösung zu verlassen. Die Ergebnisse zeigten auch breite Unterstützung für digitale Kompetenz: Mehr als 80 Prozent der Wähler und fast 90 Prozent der Eltern stimmten zu, dass Kinder und Jugendliche darin unterrichtet werden sollten, wie sie neue Technologien, einschließlich künstlicher Intelligenz (KI), sicher und verantwortungsvoll nutzen können.
Da KI-Anwendungen, soziale Medienplattformen und digitale Lernwerkzeuge zunehmend in den Alltag integriert werden, glauben viele Eltern, dass Bildung, Unterstützung und Kompetenzaufbau wirksamer sein könnten als Verbote und pauschale Einschränkungen. Die Teilnehmer betonten den Wert der Vermittlung von verantwortungsvollem Online-Verhalten, kritischem Denken und gesunden digitalen Gewohnheiten, die Jugendliche ein Leben lang nutzen können. Zur digitalen Kompetenz sagte ein Elternteil aus Texas: „Ich denke, Kinder sind technisch versiert, aber nicht digital gebildet. Viele von ihnen sind nicht in der Lage, höhere Denkfähigkeiten anzuwenden, um zu verstehen, was sie sehen oder erleben.“
Die Studie wurde im April 2026 in Zusammenarbeit mit Mercury Analytics durchgeführt und umfasste eine landesweite Umfrage unter 2.000 registrierten Wählern, Überbefragungen von jeweils 600 Eltern in Kalifornien, New York und Texas sowie Live-Gespräche mit Eltern in diesen Bundesstaaten. Weitere Informationen zu der Forschung sind über die Coalition to Empower our Future unter diesem Link erhältlich.
