Bison Bank wird Portugals erster MiCA-regulierter Krypto-Asset-Dienstleister

Bison Bank wird Portugals erster MiCA-regulierter Krypto-Asset-Dienstleister

Der Bison Bank ist ein bedeutender Meilenstein gelungen: Sie ist die erste Bank in Portugal, die direkt als Krypto-Asset-Dienstleister (CASP) unter der europäischen MiCA-Verordnung (Markets in Crypto-Assets) tätig wird. Dieser Schritt festigt die Position der Bank an der Spitze der Finanzinnovation und verbindet traditionelle Finanzen mit der digitalen Asset-Ökonomie. Die CASP-Aktivität wird durch die Fusion ihrer hundertprozentigen Tochtergesellschaft Bison Digital Assets (BDA) durchgeführt, die bereits von der Bank von Portugal genehmigt wurde. Diese Entwicklung folgt auf eine Reise, die 2022 begann, als BDA der erste bankeigene Anbieter von virtuellen Vermögenswerten (VASP) im Land wurde.

António Henriques, CEO der Bison Bank, kommentierte den Erfolg: „Wir waren Pioniere vor drei Jahren, als wir erkannten, dass die Zukunft des Bankwesens die Integration digitaler Assets beinhalten würde. Jetzt, mit einem klaren und soliden europäischen Rahmenwerk wie MiCA, bringen wir diesen Bereich ins Herz der Bank. Die CASP-Lizenz und die Fusion verwirklichen unsere Vision für die Bank der Zukunft: ein einziges, reguliertes Unternehmen mit der Robustheit einer Bank und der Agilität der Krypto-Welt.“

Die CASP-Lizenz der Bison Bank sowie die Integration von BDA – das 2025 rund 275 Kunden betreute und ein Handelsvolumen von 165 Millionen Euro abwickelte – positionieren die Bank, um ihre On-Chain-Strategie zu beschleunigen. Die neue CASP-Struktur bietet institutionellen Kunden einen vereinfachten Zugang zu Verwahrungs-, Handels- und Beratungsdiensten für Krypto-Assets unter einem banktauglichen Compliance- und Risikomanagement-Rahmen. Sie unterstützt auch neue Produkte, darunter die kürzlich eingeführten EUB- und USB-E-Geld-Token (Stablecoins) sowie zukünftige Tokenisierungslösungen für reale Vermögenswerte (RWA).

Diese Strategie wird durch die finanzielle Stärke der Bank untermauert. Die Bison Bank schloss das Jahr 2025 mit einem wiederkehrenden Nettogewinn von 5 Millionen Euro ab, doppelt so viel wie im Vorjahr, und einer CET1-Kapitalquote von 38,5 %, einer der höchsten im europäischen Bankwesen. Ihre Führungsrolle bei digitalen Assets wurde mit der Auszeichnung „Portugal's Best for Digital Assets“ bei den Euromoney Global Private Banking Awards 2026 gewürdigt.

Die Auswirkungen dieser Ankündigung sind für die Branche bedeutend. Die Bison Bank schließt sich einer begrenzten Gruppe von 30 EU-Bankinstituten an, die Krypto-Asset-Dienste unter dem neuen MiCA-Rahmenwerk anbieten, das regulatorische Klarheit und Verbraucherschutz in ganz Europa schaffen soll. Diese Entwicklung könnte andere traditionelle Banken ermutigen, in den digitalen Asset-Bereich einzusteigen und möglicherweise die Mainstream-Adoption von Kryptowährungen und Blockchain-Technologie zu beschleunigen. Für institutionelle Kunden reduziert die Verfügbarkeit regulierter Verwahrungs-, Handels- und Beratungsdienste unter einem banktauglichen Rahmen das Risiko und erhöht das Vertrauen im Umgang mit digitalen Assets.

Darüber hinaus könnte die Integration von Stablecoins wie EUB und USB sowie zukünftige RWA-Tokenisierungslösungen den Weg für effizientere und transparentere Finanzprodukte ebnen. Da das regulatorische Umfeld in Europa klarer wird, sind Banken wie die Bison Bank gut positioniert, um die Konvergenz von traditionellem und digitalem Finanzwesen zu führen und Kunden das Beste aus beiden Welten zu bieten.

Das Redaktionsteam Burstable.News

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