Laut der American Heart Association erleidet in den USA alle 40 Sekunden jemand einen Schlaganfall, und jährlich sind etwa 800.000 Menschen betroffen. Schlaganfälle sind eine der häufigsten Ursachen für Tod und schwere, langfristige Behinderungen, doch viele könnten durch das Verständnis der Risikofaktoren und gezielte Maßnahmen verhindert, behandelt und überwunden werden.
Ein Schlaganfall tritt auf, wenn der normale Blutfluss im Gehirn unterbrochen wird, was zum Absterben von Gehirnzellen aufgrund von Sauerstoffmangel führt. Dr. Adrian Jaquin-Valdivia, Schlaganfall-Neurologe bei HCA Healthcare und freiwilliger Experte der American Stroke Association, betont die Dringlichkeit: „Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Je schneller jemand behandelt wird, desto größer ist die Chance, Gehirnfunktionen zu erhalten. Im Durchschnitt sterben fast 2 Millionen Gehirnzellen pro Minute, wenn ein Schlaganfall unbehandelt bleibt. Eine frühzeitige Behandlung verbessert die Überlebensrate und verringert Behinderungen.“
Die American Stroke Association empfiehlt, die Gesundheit des Gehirns mit drei wichtigen Schritten selbst in die Hand zu nehmen. Erstens: Kennen Sie die Warnsignale mithilfe des B.E. F.A.S.T.-Akronyms: B für Gleichgewichtsverlust (plötzliche Schwierigkeiten beim Gehen, Schwindel oder Koordinationsverlust), E für Augenveränderungen (plötzlicher Sehverlust oder Sehstörungen), F für herabhängendes Gesicht (eine Seite hängt herab oder fühlt sich taub an), A für Armschwäche (ein Arm fühlt sich schwach an oder sinkt nach unten), S für Sprachschwierigkeiten (verwaschene Sprache oder Probleme beim Sprechen) und T für Zeit, sofort den Notruf zu wählen (112 in Europa, 911 in den USA). Die Organisation ermutigt, die Anzeichen über das interaktive, webbasierte B.E. F.A.S.T.-Erlebnis unter Stroke.org/StrokeMonth zu erkunden, um zu sehen, wie Schlaganfallsymptome aussehen, sich anfühlen und anhören können.
Zweitens: Ergreifen Sie Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit. Etwa 80 % der Schlaganfälle sind durch alltägliche Entscheidungen wie gesunde Ernährung, mehr Bewegung, Nichtrauchen und regelmäßige Gesundheitschecks vermeidbar. Die Kontrolle von Risikofaktoren mit Unterstützung eines Arztes kann das Schlaganfallrisiko senken.
Drittens: Kontrollieren Sie Risikofaktoren, insbesondere Bluthochdruck, der laut der 2025 American Heart Association/ACC-Leitlinie zur Behandlung von Bluthochdruck bei Erwachsenen der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle ist. Die Kontrolle des Blutdrucks durch regelmäßige Arztbesuche, Selbstmessung zu Hause, Befolgung eines Behandlungsplans und einen gesunden Lebensstil kann das Schlaganfallrisiko erheblich senken und die allgemeine Gehirngesundheit fördern. Darüber hinaus erhöht ein Schlaganfall oder eine transitorische ischämische Attacke (TIA) das Risiko für einen weiteren Schlaganfall, weshalb es entscheidend ist, die Ursache zu identifizieren und persönliche Risikofaktoren zu reduzieren.
Weitere Informationen zu Schlaganfall-Risikofaktoren und Warnzeichen finden Sie unter Stroke.org/StrokeMonth, wo Sie auch Zugang zu Unterstützungsdiensten erhalten und den Stroke Connection E-Newsletter für die neuesten Ressourcen abonnieren können.
