Aclarion, Inc., ein kommerziell tätiges Gesundheits-Technologieunternehmen, hat eine kommerzielle Vereinbarung mit Weill Cornell Medicine geschlossen, um seine Nociscan-Technologie in das Wirbelsäulenforschungsprogramm der Einrichtung einzubringen. Die Vereinbarung umfasst Och Spine am NewYork-Presbyterian/Weill Cornell Medical Center und das multidisziplinäre Wirbelsäulenteam unter der Leitung von Hauptprüfarzt Dr. Jaspal Ricky Singh, MD, der dreifach zertifiziert ist und einen nationalen Ruf für Innovation und Exzellenz genießt.
Die Studie mit dem Titel „Eine prospektive Überprüfung von Knochenmarkaspirat-Stammzellkonzentrat (BMAC) für Osteoarthritis und degenerative Bandscheibenerkrankung“ wird unter der IRB-Protokollnummer 22-06024915 durchgeführt. Ziel dieser ersten Studie ist es, zu untersuchen, ob die Dosis und Menge des für die Behandlung von Osteoarthritis und degenerativer Bandscheibenerkrankung in der Wirbelsäule verwendeten Knochenmarkaspirat-Stammzellkonzentrats die von Patienten berichteten funktionellen Ergebnisse und Schmerzen beeinflusst. Eine Untergruppe von Wirbelsäulenpatienten, die nach der klinischen Bewertung von Dr. Singh ausgewählt werden, kommt für eine Nociscan-Bewertung in Frage.
Dr. Singh erläuterte, dass sein Team einen umfassenden Ansatz zur Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen verfolgt, der Physiotherapie und verschiedene interventionelle Techniken einbezieht. Ihre wegweisende Forschung zu diskogenen Rückenschmerzen und konzentriertem Knochenmarkaspirat bietet eine ideale Gelegenheit, die von Nociscan gelieferten Erkenntnisse zu nutzen. Als stellvertretender Vorsitzender und Direktor für interventionelle Wirbelsäule an der Weill Cornell Medicine und Rehabilitation Medicine Specialist bei Och Spine betonte Dr. Singh den multidisziplinären Ansatz zur Schmerzbehandlung.
Chronische Rückenschmerzen stellen eine erhebliche globale Herausforderung für das Gesundheitswesen dar. Laut einer in Global Spine Journal veröffentlichten Forschung leiden weltweit etwa 266 Millionen Menschen an degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen und Rückenschmerzen. Aclarions Nociscan-Lösung adressiert diese Herausforderung als erste evidenzgestützte SaaS-Plattform, die Ärzten nicht-invasiv hilft, zwischen schmerzhaften und nicht-schmerzhaften Bandscheiben in der Lendenwirbelsäule zu unterscheiden. Die Technologie quantifiziert objektiv chemische Biomarker, von denen nachgewiesen wurde, dass sie mit Bandscheibenschmerzen assoziiert sind.
In Kombination mit anderen Diagnosewerkzeugen liefert Nociscan entscheidende Einblicke in die Lage der Rückenschmerzen eines Patienten. Es hat sich gezeigt, dass sich Schmerzen und Funktion verbessern, wenn alle Nociscan-positiven Bandscheiben behandelt werden. Die Plattform arbeitet über eine Cloud-Verbindung, die Magnetresonanzspektroskopie-Daten von MRT-Geräten für jede zu bewertende Lendenbandscheibe empfängt. Proprietäre Signalverarbeitungstechniken extrahieren und quantifizieren relevante chemische Biomarker, die dann durch proprietäre Algorithmen analysiert werden, um anzuzeigen, ob eine Bandscheibe eine Schmerzquelle sein könnte.
Diese Zusammenarbeit stellt einen bedeutenden Schritt bei der Validierung des klinischen Nutzens von Nociscan in renommierten akademischen medizinischen Einrichtungen dar. Die Integration dieser Technologie in das Forschungsprotokoll von Weill Cornell könnte wertvolle Daten dazu liefern, wie biomarkerbasierte Diagnostik die Behandlungsstrategien für degenerative Wirbelsäulenerkrankungen verbessern kann. Weitere Informationen zu Aclarion und seiner Technologie finden Sie unter https://www.aclarion.com.
Die Implikationen dieser Vereinbarung gehen über die unmittelbare Forschungskooperation hinaus. Da Gesundheitssysteme nach präziseren Diagnosewerkzeugen für chronische Schmerzzustände suchen, helfen Partnerschaften zwischen Technologieunternehmen und akademischen medizinischen Zentren wie Weill Cornell Medicine, klinische Evidenz und Best Practices zu etablieren. Der Fokus der Studie auf Knochenmarkaspirat-Stammzellkonzentrat-Behandlungen in Kombination mit fortschrittlicher Diagnosetechnologie stellt eine Konvergenz von regenerativer Medizin und Präzisionsdiagnostik dar, die zukünftige Versorgungsstandards für Wirbelsäulenerkrankungen prägen könnte.
Für Patienten, die unter chronischen Rückenschmerzen leiden, könnten Fortschritte in der Diagnosepräzision gezieltere Behandlungen bedeuten und möglicherweise den oft für das Schmerzmanagement charakteristischen Trial-and-Error-Ansatz reduzieren. Die Fähigkeit, schmerzhafte Bandscheiben durch Biomarkeranalyse objektiv zu identifizieren, stellt einen Wandel hin zu evidenzbasierten Interventionen für einen Zustand dar, von dem weltweit Millionen betroffen sind und der erhebliche Gesundheitskosten und Lebensqualitätseinbußen verursacht.

