Versteckte Kosten der digitalen Infrastruktur belasten Gewerbeimmobilienbesitzer

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Versteckte Kosten der digitalen Infrastruktur belasten Gewerbeimmobilienbesitzer

Gewerbeimmobilienbesitzer sehen sich erheblichen, oft unsichtbaren Verlusten bei den Nettobetriebseinnahmen durch schlecht verwaltete digitale Infrastruktur ausgesetzt, so Branchenexperte Bill Douglas, CEO von OpticWise und Mitautor von Peak Property Performance. Diese Verluste äußern sich nicht als spektakuläre Ausfälle, sondern als versteckte Netzwerke, redundante Systeme, festgefahrene Investitionsausgaben und Technologien, denen strategische Verantwortung fehlt.

Douglas beobachtet in der gesamten Branche konsistente, vermeidbare Muster, bei denen Eigentümer mehrfach für Netzwerke zahlen, Systeme finanzieren, die sie nicht kontrollieren können, oder in Technologien investieren, die nicht betriebsbereit bleiben. Ein häufiges Problem, das bei OpticWise-Audits aufgedeckt wird, ist das „Schattennetzwerk“ – undokumentierte Systeme, die von Mietern, Anbietern oder früheren Gebäudemanagern installiert wurden und ohne Aufsicht arbeiten. In einem dokumentierten Fall funktionierte ein doppeltes Netzwerk sechs Jahre lang unentdeckt, bis ein Ausfall seine Existenz offenbarte.

„Redundante Netzwerke, redundante Systeme“, erklärt Douglas. „Sie zahlen für mehrere digitale Infrastrukturen, und manchmal haben Sie sogar mehrere Systeme, die dasselbe tun.“ Diese Situation tritt häufig in Mehrparteiengebäuden auf, wo Mieter Kassensysteme oder Konnektivitätslösungen installieren und Anbieter Verkabelungen und Konfigurationen ohne Abstimmung umsetzen, was zu mehreren unüberwachten Netzwerken führt, die identische Funktionen erfüllen und laufende Kosten verursachen.

Ein weiterer bedeutender Befund betrifft Kapitalinvestitionen, die niemals Rendite bringen. Während eines Audits entdeckte OpticWise ein Hardwaresystem, das während des Gebäudebaus installiert, aber nie aktiviert worden war – trotz fortlaufender Software-Abonnementzahlungen. Nach der Inbetriebnahme erzielte das System innerhalb von zwölf Monaten Einsparungen von 56.000 US-Dollar bei den Nebenkosten durch Technologie, die bezahlt, aber völlig ungenutzt geblieben war.

Solche Situationen entstehen typischerweise durch Eigentümerwechsel, Personalwechsel im Gebäudemanagement, unzureichende Dokumentation bei Übergaben oder Technologiekäufe, die abgeschlossen und dann vergessen werden. „Wir erwarten von Menschen, dass sie Entscheidungen treffen und Netzwerke betreiben, für die sie nicht geschult oder ausgestattet sind“, bemerkt Douglas. „Der Gebäudemanager wird dafür bezahlt, sich um Mieter zu kümmern und das Gebäude zu vermieten, nicht um Technologie zu betreiben.“

In allen von OpticWise geprüften Immobilien zeigt sich ein konsistentes Muster von Investitionsausgaben für Systeme, die keinerlei Rendite bringen. Technologie wird häufig gekauft und installiert, dann aber an Gebäudeteams übergeben, denen Schulung, Kapazität oder Fähigkeiten für den Betrieb fehlen. Eigentümer behandeln Technologie oft als Budgetposten statt als betrieblichen Hebel, was zu unklaren Renditezielen, fehlender Leistungsmessung und fehlender Verantwortung führt, wenn Systeme inaktiv werden.

Die finanziellen Auswirkungen sind eindeutig: Ein 75.000-Dollar-System, das jährlich 56.000 Dollar einspart, amortisiert sich in etwas mehr als einem Jahr – aber nur, wenn es aktiviert und optimiert wird. Der gemeinsame Nenner dieser Fehler ist strategische Verantwortung – oder deren Fehlen. „Wenn Sie nicht über Ihre Daten und digitale Infrastruktur verfügen, tun es Ihre Anbieter“, stellt Douglas fest. „Mit der Zeit wird die ‚Intelligenz‘ eines Gebäudes zum Vermögenswert eines anderen.“

Jeder Fehler lässt sich auf dieselbe Ursache zurückführen: nicht erfasste digitale Infrastruktur, fehlende strategische Verantwortung und keine Überwachung der Systemfunktionalität. „Sie können nicht reparieren, was Sie nicht sehen können“, sagt Douglas klar. Eine umfassende Überprüfung von Daten und digitaler Infrastruktur deckt nicht nur Einsparungen auf, sondern zeigt auch unbekannte Systeme, ungeprüfte Ausgaben und brachliegende Investitionen auf, die sofortige Renditen erzielen könnten.

Der Peak Property Performance DDI Review von OpticWise zielt speziell auf diese Lücken ab, um jahrelange Ressourcenverschwendung zu verhindern. Das Unternehmen arbeitet mit Gewerbeimmobilienbesitzern zusammen, um eigentümerkontrollierte Daten- und digitale Infrastruktur zu entwerfen, umzusetzen und zu betreiben, wodurch eine Intelligenzschicht entsteht, die Gebäudeintelligenz in Portfoliointelligenz verwandelt.

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Das Redaktionsteam Burstable.News

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