Der amerikanische Geschäftsmann und Unternehmer Randy Rolston hat den Regierungen von Malaysia und China einen Vorschlag für eine neue gezielte Unterwassersuche nach Malaysia Airlines Flug MH370 vorgelegt, der am 8. März 2014 mit 239 Menschen an Bord verschwand. Der Vorschlag enthält einen 19-seitigen technischen Bericht, der neu zusammengestellte Daten präsentiert, die einen spezifischen Aufprallort innerhalb eines 400 Quadratmeilen großen Gebiets im Indischen Ozean, etwa 680 Meilen westlich von Coral Bay, Australien, unterstützen.
Der Bericht identifiziert eine wahrscheinliche Aufprallzone entlang des 7. Bogens – des letzten Satellitenkommunikationsbogens – zwischen 23°S und 24°S. Dieses vorgeschlagene Suchgebiet ist deutlich kleiner als die mehr als 90.000 Quadratmeilen Meeresboden, die während früherer Suchaktionen im südlichen Indischen Ozean untersucht wurden. Rolstons vorgeschlagene Stelle liegt in einem Gebiet, das seiner Aussage nach nicht durchsucht wurde und etwa 1.000 Meilen nördlich der Stelle liegt, an der Ocean Infinity seine jüngste MH370-Suchaktivität im Januar 2026 abschloss.
Eine wichtige Erkenntnis im Bericht betrifft NASA-Satellitenbeobachtungen vom 8. März 2014, die erhöhte Kohlenmonoxidwerte in der Nähe der Oberfläche im Indischen Ozean anzeigen, die mit dem 7. Bogen zwischen 23°S und 24°S zur geschätzten Zeit der letzten Übertragung von MH370 übereinstimmen. Rolston erklärte, dass diese Kohlenmonoxid-Beobachtung „einen bedeutenden, bisher unzureichend untersuchten Hinweis darstellen könnte“ und ist der Ansicht, dass sie eine unabhängige technische Überprüfung und eine gezielte Suche rechtfertigt. Der vollständige technische Bericht ist unter https://mh370report.com verfügbar.
Der Bericht erörtert auch mögliche Szenarien für das Flugende, einschließlich der Möglichkeit vorsätzlicher Handlungen, die zu einem Aufprall im tiefen Wasser des Wharton-Beckens führten. Diese Analyse trägt zu den laufenden Diskussionen über das Schicksal des Flugzeugs und die Umstände seines Verschwindens bei. Rolston betonte die Bedeutung eines Abschlusses für die Familien und Angehörigen der 239 Passagiere und Besatzungsmitglieder, darunter 154 chinesische Staatsangehörige und vier Amerikaner, und erklärte: „Während wir uns dem zwölften Jahrestag des Verschwindens von MH370 nähern, verdienen die Familien und Angehörigen Antworten. Das Auffinden des Flugzeugs könnte Klarheit und Abschluss bringen.“
Die Implikationen dieses Vorschlags sind erheblich für die Flugsicherheit, die Untersuchungsprozesse und die von der Tragödie betroffenen Familien. Wenn die gezielte Suche durchgeführt wird und Wrackteile findet, könnte sie entscheidende Beweise liefern, um die Ursache des Verschwindens zu bestimmen, was möglicherweise zukünftige Flugprotokolle und Satellitenüberwachungssysteme beeinflussen könnte. Der fokussierte Ansatz, basierend auf spezifischen Datenanalysen, stellt eine Abkehr von breiteren Suchmethodologien dar und könnte einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie ähnliche Untersuchungen durchgeführt werden. Für die globale Luftfahrtgemeinschaft und die Öffentlichkeit bleibt die Aufklärung des MH370-Rätsels eine der bedeutendsten unbeantworteten Fragen in der modernen Luftfahrtgeschichte.

