Bardahl hat Intershop Communications AG für seine neue globale B2B-Commerce-Plattform ausgewählt und ersetzt damit mehrere unabhängige E-Commerce-Systeme, die derzeit in seinen Tochtergesellschaften betrieben werden. Der internationale Industriekonzern wird diese fragmentierten Systeme zusammenführen, um Prozesse zu standardisieren, die Governance zu stärken und langfristiges internationales Wachstum zu unterstützen. Dieser strategische Schritt reagiert auf die wachsende Nachfrage von Industrieunternehmen nach leistungsstarken und skalierbaren B2B-Commerce-Lösungen, die auf der globalen Bühne erfolgreich sein können.
Die neue Commerce-Plattform wird in Bardahls ERP-zentrierte IT-Landschaft eingebettet, sodass Produkt- und Handelsdaten weiterhin in den Kernsystemen des Unternehmens verwaltet werden, während gleichzeitig nahtlose digitale Handelsprozesse ermöglicht werden. Bardahl plant, Intershops fortschrittliche PunchOut-Funktionen und das Customer Engagement Center zu nutzen, um sich effizient in die Beschaffungsumgebungen der Kunden zu integrieren und komplexe B2B-Verkaufsinteraktionen zu unterstützen. Die Initiative konzentriert sich zudem auf die Automatisierung von Bestellabläufen und die Ermöglichung kundenspezifischer Preis- und Katalogstrukturen über alle Geschäftsbereiche hinweg.
Florentin Guillemin, Chief Information Officer von Bardahl, erklärte, dass das Unternehmen mit Intershop eine solide Commerce-Grundlage schaffe, die effizientere Abläufe, internationale Prozessabstimmung und einheitliche Erlebnisse für B2B-Kunden ermögliche. Diese Initiative sei ein wichtiger Schritt zur Stärkung der globalen Zusammenarbeit und zur Vorbereitung des Unternehmens auf nachhaltiges Wachstum. Die Umsetzung erfolgt nach einer schrittweisen Einführungsstrategie, beginnend mit Bardahl Industrie, um eine robuste Kernplattform zu etablieren, bevor sie schrittweise auf weitere Geschäftsbereiche ausgeweitet wird, darunter Automotive, Marine, Agro, Motorrad und Powersports, Heavy Duty, Racing und Maintenance Solutions.
Dieser strukturierte Ansatz ermöglicht es Bardahl, das Plattformmodell zu validieren und zu verfeinern, bevor es auf die gesamte Organisation ausgeweitet wird, und gewährleistet so Skalierbarkeit bei gleichzeitiger Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen jeder Einheit. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit Intershops Implementierungspartner Elosi umgesetzt, dessen Expertise in komplexen B2B-Umgebungen eine Schlüsselrolle bei der Plattformauswahl spielte. Die Initiative kombiniert strategische Plattformkonsolidierung mit operativer Komplexität über mehrere Einheiten und Märkte hinweg und schafft so eine skalierbare und zukunftssichere Commerce-Umgebung, die sowohl Standardisierung als auch Flexibilität der Geschäftsbereiche unterstützt.
Der Übergang zu einer einheitlichen Plattform hat erhebliche Auswirkungen auf Bardahls globale Aktivitäten und kann die Effizienz durch standardisierte Prozesse und verbesserte Governance-Strukturen steigern. Für den industriellen B2B-Sektor unterstreicht dieser Schritt die wachsende Bedeutung integrierter digitaler Commerce-Lösungen, die verschiedene Geschäftsbereiche abdecken können, während gleichzeitig operative Konsistenz gewahrt bleibt. Der Fokus auf ERP-Integration und kundenspezifische Prozesse spiegelt breitere Branchentrends hin zu personalisierten B2B-Erlebnissen und optimierten Beschaffungsabläufen wider. Weitere Informationen zu Intershops Lösungen finden Sie unter https://www.intershop.com.

