Der preisgekrönte Rechtsvideo-Produzent Andrew Colton hat öffentlich eine Anfrage einer Anwaltskanzlei abgelehnt, künstliche Intelligenz einzusetzen, um den Schweregrad der Verletzungen eines Mandanten in einem "Tag im Leben"-Rechtsvideo zu übertreiben. Colton, der über seine Firma Colton Legal Media mit über 200 Anwälten und Kanzleien bundesweit zusammenarbeitet, erklärte, dass KI keinen Platz in der Rechtsvideoproduktion habe, die dazu dient, Verletzungen für Vergleichs- oder Urteilszwecke glaubwürdig zu dokumentieren.
"Künstliche Intelligenz hat absolut keinen Platz in der Rechtsvideoproduktion", sagte Colton. "Meine professionellen 'Tag im Leben'-Rechtsvideo-Produktionen dienen dazu, eine Verletzung glaubwürdig zu dokumentieren, um eine angemessene Einigung oder ein Urteil zu erreichen. Es ist unangemessen für jeden Rechtsprofessionellen vorzuschlagen, dass KI eingesetzt werden sollte, um eine Verletzung schlimmer erscheinen zu lassen." Colton lehnte die Anfrage trotz möglicher Gegenreaktionen auf Anwaltskommunikationsplattformen ab und betonte, dass "es nichts Wichtigeres als Glaubwürdigkeit gibt".
Der Vorfall verdeutlicht eine breitere Besorgnis über die Standards der Rechtsvideodokumentation. Colton unterscheidet zwischen der Beauftragung eines Kommunikationsprofis für sensible Dokumentararbeit und dem Einsatz technisch geschulter "Rechtsvideografen", die Technologie missbrauchen könnten. "Es gibt Kanzleien, die sogenannte CLVS-Rechtsvideografen für eines der wichtigsten Elemente eines Personenschadenfalls einsetzen", bemerkte Colton. "Ein Rechtsvideograf ist jemand, der Zeugenaussagen aufzeichnet. Das ist nicht die Person, die man mit der Dokumentation persönlicher Momente wie Katheterpflege, Darmprogramm oder Amputationsfolgen beauftragen möchte."
Colton Legal Media, beschrieben als der führende Produzent von Personenschaden-Tag-im-Leben-Videos, Rechtsvideos und Rechtsvergleichs-Dokumentationen bundesweit, arbeitet ohne Inlandsreisekosten. Andrew Colton arbeitet persönlich bundesweit und international und produziert Videodokumentationen, die zu bedeutenden Vergleichen und Urteilen in Bereichen wie traumatischer Hirnverletzung, Todesfall durch Fahrlässigkeit, LKW-Unfällen und medizinischem Kunstfehler beigetragen haben. Seine Haltung gegen KI-Manipulation in Rechtskontexten unterstreicht die ethischen Überlegungen, die entstehen, wenn Technologie in Rechtsberufen zugänglicher wird. Die Weigerung, die Glaubwürdigkeit zu gefährden, selbst auf das Risiko von Mandantenunzufriedenheit hin, setzt einen Präzedenzfall für Integrität in der Rechtsmedienproduktion.
Für weitere Informationen zu Standards der Rechtsvideoproduktion besuchen Sie https://www.coltonlegalmedia.com. Die Diskussion über KI in rechtlichen Kontexten entwickelt sich weiter, wobei dieser Vorfall als warnendes Beispiel für Anwaltskanzleien und Medienproduzenten gleichermaßen dient.

