FLIP-Bericht zeigt Zuversicht der Lebensmittelbranche trotz steigender Kosten und Versicherungsansprüche

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FLIP-Bericht zeigt Zuversicht der Lebensmittelbranche trotz steigender Kosten und Versicherungsansprüche

Das Food Liability Insurance Program (FLIP) hat seinen dritten jährlichen Food & Beverage Industry Trends Report 2026 veröffentlicht, der Erkenntnisse von Betreibern, Verbraucherdaten zum Essverhalten und eigene Versicherungsanspruchsinformationen aus dem Jahr 2025 kombiniert. Der Bericht zeigt, dass 81,7 % der Lebensmittel- und Getränkebetreiber zuversichtlich in die Geschäftsaussichten für 2026 blicken, wobei mehr als 60 % im Jahr 2025 gewachsen sind und 42,3 % erwarten, dass die durchschnittlichen Rechnungsbeträge in diesem Jahr steigen werden.

Daryle Stafford, CEO von Veracity Insurance, der Muttergesellschaft von FLIP, wies darauf hin, dass der Optimismus neben erheblichem finanziellen Druck besteht. Steigende Lebensmittelkosten und schmalere Margen zwingen Geschäftsinhaber dazu, diszipliniertere Ansätze für Wachstumsplanung und operativen Schutz zu verfolgen. Laut dem Bericht nannten 63,3 % der Betreiber Lebensmittelkosten als ihren größten Kostenanstieg, wobei 72,1 % für 2026 weitere Steigerungen erwarten. Im Jahr 2025 gaben 54,6 % an, dass steigende Kosten für Lebensmittel und Zutaten die Rentabilität negativ beeinflusst haben.

Die Verbrauchernachfrage scheint widerstandsfähig zu sein, trotz zunehmender Preissensibilität. Nur 16 % der Verbraucher planen, 2026 seltener auswärts zu essen, während die Ausgaben pro Mahlzeit weiter steigen. Mehr als 97 % der Verbraucher sind bereit, 10 US-Dollar oder mehr pro Mahlzeit auszugeben, gegenüber 94 % im Vorjahr. Dies deutet auf anhaltende Marktchancen für Betreiber hin, die Kostendruck effektiv bewältigen können.

Die Versicherungsdaten von FLIP zeigen eine deutliche Verschiebung im Risikoprofil, wobei die Ansprüche im Jahr 2025 im Jahresvergleich um 32,7 % gestiegen sind. Eine kleine Anzahl von Hochkosten-Vorfällen, insbesondere Brände und größere unfallbedingte Verluste, verursachte einen unverhältnismäßig großen Anteil der gesamten Schadenskosten. Die häufigsten Anspruchsarten waren Unfälle mit Sachschäden (23,1 %), Auto- oder Anhängerunfälle (16,4 %), wetterbedingte Ansprüche (14,2 %) und brandbedingte Ansprüche (9,7 %). Die durchschnittliche Schadenszahlung betrug 14.158 US-Dollar, wobei 72 % der Ansprüche in den Sommermonaten auftraten. Caterer, Food Trucks und Anhänger sowie Verkäufer auf Bauernmärkten verzeichneten die höchste Anspruchsaktivität.

„Da Ansprüche seltener, aber teurer werden, sehen sich Betreiber einem anderen Risikoprofil gegenüber als in früheren Jahren“, fügte Stafford hinzu. „Hochschwere Ereignisse können sich schnell zu großen finanziellen Verlusten entwickeln, was die Notwendigkeit proaktiven Risikomanagements und angemessener Versicherungsdeckung unterstreicht.“ Der vollständige Bericht enthält detaillierte Ergebnisse nach Betriebstyp, Verbraucheressverhalten, Versicherungsanspruchsaktivität und wirtschaftlichen Aussichten in der gesamten Branche. Der vollständige Food & Beverage Industry Trends Report 2026 ist online verfügbar.

Diese Daten haben erhebliche Auswirkungen auf die Branchenbeteiligten. Betreiber müssen Wachstumsambitionen mit sorgfältigem Finanzmanagement in Einklang bringen, da die Inputkosten steigen. Die Verschiebung hin zu Ansprüchen mit höheren Schadenssummen deutet darauf hin, dass traditionelle Risikobewertungsmodelle möglicherweise aktualisiert werden müssen, mit größerem Schwerpunkt auf der Vorbereitung auf katastrophale Ereignisse. Versicherungsanbieter müssen möglicherweise ihre Underwriting-Ansätze anpassen, um die sich verändernde Anspruchslandschaft zu berücksichtigen. Für Verbraucher deutet der Bericht darauf hin, dass die Preise für das Essen weiter steigen könnten, da Betreiber einen Teil des Kostendrucks weitergeben, obwohl die Nachfrage stark genug zu sein scheint, um die Wachstumstrajektorie der Branche aufrechtzuerhalten.

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Das Redaktionsteam Burstable.News

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