Lagerhausbesitzer und -betreiber gehen erhebliche finanzielle Risiken ein, wenn sie Neuanstriche und Rebranding-Projekte ohne angemessene Planung und spezialisiertes Fachwissen angehen, so Branchenexperte Mike Purvis. Während der US-amerikanische Self-Storage-Sektor auf über 50.000 Einrichtungen wächst und häufige Eigentümerwechsel sowie Renovierungszyklen Sanierungsarbeiten vorantreiben, warnt Purvis davor, dass die Behandlung dieser komplexen Projekte wie generischer Gewerbeaufträge zu vermeidbaren Problemen und erheblichen Kosten führt.
Purvis, dessen Unternehmen Storage Facility Painting Services, LLC ausschließlich mit Lagerhäusern bundesweit zusammenarbeitet, identifiziert mangelhafte Planung als Hauptursache der meisten Projektmisserfolge. "Die meisten Misserfolge passieren, bevor ein Team überhaupt vor Ort ist", sagte Purvis. "Wenn die Planung schwach ist, leiden Qualität und Zeitplan jedes Mal." Dieses Problem wird besonders kritisch, wenn Einrichtungen während Renovierungen voll betriebsfähig bleiben müssen, was akribische Abfolgeplanung, Logistik und Koordination erfordert, die Generalunternehmer oft unterschätzen.
Die finanziellen Auswirkungen sind erheblich: Branchenschätzungen zeigen, dass Nacharbeiten und Terminüberschreitungen gewerblichen Immobilienbesitzern jährlich Milliarden von Dollar kosten. Häufige Probleme sind verpasste Lieferungen, unklare Projektumfänge und unrealistische Zeitpläne, die kaskadierende Verzögerungen verursachen. Bei Anstrichen und Außeninstandhaltung bleibt unzureichende Vorbereitung eine Hauptursache für vorzeitiges Versagen, was Eigentümer zwingt, Arbeiten früher als erwartet zu wiederholen.
Purvis argumentiert, dass die Lösung nicht in neuer Technologie oder Abkürzungen liegt, sondern in der Rückkehr zu Grundlagen durch Spezialisierung. "Spezialisierung beseitigt Rätselraten", erklärte er. "Wenn man den Anlagentyp versteht, plant man besser. Wenn man besser plant, verbessert sich alles in der Folge." Sein Unternehmen adressiert diese Risiken durch definierte Systeme, standardisierte Arbeitsabläufe und disziplinierte Terminplanung, die speziell für Lagerhäuser entwickelt wurden, um Betriebsstörungen zu reduzieren und Konsistenz über mehrere Standorte hinweg zu erhöhen.
Entgegen verbreiteter Annahmen betont Purvis, dass Geschwindigkeit und Qualität bei richtiger vorausgehender Planung keine gegensätzlichen Ziele sind. "Geschwindigkeit kommt aus Vorbereitung", präzisierte er. "Hetze kommt aus schlechter Planung. Das sind zwei sehr verschiedene Dinge." Diese Unterscheidung ist besonders wichtig für Betriebsleiter, die Renovierungsbedarf mit fortlaufendem Kundenzugang und Betriebsanforderungen abwägen müssen.
Für Branchenbeteiligte, die ihre Ergebnisse verbessern möchten, empfiehlt Purvis praktische Schritte: vor Arbeitsbeginn detaillierte Fragen zu Planung und Abfolge stellen, Partner mit direkter Lagerhauserfahrung wählen, angemessene Vorbereitungszeit in Projektpläne einbauen und systematisch analysieren, was frühere Verzögerungen verursacht hat, um Prozesse entsprechend anzupassen. "Bessere Ergebnisse sind meist das Ergebnis einfacher Änderungen", bemerkte Purvis. "Jeder kann den Standard erhöhen, indem er langsamer macht und richtig plant."
Die wachsende Bedeutung dieses Themas spiegelt breitere Trends in der Self-Storage-Branche wider, wo Konsolidierung und Wettbewerbsdruck effizientes Rebranding zunehmend entscheidend für die Marktposition machen. Während mehr Einrichtungen ihren Besitzer wechseln oder ihr Erscheinungsbild zur Kundenakquise auffrischen, könnte die von Purvis befürwortete Disziplin darüber entscheiden, ob diese Investitionen Renditen abwerfen oder zu finanziellen Belastungen werden. Das vollständige Interview finden Sie unter https://www.mikepurvispainter.com.

