Internationale Daten zeigen: Familienzentriertes Modell für psychische Gesundheit reduziert Gewalt in Krisensituationen

Found this article helpful?

Share it with your network and spread the knowledge!

Internationale Daten zeigen: Familienzentriertes Modell für psychische Gesundheit reduziert Gewalt in Krisensituationen

Families Rights Matter2, eine nationale Bewegung, die sich für Familienrechte bei psychischen Gesundheitsnotfällen einsetzt, hat neue internationale Daten veröffentlicht, die die Ergebnisse von psychischen Gesundheitskrisen in den USA und Schweden vergleichen. Die Daten für 2024-2025 zeigen deutliche Kontraste in den Ansätzen und Ergebnissen: Die USA verzeichnen im Vergleich zum familienzentrierten Modell Schwedens deutlich höhere Raten schwerer psychischer Erkrankungen, tödlicher Gewalt und eskalierender Krisen.

Die Daten zeigen, dass zwar beide Länder ähnliche Werte bei psychischen Gesundheitsproblemen in der Bevölkerung melden – 23,4 % der US-Erwachsenen litten 2024 unter psychischen Erkrankungen, während 24 % der Schweden emotionale Belastungen angaben –, die Ergebnisse jedoch dramatisch unterschiedlich sind. Die USA verzeichnen Mordraten zwischen 5,0 und 7,9 pro 100.000 Einwohner, verglichen mit 1,0 bis 1,2 in Schweden. Auch die Suizidraten zeigen besorgniserregende Muster: Die USA melden 14,1 Suizide pro 100.000 Einwohner, was als der höchste Wert unter den Hochlohnländern beschrieben wird, während Schweden 15,2 bei Personen ab 15 Jahren verzeichnet.

Wesentliche Unterschiede in den Krisenreaktionssystemen könnten diese abweichenden Ergebnisse erklären. Laut dem Commonwealth Fund sind in Schweden psychiatrische Fachkräfte in über 90 % der Hausarztpraxen integriert, verglichen mit nur 33 % in den USA. Dieses Frühinterventionsmodell verhindert, dass Krisen eskalieren. Während tatsächlicher Krisen setzt Schweden hauptsächlich klinische Krisenteams ein, wobei die Polizei nur bei Bedarf hinzugezogen wird, während die USA typischerweise auf bewaffnete Polizeieinsätze setzen, was das Risiko von Eskalation und tödlichen Ausgängen erhöht.

Der bedeutendste Unterschied, der in den Daten identifiziert wurde, betrifft die Einbeziehung der Familie. In Schweden können Kliniker Familienmitglieder einbeziehen, wenn Sicherheitsrisiken bestehen, was Missverständnisse verhindert und Gewalt reduziert. Im Gegensatz dazu blockieren die HIPAA-Regelungen in den USA häufig, dass Familien Einsatzkräfte warnen oder an Kriseninterventionen teilnehmen können, selbst wenn ihre Angehörigen eine Gefahr für sich oder andere darstellen. Dieser grundlegende Unterschied im Ansatz hat in den USA im Vergleich zu Schweden zu durchweg höheren Mordraten, mehr Schusswaffenbeteiligung und mehr krisenbedingten Todesfällen geführt.

Leon Shelmire Jr., Gründer von Families Rights Matter2, betonte die menschlichen Auswirkungen dieser systemischen Unterschiede. „Jeden Tag in Amerika sind Familien gezwungen, hilflos zuzusehen, wie ihre erwachsenen Angehörigen in eine Krise geraten, nur um gesagt zu bekommen, dass sie aufgrund von HIPAA-Beschränkungen nicht eingreifen dürfen – selbst wenn ihre Angehörigen eine Gefahr für sich oder andere darstellen“, erklärte Shelmire. „Gleichzeitig zeigen uns Länder wie Schweden einen besseren, sichereren Weg auf, indem sie Familien als Partner und nicht als Außenstehende behandeln.“

Die Bewegung fordert nationale Reformen, die es Familien ermöglichen würden, Informationen während Krisen zu teilen, klinische Krisenteams gegenüber Polizeieinsätzen zu priorisieren, vermeidbare Todesfälle zu reduzieren und Personen in psychiatrischen Notfällen zu schützen. Diese vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, ein System zu schaffen, in dem Familien eingreifen können, bevor eine Krise tödlich wird, was potenziell Leben rettet und Gewalt reduziert. Die Organisation hat eine nationale Petition unter https://www.change.org/p/reform-hipaa-for-families-rights-in-mental-health-emergencies gestartet, um Unterstützung für diese Reformen zu sammeln.

Die Implikationen dieses internationalen Vergleichs gehen über die psychische Gesundheitspolitik hinaus und betreffen breitere öffentliche Sicherheitsbedenken. Da 50 % der US-Bürger psychische Gesundheit als oberste Priorität im Gesundheitswesen einstufen (verglichen mit 63 % in Schweden, die sie als ihre wichtigste Priorität ansehen), wächst die öffentliche Anerkennung der Notwendigkeit systemischer Veränderungen. Die Daten legen nahe, dass die Übernahme von Elementen des familienzentrierten Ansatzes Schwedens potenziell Gewalt reduzieren, die Ergebnisse für Personen in psychischen Gesundheitskrisen verbessern und mitfühlendere und effektivere Notfallreaktionssysteme in den USA schaffen könnte.

blockchain registration record for this content
Das Redaktionsteam Burstable.News

Das Redaktionsteam Burstable.News

@Burstable

Burstable.News versorgt Online-Publikationen und Webseiten täglich mit redaktionell ausgewählten Nachrichten. Nehmen Sie noch heute Kontakt auf, wenn Sie an neuen, attraktiven Inhalten interessiert sind, die genau auf Ihre Besucher zugeschnitten sind.