Elizabeth Graham, eine Bestsellerautorin mit Expertise in US-russischen Beziehungen, hat vor dem sich verschlechternden Zustand der transatlantischen Beziehungen nach den jüngsten Äußerungen von Präsident Donald Trump zu Grönland gewarnt. In einem Substack-Beitrag mit dem Titel 'Täuschung in Davos' argumentiert Graham, dass Trumps Vorschlag, Grönland zu erwerben, beispiellose Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und europäischen Verbündeten geschaffen habe, mit potenziell weitreichenden Folgen für die globale Stabilität und Ressourcensicherheit.
Laut Graham haben europäische Führungspersönlichkeiten im vergangenen Jahr versucht, diplomatisch mit Trump in Kontakt zu treten, unter anderem durch Zusagen zum Kauf amerikanischer Waren und hochrangige Treffen. Doch Trumps Andeutung, er würde Grönland 'notfalls mit Gewalt nehmen' während Diskussionen beim Weltwirtschaftsforum in Davos, habe diese Beziehungen grundlegend beschädigt. Graham stellt fest, dass sich Amerikaner zwar an Trumps irreführende Aussagen gewöhnt haben, europäische Führungskräfte jedoch besonders aufmerksam auf seine Bemerkungen und Nachfragen reagierten, wobei viele vorübergehend durch seine Aussage beruhigt wurden, er würde keine Gewalt anwenden – ein Versprechen, von dem Graham glaubt, dass Trump nicht die Absicht hat, es einzuhalten.
Die Autorin zieht Parallelen zwischen Trumps Ansatz zu Grönland und seinen früheren Handlungen bezüglich Venezuela, wo er Absichten ankündigte, das Land zu verwalten und seine Gas- und Ölindustrie zu kontrollieren, nachdem er Militäraktionen als notwendig zur Verhinderung von Drogenhandel gerechtfertigt hatte. Graham verweist auf einen New York Times-Bericht vom 8. Januar 2026, der feststellte, dass 'der primäre Weg des Drogenschmuggels von Venezuela in die Vereinigten Staaten über die Luft erfolgt – nicht mit Booten', was darauf hindeutet, dass Trumps Rechtfertigungen irreführend sein könnten.
Graham identifiziert die strategische Bedeutung Grönlands in seinem Reichtum an unerschlossenen seltenen Mineralien, die zur Herstellung von Magneten für Flugzeugtriebwerke, Elektroautos, Züge und fortschrittliche technische Ausrüstung verwendet werden. Sie stellt fest, dass 'China den globalen Markt für Seltenerdmagnete dominiert und den Großteil der Verarbeitung und Herstellung kontrolliert', was ihm erheblichen Einfluss in Hightech-Industrien verleiht. Nach Trumps Einführung erhöhter Zölle auf chinesische Waren verschärfte China die Exportkontrollen für Seltenerdelemente und -magnete, was Lieferkettenverwundbarkeiten schuf, die Trump möglicherweise durch die Kontrolle über Grönlands Ressourcen zu beheben versucht.
Die Autorin verbindet diese wirtschaftlichen Manöver weiter mit breiteren humanitären Bedenken und erklärt, dass Trumps Schließung von USAID verheerende Folgen in Afrika hatte, wo 'die Zahl der Todesopfer bis zu 14 Millionen Seelen betragen könnte', laut einem NPR-Bericht vom 1. Juli 2025. Graham charakterisiert Trumps Ansatz als durchweg täuschend und stellt fest, dass er 'sich mal wie ein Freund und mal wie ein Feind verhält', während er ständig nach Wegen sucht, Vermögen für sich und seine Familie anzuhäufen, und zitiert einen PBS-Bericht, dass 'Trump und seine Familie aufgrund seiner Präsidentschaft im Jahr 2025 1,4 Milliarden Dollar erhalten haben'.
Graham warnt, dass, wenn Europa nicht verhindert, dass Trump die Kontrolle über Grönland erlangt, ungewiss bleibt, welches Land er als nächstes ins Visier nehmen könnte, und zieht historische Parallelen zu 'Hitlers Landgewinnen in den 1930er und 40er Jahren oder Stalins Schaffung der damals so genannten UdSSR'. Sie betont, dass Trumps täuschende Taktiken eine grundlegende Bedrohung für internationale Normen und Stabilität darstellen, mit dem Potenzial, sich zu einem breiteren Konflikt auszuweiten.
Die Analyse der Autorin wird durch ihren umfangreichen Hintergrund geprägt, einschließlich zwölf Jahren im Foreign Systems Research Center von SAIC, wo sie die größte russischsprachige militärische, technische und nachrichtendienstliche Datenbank in den USA leitete, und ihrer persönlichen Erfahrung mit dem Leben unter kommunistischen Systemen in der Sowjetunion und Russland. Weitere Informationen zu ihrer Perspektive sind in ihrem Buch 'From Democracy To Democrazy: A Warning To All Americans' verfügbar, das jetzt unter https://www.amazon.com/stores/Elizabeth-Graham/author/B0CMY189NT? erhältlich ist, mit zusätzlichen Ressourcen auf ihrer Website https://democrazy2020.org/.
Graham hat auch ein bevorstehendes Buch mit dem Titel 'Survival: Democracy's Struggle To Survive' angekündigt, das für 2026 geplant ist und Beiträge verschiedener Autoren enthalten wird, die die Beziehung zwischen Trump und Putin und deren Auswirkungen auf die Weltpolitik seit 2015 analysieren. Das Buch stellt dar, was Graham als 'eine erschöpfend erforschte und gründlich untersuchte Analyse der tiefen, dunklen, geheimen Verbindung zwischen Trump und Putin – eine Beziehung, die die Weltpolitik belastet und die US-Regierung seit 2015 zersetzt hat' beschreibt.

